Séraphine Louis 1864–1942

Séraphine Louis 1864–1942

Hardcover
Naive MalereiFranzösische KunstNaive KunstWilhelm Uhde

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Beschreibung

Séraphine Louis – die Geschichte ihrer Entdeckung als Malerin klingt märchenhaft: Eines ihrer kleinen Stillleben fiel 1912 dem Kunsthändler und –sammler Wilhelm Uhde auf, bei dem sie als Putzfrau arbeitete. / Blumen, Blätter, Blütenbäume – von kleinen Stillleben hin zu fantastischen Paradiesbäumen. Das OEuvre der Autodidaktin Séraphine Louis entwickelte sich auf ungewöhnliche Weise. Séraphine Louis malte, weil sie glaubte, den Auftrag dazu von ihrem Schutzengel und der Muttergottes erhalten zu haben. So entstanden – vor allem nach der Wiederbegegnung mit Wilhelm Uhde 1927 – immer mehr bizarre, vegetabile Formen und apokalyptische Visionen. Körner und Wilkens berichten historisch fundiert über das Leben der Malerin: von ihrer Geburt in Arsy über einen 20jährigen Aufenthalt im Kloster und ihre Maltätigkeit in Senlis bis zu ihrer Einweisung in die Psychiatrie 1932, wo sie 1942 verstarb. Ein ungewöhnliches Leben, das verfilmt wurde und Ende 2008 in Frankreich in die Kinos kam (Regie Martin Provost, in den Hauptrollen Yolande Moreau und Ulrich Tukur). Nach der unverdienten Missachtung der naiven Malerei über lange Jahre nun endlich ein Buch über Séraphine Louis.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Kunst
Format
Hardcover
Seitenzahl
261
Preis
41.10 €