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Der zweite und abschließende Band der Dilogie war für mich leider eine große Enttäuschung. Die Geschichte setzt direkt dort an, wo Band 1 aufgehört hat, und begleitet weiterhin Sangwoo und Jaeyoung. Im Mittelpunkt steht diesmal vor allem die bevorstehende räumliche Trennung durch Jaeyoungs Auslandsstudium und die Frage, ob und wie ihre Beziehung das überhaupt aushalten kann. Sangwoo versucht wie gewohnt, eine rein logische Lösung für das Problem zu finden. Dadurch distanziert er sich von Jaeyoung, und es folgt wie im ersten Band ein Katz und Maus-Spiel. Was ich im ersten Band noch teilweise recht amüsant fand, wurde mir diese Misskommunikation zwischen den beiden irgendwann einfach zu viel. Sangwoo als Charakter mochte ich nach wie vor sehr gerne. Natürlich gibt es auf beiden Seiten durch die konstante Misskommunikation Konflikte, jedoch fand ich die Art und Weise, wie sie hier meist gelöst wurden, schwierig. Denn der Fokus im zweiten Band liegt klar auf Spice. Und zwar wird Spice für alles benutzt: ob für Konfliktlösung, um Besitzansprüche klarzumachen oder um den Frust durch unbegründete Eifersucht rauszulassen. Nach einer Zeit ging mir da auch der Sinn für Humor verloren, und ich fand einige Entwicklungen so gar nicht mehr romantisch oder amüsant. Denn die Beziehung der beiden entwickelt sich nach und nach immer mehr in eine toxische Richtung, die mir gar nicht gefallen hat. Vor allem diese aggressive Eifersucht und das Besitzdenken von Seiten Jaeyoungs. Die letzten 40 Seiten waren für mich besonders schlimm, und ich war echt kurz davor, es noch am Ende abzubrechen. Ich habe grundsätzlich kein Problem mit toxischen Beziehungen in Geschichten, solange sie auch als solche eingeordnet oder reflektiert werden. Hier wirkte es für mich allerdings eher so, als würde das Ganze romantisiert oder dadurch verharmlost werden, dass die Person es am Ende doch wollte. Insgesamt muss ich leider sagen: Ich wünschte, ich wäre nach Band 1 ausgestiegen. *unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar
23. Mai 2026
Der zweite und abschließende Band der Dilogie war für mich leider eine große Enttäuschung. Die Geschichte setzt direkt dort an, wo Band 1 aufgehört hat, und begleitet weiterhin Sangwoo und Jaeyoung. Im Mittelpunkt steht diesmal vor allem die bevorstehende räumliche Trennung durch Jaeyoungs Auslandsstudium und die Frage, ob und wie ihre Beziehung das überhaupt aushalten kann. Sangwoo versucht wie gewohnt, eine rein logische Lösung für das Problem zu finden. Dadurch distanziert er sich von Jaeyoung, und es folgt wie im ersten Band ein Katz und Maus-Spiel. Was ich im ersten Band noch teilweise recht amüsant fand, wurde mir diese Misskommunikation zwischen den beiden irgendwann einfach zu viel. Sangwoo als Charakter mochte ich nach wie vor sehr gerne. Natürlich gibt es auf beiden Seiten durch die konstante Misskommunikation Konflikte, jedoch fand ich die Art und Weise, wie sie hier meist gelöst wurden, schwierig. Denn der Fokus im zweiten Band liegt klar auf Spice. Und zwar wird Spice für alles benutzt: ob für Konfliktlösung, um Besitzansprüche klarzumachen oder um den Frust durch unbegründete Eifersucht rauszulassen. Nach einer Zeit ging mir da auch der Sinn für Humor verloren, und ich fand einige Entwicklungen so gar nicht mehr romantisch oder amüsant. Denn die Beziehung der beiden entwickelt sich nach und nach immer mehr in eine toxische Richtung, die mir gar nicht gefallen hat. Vor allem diese aggressive Eifersucht und das Besitzdenken von Seiten Jaeyoungs. Die letzten 40 Seiten waren für mich besonders schlimm, und ich war echt kurz davor, es noch am Ende abzubrechen. Ich habe grundsätzlich kein Problem mit toxischen Beziehungen in Geschichten, solange sie auch als solche eingeordnet oder reflektiert werden. Hier wirkte es für mich allerdings eher so, als würde das Ganze romantisiert oder dadurch verharmlost werden, dass die Person es am Ende doch wollte. Insgesamt muss ich leider sagen: Ich wünschte, ich wäre nach Band 1 ausgestiegen. *unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar
23. Mai 2026






