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Selbstsein und Anerkennung
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Über das Buch
Anerkennung zu finden, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Bleibt es unerfüllt, wird das Selbstverständnis der Betroffenen in Mitleidenschaft gezogen. Doch ist der einzelne nie nur das, was andere in ihm sehen. Ein jeder Mensch ist vielmehr immer auch etwas für sich. Zwischen Selbstsein und Anerkennung besteht von daher keine einseitige Beziehung, sondern ein konfliktträchtiges Spannungsverhältnis. Karl Tetzlaff bringt theologische und philosophische Perspektiven auf dieses Spannungsverhältnis miteinander ins Gespräch und deutet vor dessen Hintergrund einschlägige Gegenwartsphänomene. Entgegen der im Anerkennungsdiskurs verbreiteten Reduktion des Subjekts auf ein Produkt sozialer Verhältnisse macht er dabei die in der Individualität des Gottesverhältnisses sich niederschlagende Unbedingtheit des Selbst stark. Zugleich begreift er den religiösen Gottesbezug als Ausgriff auf eine Form des Sozialen, die dieser Unbedingtheit des Selbst idealerweise Raum gibt.
Die Arbeit wurde mit dem Dorothea-Erxleben-Preis der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 2023 ausgezeichnet.
Die Arbeit wurde mit dem Dorothea-Erxleben-Preis der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 2023 ausgezeichnet.
Editionen (1)
ISBN9783161618697
VerlagMohr Siebeck
Erscheinungsdatum30.10.22
Seitenzahl448
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenreReligion & Glaube
FormatE-Book
SpracheDeutsch
Preis104.00 €
Autorin / Autor
Über Karl Tetzlaff
Geboren 1987; 2008−16 Studium der Ev. Theologie in Berlin, Prag und Halle; 2022 Promotion; 2021-23 wissenschaftlicher Mitarbeiter, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Geschäftsführer der Stiftung LEUCOREA in Lutherstadt Wittenberg.
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