Seine sensible Seite

Seine sensible Seite

Taschenbuch
2.52
RomanceAnwalt 50 Shades Of GreyAltersunterschiedKommunikation

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Beschreibung

Austen staunt nicht schlecht, als sich Alexander, der aus Schriftwechseln so garstige Sohn ihres literarischen Mentors, als Eye-candy herausstellt. Alexander fühlt sich ebenfalls zu der 14 Jahre jüngeren Austen hingezogen, der jene väterliche Aufmerksamkeit zuteilwird, nach der er sich als Kind sehnte. Die schwarze Autorin und der blonde Anwalt sollen gemeinsam ein Buch schreiben, doch ist keine Begegnung möglich, ohne dass die Fetzen fliegen. Dass ihre Anwesenheit Qual und Glück zugleich für den Anzugträger sind, ahnt Austen nicht und reagiert auf seine Ausbrüche kaum minder heftig. Seine Rollenvorstellungen machen es Alexander schwer, auf die Bedürfnisse der 3rd-Wave-Feministin einzugehen. Aber unweigerlich entdeckt er eine sensible Seite an sich, die er in den harten Jahren seiner Karriere verloren glaubte ...

Buchinformationen

Haupt-Genre
Erotik
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
352
Preis
22.00 €

Autorenbeschreibung

Amalia Frey ist 30-something und traut sich, eine Herstory-Reihe auf die Welt loszulassen. Sie veröffentlicht außerdem feministische Romance und, unter ihrem Pseudonym Claudi Feldhaus, zeitgenössische Berlinromane und Fantasy. Sie ist Schwester im Nornennetz, dem größten Verband deutschschreibender Phantastikautor:innen und Mitfrau der Autorinnenvereinigung Deutschland e.V. sowie dem Bundesverband junger Autor:innen. Amalia Frey lebt, liebt und trinkt Kaffee in Berlin.

Beiträge

2
Alle
3

Der Schreibstil von Amalia Frey überraschte mich zuerst etwas. Sie schreibt aus der Ich-Perspektive der Protagonisten, allerdings stehts abwechselnd, oft sogar nur ein oder zwei Sätze oder Gedanken. Dies ist zu unterscheiden durch die Textausrichtung: Linksbündig ist Austen, Rechtsbündig ist Alexander. Das war in dieser Form für mich neu und ungewohnt, aber nach kurzer Zeit gefiel mir das sehr. Eine gute Art um gewisse Szenen aus beider Seiten zu erleben. Das traf meinen Geschmack. Leider lies es sich nicht immer flüssig lesen. Ab und an kam ich ins stocken und musste Sätze nochmals lesen. Zudem lassen sich die Dialoge in Süd-hessisch oder im Berliner Dialekt für mich sowieso immer schwer lesen, aber zum Glück waren sie doch überwiegend in Hochdeutsch. Doch hatte ich oft das Gefühl das die Autorin betont hipp schreiben wollte, mit Wörtern wie "Schlaufon", "verdammich" oder "Rotzdonnerwetter" tue ich mich schwer, besonders wenn sie häufiger auftreten. Vielleicht ist das die Berliner Schnauze, aber ich habe mich damit schwer getan. Obwohl mir sehr gefiel, dass die Handlung in Deutschland spielt. Das Buch umfasst 26 Kapitel. Die Protagonistin Austen, eine Autorin die mitten im Leben steht. Sie war mir sympatisch, aber teilweise zu flach. Hingegen Alexander ein toller Charakter ist der sich im Laufe des Buches sehr weiterentwickelt. Er hat mich beeindruckt. Teilweise hatte ich allerdings das Gefühl dass beide unter Stimmungsschwankungen leiden, besonders am Anfang. Das legt sich nachher etwas. Die Idee zum Buch hat mir sehr gefallen. Zwei Menschen, die sich nicht ausstehen können sollen ein Buch zusammen über einen geliebten Menschen schreiben und kommen sich dabei selbst näher. Teilweise war mir dies zu langwierig, es plätscherte etwas vor sich hin und mir fehlte der gewisse Fesselfaktor. Dazu benehmen sich beide Erwachsene Menschen die mitten im Leben stehen oft wie Teenager, was ich teilweise nicht nachvollziehen konnte, aber ich mag es auch eher wenn Charaktere sehr selbstbewusst sind. Doch hat man die Anziehungskraft zwischen beiden sehr gespürt und auch die Leidenschaftlichen Szenen sind gut dargestellt. Ein gutes Buch mit leichten Schwächen, aber mal anders und beeindruckend.

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