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Stell dir vor, du kannst keine Gesichter mehr erkennen.
Ein neuer, genialer Fall für Oliver Bergmann und Bastian Mühlenberg – der eine ermittelt in der Gegenwart, der andere 500 Jahre zuvor im Zons des 15. Jahrhunderts. In der Gegenwart beginnt die Geschichte hochspannend: Eine Frau erwacht in einem Verließ mit drei anderen Frauen, unheimliche lateinische Klänge erklingen … und ab da entfaltet sich ein Fall, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Zur selben Zeit treibt in der Vergangenheit ein Täter sein Unwesen unter den Kräuterfrauen von Zons. Beide Handlungsstränge sind meisterhaft miteinander verwoben und halten die Spannung bis zum Schluss. Besonders beeindruckend fand ich, dass in der Gegenwart ein Krankheitsbild thematisiert wird, bei dem Betroffene keine Gesichter erkennen können – eine furchtbare Vorstellung, die mich tief bewegt hat. Die Spannung hat mich komplett gepackt, ich war mir während des Lesens sicher, die richtige Spur zu haben … und lag am Ende natürlich wieder daneben. Catherine Shepherds Schreibstil ist angenehm einfach, sodass man ihre Bücher regelrecht wegsuchten kann. Gleichzeitig ist er sehr bildhaft – für mich als fast blinden Menschen ein unschätzbarer Vorteil, um mir die Welt, die sie erschafft, lebendig vorstellen zu können, auch wenn sie grausam ist. Seelenblind war für mich ein packender, fesselnder Thriller, der Lust auf den nächsten Teil macht.
12. Aug. 2025
Stell dir vor, du kannst keine Gesichter mehr erkennen.
Ein neuer, genialer Fall für Oliver Bergmann und Bastian Mühlenberg – der eine ermittelt in der Gegenwart, der andere 500 Jahre zuvor im Zons des 15. Jahrhunderts. In der Gegenwart beginnt die Geschichte hochspannend: Eine Frau erwacht in einem Verließ mit drei anderen Frauen, unheimliche lateinische Klänge erklingen … und ab da entfaltet sich ein Fall, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Zur selben Zeit treibt in der Vergangenheit ein Täter sein Unwesen unter den Kräuterfrauen von Zons. Beide Handlungsstränge sind meisterhaft miteinander verwoben und halten die Spannung bis zum Schluss. Besonders beeindruckend fand ich, dass in der Gegenwart ein Krankheitsbild thematisiert wird, bei dem Betroffene keine Gesichter erkennen können – eine furchtbare Vorstellung, die mich tief bewegt hat. Die Spannung hat mich komplett gepackt, ich war mir während des Lesens sicher, die richtige Spur zu haben … und lag am Ende natürlich wieder daneben. Catherine Shepherds Schreibstil ist angenehm einfach, sodass man ihre Bücher regelrecht wegsuchten kann. Gleichzeitig ist er sehr bildhaft – für mich als fast blinden Menschen ein unschätzbarer Vorteil, um mir die Welt, die sie erschafft, lebendig vorstellen zu können, auch wenn sie grausam ist. Seelenblind war für mich ein packender, fesselnder Thriller, der Lust auf den nächsten Teil macht.
12. Aug. 2025







