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Mit See You Yesterday erzählt Rachel Solomon eine charmante Young-Adult-Geschichte, die das klassische Zeitschleifenmotiv mit einer leisen Liebesgeschichte verbindet. Obwohl derselbe Tag immer wieder neu beginnt, gelingt es dem Roman, diese Wiederholung überraschend abwechslungsreich zu gestalten. Die Handlung entwickelt sich in kleinen Verschiebungen stetig weiter, sodass beim Lesen kaum das Gefühl von Stillstand entsteht. Auch die beiden Protagonisten tragen viel dazu bei, dass die Geschichte über weite Strecken so angenehm zu lesen ist. Sie wirken nahbar, ihre Dynamik ist stimmig, und besonders ihre persönliche Entwicklung ist fein gezeichnet. Die romantischen Momente haben durchaus ihren Reiz, auch wenn der angekündigte Enemies-to-Lovers-Aspekt eher zurückhaltend ausfällt und deutlich weniger Schärfe mitbringt, als man vielleicht erwarten könnte. Was den Roman letztlich jedoch etwas ausbremst, ist sein Schluss. Nach einer Geschichte, die sich zuvor so viel Zeit für ihre Figuren und ihre Entwicklung nimmt, wirkt das Ende erstaunlich schlicht. Statt eines wirklich befriedigenden Abschlusses bleibt eher das Gefühl zurück, dass sich alles zu schnell und zu einfach auflöst. Gerade deshalb hinterlässt See You Yesterday einen zwiespältigen Eindruck: ein Roman mit sympathischen Figuren, einer gelungenen Zeitschleifenidee und vielen schönen Momenten, dessen Ende dem Ganzen jedoch nicht ganz gerecht wird.
6 Tage vor
Mit See You Yesterday erzählt Rachel Solomon eine charmante Young-Adult-Geschichte, die das klassische Zeitschleifenmotiv mit einer leisen Liebesgeschichte verbindet. Obwohl derselbe Tag immer wieder neu beginnt, gelingt es dem Roman, diese Wiederholung überraschend abwechslungsreich zu gestalten. Die Handlung entwickelt sich in kleinen Verschiebungen stetig weiter, sodass beim Lesen kaum das Gefühl von Stillstand entsteht. Auch die beiden Protagonisten tragen viel dazu bei, dass die Geschichte über weite Strecken so angenehm zu lesen ist. Sie wirken nahbar, ihre Dynamik ist stimmig, und besonders ihre persönliche Entwicklung ist fein gezeichnet. Die romantischen Momente haben durchaus ihren Reiz, auch wenn der angekündigte Enemies-to-Lovers-Aspekt eher zurückhaltend ausfällt und deutlich weniger Schärfe mitbringt, als man vielleicht erwarten könnte. Was den Roman letztlich jedoch etwas ausbremst, ist sein Schluss. Nach einer Geschichte, die sich zuvor so viel Zeit für ihre Figuren und ihre Entwicklung nimmt, wirkt das Ende erstaunlich schlicht. Statt eines wirklich befriedigenden Abschlusses bleibt eher das Gefühl zurück, dass sich alles zu schnell und zu einfach auflöst. Gerade deshalb hinterlässt See You Yesterday einen zwiespältigen Eindruck: ein Roman mit sympathischen Figuren, einer gelungenen Zeitschleifenidee und vielen schönen Momenten, dessen Ende dem Ganzen jedoch nicht ganz gerecht wird.
6 Tage vor







