Sechs Leben

Sechs Leben

Taschenbuch
3.729
MutFallschirm SpringenFallschirmTod

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Beschreibung

Gabriel hat sechs Leben. Ein Privileg - mehr als viele andere in seiner Schule. Er fühlt sich wie im Rausch und riskiert in kurzer Zeit Leben um Leben. Doch eine Katastrophe zwingt ihn zum Handeln: Wird er als Held hervorgehen oder scheitern? Und wird er das Herz seiner großen Liebe Mila erobern? „Sechs Leben“ hat er. Damit ist der 15-jährige Gabriel quasi unsterblich. Heimlich erfüllt er sich seinen Traum vom Fliegen mit dem Fallschirm - und schlägt tödlich auf: nur noch fünf. Gabriel verliert Leben um Leben - fahrlässig, naiv, sinnlos - und steht wie aus dem Nichts vor der Frage, was wirklich zählt: sein Ego oder die anderen. Auf der Suche nach dem eigenen Glück reiht diese rasante Story Kick an Kick und stellt dabei meisterhaft leicht die großen Fragen, die zum Erwachsenwerden dazugehören. Ein packendes Spiel mit dem Leben, das den Nerv der Jugendlichen trifft. Zur Taschenbuchausgabe ist in Unterrichtsmaterial in Vorbereitung. Klimafreundlich und regional: Dieses Buch wurde in Deutschland gedruckt.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Utopien & Dystopien
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
223
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Véronique Petit ist im Burgund aufgewachsen. Ihre Kindheit war geprägt von Büchern. Dank ihnen hat sie schon sehr früh tausend verschiedene Leben gelebt. Sie schreibt besonders gerne Geschichten, in denen das Fantastische sich in eine allzu ordentliche Lebenswirklichkeit mischt, wie in »Le mot d’Abel«, für den sie den Prix Gulli 2018 bekommen hat. Tagsüber Sozialarbeiterin schreibt sie vor allem abends … und isst dabei Schokolade!

Beiträge

7
Alle
3.5

Es war ganz oke und auch spannend

5

Ein Buch fürs Herz ❤️

Da habe ich wieder ein Buch fürs Herz entdeckt. Stellt euch eine Welt vor, in der 91% der Menschheit ein, und 9% zwei bis sieben Leben haben. Gabriel, der Protagonist hat sechs, das heißt fünf Bonusleben. Diese Leute werde Multi genannt. Was fängt man mit so vielen Leben an? Macht man extra riskante Sachen, wie Bungee Jumping, Base-Jumping, Menschen vor dem Tode retten? Oder spart man sich die Leben fürs hohe Alter auf? Diesen Fragen, geht das Buch auf den Grund. Zuerst ist unser Protagonist auch ganz schön leichtsinnig, jedoch wird ihm nach und nach bewusst, was es heißt, ein Leben zu haben oder zu verlieren. Dieses Buch beinhaltet so viele schöne Werte: Ein Leben ist wertvoll, wir müssen unser Leben genießen, weiterhin geht es ums Erwachsenwerden, zu erkennen, was falsch und richtig ist. Eine Seite ist dabei so schnell weggelesen, man kommt so schnell voran wegen dem guten Schreibstil. Ich kannte den Verlag vorher nicht, aber das bleibt garantiert nicht mein letztes Buch von ihm. 10/10 ⭐

Ein Buch fürs Herz ❤️
2

Gute Grundidee, aber die Sprache ist so oberflächlich, schmucklos und langweilig, dass ich mich kaum in den Protagonisten einfühlen konnte - der auch noch sehr unsympathisch und an einer Stelle sehr sexistisch ist 🤦🏻‍♀️ Wenn ich seine Mutter wäre, hätte ich ihm seine ganze Lügerei und die Vertrauensbrüche nicht so schnell verzeihen können!

4

Toll!

Es ist das perfekte Buch wenn man ein Anfänger bei Crime Bücher ist es ist einfach geschrieben und schnell zu lesen! Ich fand es toll das die Kapitel so kurz waren. Am Anfang ist es etwas schwer reinzukommen aber nach 2-3 Kapiteln ist es super!!!

4

Dieses Buch ging mir richtig unter die Haut. Es ist relativ neutral geschrieben. Man weiß nicht ob es diese Sache mit den Leben schon immer gab oder wie es dazu kam, es ist einfach so. Man wird vor eine Tatsache gestellt, dass man in einer Welt lebt, in der Menschen verschieden viele Leben haben können. Anfangs fand ich das etwas komisch, da man so vor vollendete Tatsachen gestellt wird, aber wie schon bei "Insel der Waisen" hat der Verlag hier einfach ein Buch veröffentlicht, in dem es nicht um das Warum geht, sonder um das dahinter. Das Leben selbst, unserer Entwicklung und das Spiel mit der Frage "was wäre wenn?". Und wie man vermutlich schon aus der Stimmung meiner Worte erkennen kann, bin ich wieder sehr begeistert. Die Autorin legt ein gewisses Tempo vor. Die Kapitel sind knackig und gut zu lesen. Der Erwachsene könnte sich schwer tun am für junge Leser ausgelegten Stil, aber dennoch hat er mich direkt abgeholt. Trotz der Leichtigkeit vermittelt er Emotionen. Ich weiß gerade gar nicht wo ich anfangen soll, denn da ich schon früh einige Verluste erleiden musste, lehrte mich das Leben es wert zuschätzen sowie die Momente mit meinen Liebsten. Etwas das wir oft als viel zu selbstverständlich sehen. Doch hier fragt man sich, wie hätte man selbst mit 15 Jahren gehandelt, wenn man plötzlich 6 Leben zur Verfügung gehabt hätte? Eine Frage, die ich mir auch auch heute noch stelle. Ich muss gestehen, dass ich es vermutlich nicht anders gemacht hätte wie unser Protagonist Gabriel. Nicht, wenn ich so aufgewachsen wäre wie er und genau das ist für mich auch so einer der Punkte warum mich dieses Buch nachhaltig begeistert. Ich weiß nicht, ob ich darauf so eingehen kann, wie ich es jetzt gerne möchte ohne zu viel zu verraten. Nur so viel dazu: Das Buch zeigt meiner Meinung nach wichtige Punkte auf. Punkte die lehrreich für junge sowie alte Menschen sind. Risiken zu kalkulieren und deswegen ein Kind nicht in Watte zu packen, es aber auch einfach nicht machen zu lassen was es will. Ihm beizubringen, dass das Leben kostbar ist, man es aber deswegen nicht in Angst vor dem Tod verbringen sollte. Wir haben (leider?) nur ein Leben, aber wie viel besser ist es mehrere davon zu haben, wenn man dessen wahren Wert nicht erkennt, weil man es nie gelernt hat oder erst noch lernen muss!? Ist es da nicht sinnvoller einmal zu leben und dafür richtig? (Hier streichen wir gedanklich bitte noch den YOLO-Trend. Danke.) Vermutlich könnte ich jetzt noch zeilenweise darüber sinnieren, besonders mit dem Buch als Hintergrund, aber das will sicher keiner lesen. Deswegen lest lieber das Buch. Fazit: Ein unfassbar tolles Buch über den Wert des Lebens und wie schnell es anders kommen kann als man denkt.

5

Inhalt: 91 % der Menschen haben nur ein Leben, 6 % können sich über ein Ersatzleben freuen, 2 % werden dreimal wiedererweckt, bevor sie der Tod holt. Lediglich 1 % der Bevölkerung darf sich über vier bis sechs Leben freuen. Als Gabriel an seinem fünfzehnten Geburtstag getestet wird, kann er sein Glück kaum fassen. Sechs Leben wurden ihm geschenkt! Das bedeutet grenzenlose Freiheit. Endlich kann er einen Fallschirmsprung aus riskanter Höhe von einer Klippe herab wagen. Jetzt kann er seinen Adrenalinspiegel jeden Tag so richtig schön in die Höhe treiben und das ohne mögliche letale Konsequenzen. In der Schule werden ihn alle bewundern. Jeder wird zu ihm aufblicken. So viel ist ausgemacht. Doch schon bald holt Gabriel die bittere Realität ein und er muss sich fragen, was es wirklich bedeutet, ein Multileben zu sein. Meinung: Wie alle anderen Menschen auch, erfährt Gabriel an seinem 15. Geburtstag, ob er wie 91 % der Bevölkerung ein Monoleben ist oder ob er zu den 9 % gehört, die ein bis sechs weitere Leben geschenkt bekommen. Gabriel erwartet nicht viel und wird dann doch überrascht: Sechs Leben. Was sich damit nicht alles anstellen lässt. Damit die Jugendlichen auf die Implikationen und Perspektiven des Befunds vorbereitet werden, haben sie die Möglichkeit, an der Schule an einer Gruppentherapie teilzunehmen. Gabriel findet diese Treffen eher nervig, fügt sich aber dem Willen seiner Eltern. Nach und nach muss er sowohl von seinen Mitschülern als auch von seinen Eltern erfahren, dass mehrere Leben nicht nur Vorteile mit sich bringen. Wahrhaben möchte er diese Tatsache aber nicht. Unerschütterliche Todesverachtung genießt schließlich die volle Bewunderung so vieler Menschen. Vor allem gilt es Mila, das Mädchen aus seiner Klasse, zu beeindrucken. Doch auch seine relative Unsterblichkeit scheint sie so gar nicht zu beeindrucken. Jugendliche können, so liest man, Gefahren durchaus einschätzen. Die schlechte Nachricht: Das soll nur gelten, wenn sie alleine sind. Sobald sie mit Altersgenossen zusammen sind, ist es ihnen wichtiger, denen zu imponieren (ein Antrieb, den Gabriel noch nicht einmal braucht). Vor diesem Hintergrund nachvollziehbar schildert die Autorin einen Jungen, der meint, plötzlich nichts mehr zu verlieren zu haben. Im starken Kontrast zu dem unüberlegt handelndem Gabriel stehen die Menschen in seinem Umfeld. So gibt es in der Therapiegruppe einen Jungen namens Tely, ebenfalls ein Multileben, der mittlerweile einige Leben verloren hat und sich in Schweigen hüllt. Er wirkt jeden Tag unglücklich, spricht davon ein Opfer zu sein und dass Multileben menschliche Bomben wären. Dann gibt es da noch Hozorine, ein Vierleben, die sich Gedanken macht, wie sie der Allgemeinheit mit ihren Leben etwas Gutes tun könnte. Gabriels Mutter hingegen beschäftigt sich stets mit Lebensrisiken. Selbst sechs Leben können sehr schnell vorüberziehen, das weiß sie. Als Mutter von drei Kindern und mit einem Ersatzleben gesegnet, versucht sie alles, um dieses für Eventualitäten aufzubewahren. Denn sie möchte für die Kinder da sein, nachdem schon der Vater durch einen Unfall von ihnen gehen musste. Fazit: „Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht.“ Véronique Petit weiß es besser als der antike Philosophen Epikur; ein Nachdenken über den Tod ist nicht sinnlos, sondern richtig interessant. Mit „Sechs Leben“ legt sie ein wortgewaltiges und bedeutungsschweres Buch vor, das die menschliche Sehnsucht nach Unsterblichkeit, eine anthropologischen Grundkonstante, hinterfragt. Wer ein flüssig und angenehm zu lesendes, aber anspruchsvolles Buch sucht. Wer eine klare, verständliche Sprache bevorzugt, wer eine glaubhafte, bewegende Geschichte sucht. Für all jene empfehle ich dieses Buch.

5

So ein gutes Buch!!!

In dem Buch geht es um den Tot und wie man mit diesem Umgehen sollte❗️ Ich würde das Buch für 11/12 jährige empfehlen!

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