Schwestern durch die Zeit - Comtesse in Turnschuhen
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Beschreibung
Ein Jugendroman ab 12 Jahren über eine Reise in die Vergangenheit und eine besondere Freundschaft.
Es muss an einem Fehler im System liegen, dass Dottie eindeutig im falschen Jahrhundert auf die Welt kam. Viel spannender als Smartphones findet sie nämlich alles aus der Zeit von Jane Austen, weshalb sie sich zum Geburtstag ein antikes Schreibpult wünscht. Frieda geht es ähnlich: Sie würde lieber in ferne Länder reisen, anstatt feine Umgangsformen zu lernen. Doch es steht ein Debütantinnenball an und ihre Mutter, die Baronin von Frankenhofen, will sie in die Gesellschaft einführen.
Da taucht in Friedas Schreibpult auf einmal ein Heft auf, in dem ihr jemand eine Nachricht hinterlassen hat. So entwickelt sich eine Brieffreundschaft zwischen den Jahrhunderten. Und als Frieda eines Tages nach dem Heft greift, während Dottie es gerade erst ins Pult legt, passiert das Unfassbare: Sie zieht Dottie zu sich – ins Jahr 1822 und das Abenteuer beginnt!
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Teresa Hochmuth, geboren 1982 in Würzburg, liebt alte Dinge und neue Geschichten. Aufgewachsen auf dem fränkischen Land zog es sie dank eines Fulbright-Stipendiums zum Drehbuchstudium nach Kalifornien. Heute lebt sie mit ihrer Familie in München und schreibt neben Kinder- und Jugendbüchern auch regelmäßig fürs Fernsehen. Die besten Einfälle hat sie auf dem Fahrrad oder beim Keksebacken.
Beiträge
Die Geschichte zweier Mädchen, die über die Zeit hinaus Freundinnen werden. Das klingt doch vielversprechend, dachte ich mir. Ein Jugendbuch rund um eine Zeitreise und zwei eigentlich verschiedener Mädchen. Frieda lebt im Jahr 1822 und ist ihrer Zeit regelrecht voraus. Sie möchte nicht zum Ziel haben, einen guten Mann zu heiraten und Ehefrau zu werden. Sie möchte die Welt bereisen, Abenteuer erleben und neue Dinge entdecken. Damit eckt sie immer wieder bei ihrer Familie an. Dottie hingegen lebt im Jahr 2022 und will eigentlich nur eins: in einem vergangenen Jahrhundert zu leben. Denn viel cooler als das neueste Smartphone findet sie die Romane von Jane Austen. Sie liebt die Kleider aus der Zeit und das finden nun wieder ihre Mitschüler mehr als eigenartig und machen sich über die seltsame Dottie lustig. Zu ihrem 14. Geburtstag bekommt Dottie nun ein uraltes Schreibpult, welches sie sich so sehr wünscht. Ihre Väter finden das sehr komisch, aber sie soll ihren Wunsch bekommen. Und Dottie liebt das alte Schreibpult, und als sie ihr Tagebuch wieder hervor holt, steht plötzlich eine Antwort auf ihrem letzten Eintrag. Was soll das? Macht sich da jemand einen Scherz? Dottie schreibt zurück und bekommt prompt wieder Antwort. Schon bald stellt sich heraus, dass sie mit Frieda schreibt, eben der Frieda aus 1822, die ebenfalls gerade 14 Jahre geworden ist. Und eines Tages, als beide am Heft ziehen, verschwindet Dottie unter den Augen eines Freundes im Schreibpult und kommt bei Frieda im Jahr 1822 an. Von nun an beginnt das Abenteuer ihres Lebens, welches allerdings auch sehr viele Schwierigkeiten birgt. Aber gemeinsam wollen die beiden eine schöne Zeit haben und nebenher versucht Dottie auch wieder in ihre eigene Zeit zurück zu reisen. Ich habe das Buch wirklich geliebt und sehr gern gelesen. Es ist eine lustige, locker leichte, aber manchmal auch ernsthafte Geschichte zweier Mädchen, die versuchen ihren eigenen Weg zu finden. Das dies für beide nicht immer einfach ist, zeigt sich auf unterschiedliche Weise. Über die Zeit passt sich Dottie immer mehr an die Zeit an und so kommt es auch zu einem folgenreichen Streit der Mädchen, wo ich Frieda sehr gut verstehen konnte. Und so kam auch mächtig Fahrt in die Geschichte und die Spannung nahm auch zu. Das Ende der Geschichte war dann so, wie ich es mir bereits dachte, aber genau richtig und man weiß, da kommt noch ein zweiter Teil auf uns zu, auf den ich mich auch schon sehr freue. Ich mag die Geschichte und den Schreibstil der Autorin sehr gern und finde es als Jugendbuch richtig toll. Die Idee ist ebenso gelungen, wie das komplette Buch – ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte der Mädchen weiter gehen wird.

Kurzweilig, Buch für Jugendliche, flache Spannungs“bogen“
Die 14-jährige Dottie würde am liebsten in der Zeit der Welten ihrer Lieblingsautorin Jane Austin leben. Durch einen verwunschenen Schreibtisch des 19. Jahrhundert wird sie genau in diese Zeit gezogen. Sie findet sich im Jahre 1822 und bei ihrer Brieffreundin Frieda wieder, mit der sie durch den magischen Schreibtisch Briefe getauscht hat. Als die beiden endlich aufeinandertreffen, bemerkst du direkt, dass sie sich lieber in das Leben der jeweils anderen wünschen. Während Dottie ihren Ausflug in diese Zeit genießt, möchte Frieda lieber die Welt sehen und frei sein. Es ist ein Geschichte über Freundschaft und Wünsche zweier Mädchen, die sich in ihrer Welt zurechtfinden wollen. Der Spannungsbogen flacht aber bereits bei der Reise in die Vergangenheit ab und man begleitet die Mädchen nur bei ihrem Leben auf dem wohlhabenden Anwesen. Die Geschichte plätschert fröhlich vor sich hin und möchte einfach nur erzählt werden. Fazit: Spannende Thematik, aber leider keine großartige Geschichte. Das Potenzial war da, wurde aber nicht genutzt.
Wenn man “Beauty for Ashes“ weglässt, welches sich mehr überraschend als Zeitreiseroman herausgestellt hat, so ist es bei mir eine ganze Weile her, seit ich zum letzten Mal ein Buch über Zeitreisen gelesen habe, weshalb ich auch gespannt auf die Geschichte war. Das Buch hatte dann auch wirklich eine tolle Idee, die mich interessiert hat und auch die Umsetzung davon wurde gut gemacht. Ich finde es gut und verständlich dargestellt und ich denke auch die jüngeren Leser können sich so perfekt in der anderen Zeit einfinden. Ich mag auch, wie sich die Geschichte entwickelt und wie man so auch verschiedene Aspekte davon sieht. Ich hätte gerne zwar noch mehr gesehen, wie Dottie Friede auch mehr über die neueren Dinge ihrer Zeit berichtet hätte, weil es doch auch für gute Gespräche sorgt. Umgekehrt hätte ich gerne etwas mehr Konflikt darin gesehen, wie Dottie sich in die fremde Zeit einlebt. Das meiste Zeit läuft alles für sie einfach viel zu rund und trotz der völlig fremden Umstände, die für sie sehr altmodisch wirken müssen, kann sie sich einfach anpassen. Nur plötzlich zum Schluss kommt ihr alles auf einmal ein wenig veraltet vor und relativ schnell wechselt sie ihre Ansicht und findet Friedas Leben eingeschränkt. Dieser Wandel wirkt beinahe etwas überstürzt und auch der Streit ist etwas flach für mich. Ich bin aber immerhin froh, dass es nicht ihr Ziel war, einmal die ganze zeittypische Ansicht der Personen einfach mal zu ändern. Das wäre kaum realistisch gewesen und so dachte ich auch erst, für Frieda ist es ein schönes Ende, wenn sie auf diesem Ball anscheinend einen möglichen zukünftigen Mann findet, der ihre Ideen unterstützt und ihr somit persönlich dann auch Freiheiten bietet, um gewisse Dinge selbst zu machen. Dann jedoch kommt noch die Überraschung am Ende und ich bin mir nicht sicher, wie das noch enden wird. Ich bin sicherlich gespannt darauf, wie Friede sich umgekehrt in der Welt einfinden wird, aber irgendwie sehe ich das Ganze auch nicht wirklich als permanente Lösung für sie. Im Gesamten ein sehr gutes Buch, welches mir gut gefallen hat und definitiv auch die jüngeren Leser sehr gut ansprechen kann. Ich mochte den Aufbau der Geschichte sehr, jedoch sind mir gewisse Punkte, wie mögliche Probleme, die Dottie begegnen könnten, etwas zu kurz gefallen. Es macht das Buch aber nicht schlechter und die Lektüre ist noch immer unterhaltsam. Von mir gibt es dafür vier Sterne.
Beschreibung
Ein Jugendroman ab 12 Jahren über eine Reise in die Vergangenheit und eine besondere Freundschaft.
Es muss an einem Fehler im System liegen, dass Dottie eindeutig im falschen Jahrhundert auf die Welt kam. Viel spannender als Smartphones findet sie nämlich alles aus der Zeit von Jane Austen, weshalb sie sich zum Geburtstag ein antikes Schreibpult wünscht. Frieda geht es ähnlich: Sie würde lieber in ferne Länder reisen, anstatt feine Umgangsformen zu lernen. Doch es steht ein Debütantinnenball an und ihre Mutter, die Baronin von Frankenhofen, will sie in die Gesellschaft einführen.
Da taucht in Friedas Schreibpult auf einmal ein Heft auf, in dem ihr jemand eine Nachricht hinterlassen hat. So entwickelt sich eine Brieffreundschaft zwischen den Jahrhunderten. Und als Frieda eines Tages nach dem Heft greift, während Dottie es gerade erst ins Pult legt, passiert das Unfassbare: Sie zieht Dottie zu sich – ins Jahr 1822 und das Abenteuer beginnt!
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Teresa Hochmuth, geboren 1982 in Würzburg, liebt alte Dinge und neue Geschichten. Aufgewachsen auf dem fränkischen Land zog es sie dank eines Fulbright-Stipendiums zum Drehbuchstudium nach Kalifornien. Heute lebt sie mit ihrer Familie in München und schreibt neben Kinder- und Jugendbüchern auch regelmäßig fürs Fernsehen. Die besten Einfälle hat sie auf dem Fahrrad oder beim Keksebacken.
Beiträge
Die Geschichte zweier Mädchen, die über die Zeit hinaus Freundinnen werden. Das klingt doch vielversprechend, dachte ich mir. Ein Jugendbuch rund um eine Zeitreise und zwei eigentlich verschiedener Mädchen. Frieda lebt im Jahr 1822 und ist ihrer Zeit regelrecht voraus. Sie möchte nicht zum Ziel haben, einen guten Mann zu heiraten und Ehefrau zu werden. Sie möchte die Welt bereisen, Abenteuer erleben und neue Dinge entdecken. Damit eckt sie immer wieder bei ihrer Familie an. Dottie hingegen lebt im Jahr 2022 und will eigentlich nur eins: in einem vergangenen Jahrhundert zu leben. Denn viel cooler als das neueste Smartphone findet sie die Romane von Jane Austen. Sie liebt die Kleider aus der Zeit und das finden nun wieder ihre Mitschüler mehr als eigenartig und machen sich über die seltsame Dottie lustig. Zu ihrem 14. Geburtstag bekommt Dottie nun ein uraltes Schreibpult, welches sie sich so sehr wünscht. Ihre Väter finden das sehr komisch, aber sie soll ihren Wunsch bekommen. Und Dottie liebt das alte Schreibpult, und als sie ihr Tagebuch wieder hervor holt, steht plötzlich eine Antwort auf ihrem letzten Eintrag. Was soll das? Macht sich da jemand einen Scherz? Dottie schreibt zurück und bekommt prompt wieder Antwort. Schon bald stellt sich heraus, dass sie mit Frieda schreibt, eben der Frieda aus 1822, die ebenfalls gerade 14 Jahre geworden ist. Und eines Tages, als beide am Heft ziehen, verschwindet Dottie unter den Augen eines Freundes im Schreibpult und kommt bei Frieda im Jahr 1822 an. Von nun an beginnt das Abenteuer ihres Lebens, welches allerdings auch sehr viele Schwierigkeiten birgt. Aber gemeinsam wollen die beiden eine schöne Zeit haben und nebenher versucht Dottie auch wieder in ihre eigene Zeit zurück zu reisen. Ich habe das Buch wirklich geliebt und sehr gern gelesen. Es ist eine lustige, locker leichte, aber manchmal auch ernsthafte Geschichte zweier Mädchen, die versuchen ihren eigenen Weg zu finden. Das dies für beide nicht immer einfach ist, zeigt sich auf unterschiedliche Weise. Über die Zeit passt sich Dottie immer mehr an die Zeit an und so kommt es auch zu einem folgenreichen Streit der Mädchen, wo ich Frieda sehr gut verstehen konnte. Und so kam auch mächtig Fahrt in die Geschichte und die Spannung nahm auch zu. Das Ende der Geschichte war dann so, wie ich es mir bereits dachte, aber genau richtig und man weiß, da kommt noch ein zweiter Teil auf uns zu, auf den ich mich auch schon sehr freue. Ich mag die Geschichte und den Schreibstil der Autorin sehr gern und finde es als Jugendbuch richtig toll. Die Idee ist ebenso gelungen, wie das komplette Buch – ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte der Mädchen weiter gehen wird.

Kurzweilig, Buch für Jugendliche, flache Spannungs“bogen“
Die 14-jährige Dottie würde am liebsten in der Zeit der Welten ihrer Lieblingsautorin Jane Austin leben. Durch einen verwunschenen Schreibtisch des 19. Jahrhundert wird sie genau in diese Zeit gezogen. Sie findet sich im Jahre 1822 und bei ihrer Brieffreundin Frieda wieder, mit der sie durch den magischen Schreibtisch Briefe getauscht hat. Als die beiden endlich aufeinandertreffen, bemerkst du direkt, dass sie sich lieber in das Leben der jeweils anderen wünschen. Während Dottie ihren Ausflug in diese Zeit genießt, möchte Frieda lieber die Welt sehen und frei sein. Es ist ein Geschichte über Freundschaft und Wünsche zweier Mädchen, die sich in ihrer Welt zurechtfinden wollen. Der Spannungsbogen flacht aber bereits bei der Reise in die Vergangenheit ab und man begleitet die Mädchen nur bei ihrem Leben auf dem wohlhabenden Anwesen. Die Geschichte plätschert fröhlich vor sich hin und möchte einfach nur erzählt werden. Fazit: Spannende Thematik, aber leider keine großartige Geschichte. Das Potenzial war da, wurde aber nicht genutzt.
Wenn man “Beauty for Ashes“ weglässt, welches sich mehr überraschend als Zeitreiseroman herausgestellt hat, so ist es bei mir eine ganze Weile her, seit ich zum letzten Mal ein Buch über Zeitreisen gelesen habe, weshalb ich auch gespannt auf die Geschichte war. Das Buch hatte dann auch wirklich eine tolle Idee, die mich interessiert hat und auch die Umsetzung davon wurde gut gemacht. Ich finde es gut und verständlich dargestellt und ich denke auch die jüngeren Leser können sich so perfekt in der anderen Zeit einfinden. Ich mag auch, wie sich die Geschichte entwickelt und wie man so auch verschiedene Aspekte davon sieht. Ich hätte gerne zwar noch mehr gesehen, wie Dottie Friede auch mehr über die neueren Dinge ihrer Zeit berichtet hätte, weil es doch auch für gute Gespräche sorgt. Umgekehrt hätte ich gerne etwas mehr Konflikt darin gesehen, wie Dottie sich in die fremde Zeit einlebt. Das meiste Zeit läuft alles für sie einfach viel zu rund und trotz der völlig fremden Umstände, die für sie sehr altmodisch wirken müssen, kann sie sich einfach anpassen. Nur plötzlich zum Schluss kommt ihr alles auf einmal ein wenig veraltet vor und relativ schnell wechselt sie ihre Ansicht und findet Friedas Leben eingeschränkt. Dieser Wandel wirkt beinahe etwas überstürzt und auch der Streit ist etwas flach für mich. Ich bin aber immerhin froh, dass es nicht ihr Ziel war, einmal die ganze zeittypische Ansicht der Personen einfach mal zu ändern. Das wäre kaum realistisch gewesen und so dachte ich auch erst, für Frieda ist es ein schönes Ende, wenn sie auf diesem Ball anscheinend einen möglichen zukünftigen Mann findet, der ihre Ideen unterstützt und ihr somit persönlich dann auch Freiheiten bietet, um gewisse Dinge selbst zu machen. Dann jedoch kommt noch die Überraschung am Ende und ich bin mir nicht sicher, wie das noch enden wird. Ich bin sicherlich gespannt darauf, wie Friede sich umgekehrt in der Welt einfinden wird, aber irgendwie sehe ich das Ganze auch nicht wirklich als permanente Lösung für sie. Im Gesamten ein sehr gutes Buch, welches mir gut gefallen hat und definitiv auch die jüngeren Leser sehr gut ansprechen kann. Ich mochte den Aufbau der Geschichte sehr, jedoch sind mir gewisse Punkte, wie mögliche Probleme, die Dottie begegnen könnten, etwas zu kurz gefallen. Es macht das Buch aber nicht schlechter und die Lektüre ist noch immer unterhaltsam. Von mir gibt es dafür vier Sterne.







