Schweineprinzen küsst man nicht
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Roadtriproman durch die Märchenwelt für Erwachsene Die Autorin schreibt toll! Der Humor, der sich im Klappentext bereits ankündigt, begrüßt einen schon in der ersten Zeile. Sie mischt schwungvolle Dialoge und Flachwitze mit klassischen Weisheiten, wie wir es von unseren heißgeliebten Märchen gewohnt sind. Dem Leser wird zu Beginn der Geschichte der aufgeblasene Prinz Eric präsentiert, der aus Versehen in ein Schwein verwandelt wird. Er hält dies für einen Hinterhalt vom Nachbarkönigreich und flieht zusammen mit der Küchenmagd Marie, die wegen einem anderen Vorfall versucht vor ihm zu fliehen – nichtsahnend, dass er nun in Schweineform mit stolziert. Protagonistin Marie hat mir besonders gut gefallen. Sie ist so selbstlos und süß. Ob Buchcharaktere oder Leser, man muss sie einfach liebhaben. Dagegen hatte ich mit Eric länger zu kämpfen. Auf den ersten Seiten ist er eine absolute Zicke. Bei seiner Verwandlung in ein Schwein, musste ich an Karma denken. Um wieder zum Menschen werden zu können, muss er einige Aufgaben bewältigen, die er ohne Hilfe nicht schafft. Durch das Abenteuer mit Marie lernt er von anderen Menschen wichtige Charaktereigenschaften und legt eine starke, authentische Entwicklung hin. Mich haben die Charaktere total für sich einnehmen können. Ein erkennbares Talent der Schriftstellerin ist die Ausarbeitung verschiedener Persönlichkeiten und liebevoller Macken. Ich habe nicht nur Marie absolut ins Herz geschlossen, sondern auch Eric und zahlreiche Sidekicks. Ich wollte gar nicht mehr Tschüss zu den Buchcharakteren sagen. Während Marie einen Flachwitz nach dem anderen reißt und Eric an seine Grenzen bringt, gehen die Streithähne Prinzessin Rosemarie und Erics kleiner Bruder Theodor auf die Suche nach ihm. Nachdem auch die zwei Königskinder verloren gehen, begleitet man noch Ritter und eine etwas tollpatschige Fee. Jede Gruppe für sich ist absolut genial, witzig und bringt sich irgendwie immer in Schwierigkeiten. Hier geht nichts glatt, was immer für viel Spannung, Situationskomik und Schmunzler sorgt. In dieser Geschichte führt das Abenteuer der Charaktere durch eine wundervoll konstruierte Märchenwelt. Vom Märchenwald, dem Trolldorf bis zu dem Reich der Meerjungfrauen werden fantasievolle Settings geboten. In jedem Reich ist Marie auf der Suche nach magischen Gegenständen, die sie in einen anderen Menschen verwandeln kann und Prinz Eric schließt sich an, um wieder zum Menschen zu werden. So kann man jedes Volk näher kennenlernen, neue Freundschaften schließen und insbesondere an den neuen Herausforderungen wachsen. Jacqueline Weichmann-Fuchs entwirft eine völlig eigene Geschichte mit Märchenflair und kleinen Anlehnungen an alten Geschichten. So lehrt Maleficent an der Feenschule Fluchzauber, während Rosemaries Cousine wegen einer Erbse trotz mehrerer Matratzen nicht schlafen kann. Mir hat es so gut gefallen alte Märchen wiederzuentdecken, durch einen kurzen Nebensatz, einer kleinen Anlehnung oder Ähnlichem. Diese wurden immer wieder geschickt und originell eingebaut. Trotzdem würde ich das Buch unseren ganz kleinen Lesern nicht empfehlen. Einige Szenen sind doch etwas brutaler. Es kommen Inhalte, wie Folter, Sklavenhandel und das Vergreifen an Frauen vor. Oft werden diese Stellen eher angedeutet und nicht ausführlich beschrieben, was zur Spannung der Geschichte beiträgt, dem Geschehen eine weitere Tiefe verleiht und somit ab dem Jugendalter gut zu lesen ist. Fazit: Ein absolut geniales Leseerlebnis. Wir bekommen hier eine Mischung aus neuem Abenteuer, altem Märchenflair, grandiosem Humor und einem schönen Weltenentwurf. Plot, Setting, Schreibstil und Charaktere wissen auf voller Linie zu überzeugen. Ich bin nicht aus dem Lachen herausgekommen, habe tiefgründige Szenen erhalten und viele, weise Zitate notieren müssen. Das Buch ist jedoch nichts für zartbesaitete Leser und für Jugendliche oder Erwachsene empfehlenswert.
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Roadtriproman durch die Märchenwelt für Erwachsene Die Autorin schreibt toll! Der Humor, der sich im Klappentext bereits ankündigt, begrüßt einen schon in der ersten Zeile. Sie mischt schwungvolle Dialoge und Flachwitze mit klassischen Weisheiten, wie wir es von unseren heißgeliebten Märchen gewohnt sind. Dem Leser wird zu Beginn der Geschichte der aufgeblasene Prinz Eric präsentiert, der aus Versehen in ein Schwein verwandelt wird. Er hält dies für einen Hinterhalt vom Nachbarkönigreich und flieht zusammen mit der Küchenmagd Marie, die wegen einem anderen Vorfall versucht vor ihm zu fliehen – nichtsahnend, dass er nun in Schweineform mit stolziert. Protagonistin Marie hat mir besonders gut gefallen. Sie ist so selbstlos und süß. Ob Buchcharaktere oder Leser, man muss sie einfach liebhaben. Dagegen hatte ich mit Eric länger zu kämpfen. Auf den ersten Seiten ist er eine absolute Zicke. Bei seiner Verwandlung in ein Schwein, musste ich an Karma denken. Um wieder zum Menschen werden zu können, muss er einige Aufgaben bewältigen, die er ohne Hilfe nicht schafft. Durch das Abenteuer mit Marie lernt er von anderen Menschen wichtige Charaktereigenschaften und legt eine starke, authentische Entwicklung hin. Mich haben die Charaktere total für sich einnehmen können. Ein erkennbares Talent der Schriftstellerin ist die Ausarbeitung verschiedener Persönlichkeiten und liebevoller Macken. Ich habe nicht nur Marie absolut ins Herz geschlossen, sondern auch Eric und zahlreiche Sidekicks. Ich wollte gar nicht mehr Tschüss zu den Buchcharakteren sagen. Während Marie einen Flachwitz nach dem anderen reißt und Eric an seine Grenzen bringt, gehen die Streithähne Prinzessin Rosemarie und Erics kleiner Bruder Theodor auf die Suche nach ihm. Nachdem auch die zwei Königskinder verloren gehen, begleitet man noch Ritter und eine etwas tollpatschige Fee. Jede Gruppe für sich ist absolut genial, witzig und bringt sich irgendwie immer in Schwierigkeiten. Hier geht nichts glatt, was immer für viel Spannung, Situationskomik und Schmunzler sorgt. In dieser Geschichte führt das Abenteuer der Charaktere durch eine wundervoll konstruierte Märchenwelt. Vom Märchenwald, dem Trolldorf bis zu dem Reich der Meerjungfrauen werden fantasievolle Settings geboten. In jedem Reich ist Marie auf der Suche nach magischen Gegenständen, die sie in einen anderen Menschen verwandeln kann und Prinz Eric schließt sich an, um wieder zum Menschen zu werden. So kann man jedes Volk näher kennenlernen, neue Freundschaften schließen und insbesondere an den neuen Herausforderungen wachsen. Jacqueline Weichmann-Fuchs entwirft eine völlig eigene Geschichte mit Märchenflair und kleinen Anlehnungen an alten Geschichten. So lehrt Maleficent an der Feenschule Fluchzauber, während Rosemaries Cousine wegen einer Erbse trotz mehrerer Matratzen nicht schlafen kann. Mir hat es so gut gefallen alte Märchen wiederzuentdecken, durch einen kurzen Nebensatz, einer kleinen Anlehnung oder Ähnlichem. Diese wurden immer wieder geschickt und originell eingebaut. Trotzdem würde ich das Buch unseren ganz kleinen Lesern nicht empfehlen. Einige Szenen sind doch etwas brutaler. Es kommen Inhalte, wie Folter, Sklavenhandel und das Vergreifen an Frauen vor. Oft werden diese Stellen eher angedeutet und nicht ausführlich beschrieben, was zur Spannung der Geschichte beiträgt, dem Geschehen eine weitere Tiefe verleiht und somit ab dem Jugendalter gut zu lesen ist. Fazit: Ein absolut geniales Leseerlebnis. Wir bekommen hier eine Mischung aus neuem Abenteuer, altem Märchenflair, grandiosem Humor und einem schönen Weltenentwurf. Plot, Setting, Schreibstil und Charaktere wissen auf voller Linie zu überzeugen. Ich bin nicht aus dem Lachen herausgekommen, habe tiefgründige Szenen erhalten und viele, weise Zitate notieren müssen. Das Buch ist jedoch nichts für zartbesaitete Leser und für Jugendliche oder Erwachsene empfehlenswert.





