Blick ins Buch

Humor

Schund und Sühne

2,9(20)
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Über das Buch

Ein schwuler Prinz, der für Nachkommen sorgen muss, eine depressive Fürstin, die nicht an Depressionen glaubt, ein Rosenkavalier, der die Welt retten will, eine Prinzessin mit gebrochenem Herzen und Jagdgewehr. Und mittendrin eine junge Groschenromanautorin, die eigentlich aufhören will mit Schund und Kitsch, aber ausgerechnet dafür das Literaturstipendium auf Schloss Rosenbrunn bekommt.
Für vier von ihnen brechen herrliche Zeiten an. Der Fünfte wird diesen Herbst nicht überleben.

Ein Roman wie eine Gesellschaftsjagd: Leben de luxe, Lachen de luxe - Leiden de luxe

"Ein rotzfrecher, lustiger Roman über zwei saustarke Frauen."
( COSMOPOLITAN über ALS DIE OMMA DEN HUREN NOCH TAUBENSUPPE KOCHTE)

Editionen (1)

ISBN9783847906537
VerlagEichborn
Erscheinungsdatum31.01.19
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

20 Bewertungen

6 Rezensionen

2,9

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  • mopsliest
    mopsliest

    383 Follower

    4,0

    Witziger Einblick in die verstörende Welt des heutigen deutschen Adel

    Wie soll man dieses Buch beschreiben? Ist es ein Drama, eine Liebesgeschichte, ein Krimi oder doch etwas anderes? Vielleicht ist es von allem etwas. Es geht um eine Groschenromanautorin, die ein Literaturstipendium bei einer deutschen Adelsfamilie bekommen hat und eine zeitlang auf deren Schloß wohnen darf. Dort lernt es die Familie kennen, wo jeder auf seine Art skurril ist, und zu der dann noch ein Rosenrüchter hinzustößt. Einen wirklich roten Faden hat die Geschichte für mich nicht. Es ist eher ein Einblick in die Adelswelt von heute, die noch viel an Traditionen festhält. Sicherlich ist der Blick sehr überspitzt, aber etwas Wahres wird schon dran sein. Mir hat gefallen, dass aufgezeigt wird, dass selbst die "Blaublüter" nichts anderes als normale Menschen sind, mit Wünschen, Sorgen und Problemen. Die Figuren sind allesamt skurril, aber dennoch symphatisch und liebenswert. Das Ende selber fand ich etwas komisch, aber hat dennoch gepasst. Und sorgte für ein "Happy End". Mein Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte, die mal ganz anders ist, als was man sonst so im literarischen Mainstream bekommt.

    Witziger Einblick in die verstörende Welt des heutigen deutschen Adel

    13. Feb. 2026

  • verena.jessy
    verena.jessy

    53 Follower

    2,0

    Unterhaltsam aber ohne Tiefe 🏰🌹🥀

    Adventskalender - Buch 17 🎄 „Schund und Sühne“ von Anna Basener hat mich leider nicht überzeugen können. Der Schreibstil ist zwar flüssig und lässt sich gut lesen, doch inhaltlich hat das Buch für mich nicht viel zu bieten. Die Themen und Botschaften blieben für mich eher oberflächlich und nicht wirklich aussagekräftig. Es gab einige humorvolle Passagen, die mir ein Schmunzeln entlocken konnten, aber insgesamt hat das Buch nicht die Tiefe erreicht, die ich mir gewünscht hätte. Ich konnte einfach nicht wirklich mit den Charakteren oder der Handlung warm werden. Für Leser, die auf der Suche nach einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit den Themen des Lebens sind, könnte dieses Buch enttäuschend sein. Insgesamt bleibt es für mich ein eher durchschnittliches Leseerlebnis, das zwar unterhaltsam ist, aber nicht viel mehr als das bietet.

    26. Dez. 2024

  • punzie_bia
    punzie_bia

    43 Follower

    3,0

    „Es war einmal ein Königreich, dieses Land. Es war einmal der Stoff, aus dem Märchen sind. Es ist nicht viel geblieben. Es war einmal: mehr.“ Zum Cover: Schlicht, aber elegant kommt „Schund und Sühne“ daher. Dabei mag ich den weiß-grauen Hintergrund, der fast aussieht wie eine Tapete, sehr und auch die Schriftart fügt sich gut ein. Das Symbol des Schlosses, das den Fokus auffängt, ist hierbei im Nintendo-Stil gehalten, was schon einen leichten, humoristischen Fakt an sich hat, denn Nintendo spielt auch im Buch eine kleine Rolle, die auf dem Cover wohl so angesprochen wird. Interessant gelöst, hat man definitiv nicht oft! Zum Inhalt: „Menschen bilden sich eine Menge ein!“, heißt ein Zitat aus diesem Buch, aber trifft das auch tatsächlich auf den Inhalt zu. >> Ein schwuler Prinz, der für Nachkommen sorgen muss, eine depressive Fürstin, die nicht an Depressionen glaubt, ein Rosenkavalier, der die Welt retten will, eine Prinzessin mit gebrochenem Herzen und Jagdgewehr, und mittendrin eine junge Groschenromanautorin, die eigentlich aufhören will mit Schund und Kitsch, aber ausgerechnet dafür das Literaturstipendium auf Schloss Rosenbrunn bekommt. Für vier von ihnen brechen herrliche Zeiten an. Der Fünfte wird diesen Herbst nicht überleben. Wie diese Geschichte ausgeht, müsst ihr selbst herausfinden! Meine Meinung: Ich habe die Geschichte, um den Prinzen Valu, die Prinzessin Seph, den Floristen Moritz und die Groschenromanautorin Kat wirklich recht gerne. Die Charaktere sind allesamt recht einprägsam und amüsant, jedoch fehlte mir trotzdem eine Verbindung zu ihnen, mit der ich mich mitreißen hätte lassen können. Die Gräfin Gratzi und die Fürstin Follie waren dabei Aufheller, weil sie in der Tat nochmal interessante Dinge eingeworfen haben, die mich den Adel und königliche Familien überdenken lassen haben. Der Schreibstil der Autorin ist allerdings flüssig und locker lesbar und das, wo eigentlich doch sehr ernste Themen wie Homosexualität, Depressionen oder Selbstmord angesprochen werden. Es wird dabei zwar nicht in die Tiefe gegangen und für mich blieben die Charaktere in der Tat doch eher flach, was wohl aber bei einer Art Groschenroman in Romanform verpackt nicht verwunderlich ist. Die Spitznamen aller Charaktere (die ich auch in meiner Rezension verwende) sind dazu ein nettes Gimmick, dadurch konnte es mich jedoch auch nicht so richtig mitreißen oder packen. Ich habe das Buch gelesen und ja, auch gerne gelesen, aber das Lesen wirklich genossen, habe ich schon anders in Erinnerung, daher tut es mir leid, das sagen zu müssen, aber für mich hat es sich halt nicht so angefühlt, als ob ich es mit Leib und Seele verschlingen wollte. Natürlich lässt sich darüber streiten, ob das bei diesem Art von Genre und eben auch Buch der Sinn der Sache ist, doch mich hat die Geschichte und gerade auch das Ende nicht ganz zufriedenstellen können. Fazit: Aus genannten Gründen kann ich dem Buch einfach nicht vielmehr geben als 2,5 Sterne. Es hatte tatsächlich gute Aspekte und Ideen und der Klappentext klang wirklich vielversprechend, aber letztlich hat mir dann wohl doch das gewisse Etwas gefehlt. Das Besondere hatte die Geschichte, das will ich nicht bestreiten, doch vielleicht war es dann doch ein zu großer Sprung aus meiner Komfortzone hinaus? „Schund und Sühne“ von Anna Basener hat mich schließlich dann nicht so begeistern können wie manch anderen. Geschmäcker sind eben verschieden.

    27. Feb. 2023

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Anna Basener

Anna Basener hat ihr Studium in Hildesheim mit Romanheften finanziert. Sie hat Dutzende Fürstenheftchen geschrieben und war laut ZEIT die »erfolgreichste deutsche Groschenromanautorin«. Sie ist die Adelsexpertin der Podcast-Welt und Moderatorin der GALA ROYALS. Ihr Debütroman ALS DIE OMMA DEN HUREN NOCH TAUBENSUPPE KOCHTE gewann den PUTLITZER PREIS, ist im Schauspiel Dortmund auf der Bühne zu sehen und wird fürs Kino verfilmt.

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