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zuerst zum Anfang: Sam ist zu Anfang 17 Jahre alt, ihre Eltern sind reich und ihr von kleinauf bester Freund Robin, ist nun seit einem Jahr ihr fester Freund. In intimen Situationen merkt sie immer wieder, dass ihr irgendwas fehlt. In der Schule lernt Sam die neue Klassenkameradin Romy kennen, von ihrem Selbstbewussten Auftritt ist Sam von Anfang an sehr angetan.. Soweit so gut. Ich habe das Buch in 2 Tagen durchgelesen, 2 Tage in denen meine Meinung von: >>Oh, dass fängt gut an<< über >>uff, schon wieder? << und >>ich weiß nicht, gerade quäle ich mich eher durch das Buch.. << sprang. Was zu Anfang als guter Einstieg galt, verflüchtigte sich nach den ersten 100 Seiten. Sam, die immer nur kurz andeutete wie es ihr ging und ständig die gleichen Gedanken mit uns teilte. Romy, deren Charakter ich als gut empfand und dann in manchen Situation nur mit dem Kopf schütteln konnte über ihr Verhalten. Zu Beginn konnte ich Sam und ihren Gedanken noch folgen. Ich verstand wie sie sich fühlen musste und fieberte mit, dass sie den Absprung selbst finden würde. Je weiter ich aber Fortschritt, desto absurder fand ich das Verhalten der Protagonisten und die Handlungen im Buch und habe mich willkürlich gefragt ob die Autorin in diverse Suchmaschinen "Probleme einer (lesbischen) 17 Jährigen" eingetippt hatte und nun versuchte all dies unter einen Hut zu bekommen. Alle Probleme, wirkten immer nur oberflächlich angekratzt. (Mobbing, Nötigung, Missverständnisse, Manipulationen, uvm.) Es wirkte einfach nicht mehr schlüssig und die eben noch normale Sam verlor sich in einem Jungle voller Abgründe. Ein Buch, welches unglaublich viel Potenzial hatte, aber einfach nur mMn durch unzureichendes Wissen, leider den perfekten Absprung nicht geschafft hat. Man darf nicht vergessen, diese Handlung spielt 2017/2018 und nicht in der weiteren Vergangenheit. Ich finde vor allem, dass es einer Jugendlichen die eventuell noch Mut sammeln muss sich zu outen dadurch nur erschwert werden könnte und das Verhalten, vor allem von Romy, eine Klatsche für die LGBTQ+ Community ist. Alles in einem: Wenn man sich mit dieser Thematik auseinander gesetzt hätte, hätte dieses Buch ein Buch sein können, welches man gerne öfter liest. Momentan lese ich den zweiten Teil und leider ist auch dieser wieder mit Aktionen überhäuft, so dass man kaum aufatmen kann und man sich willkürlich fragt: Muss das wirklich sein?
20. Dez. 2023
zuerst zum Anfang: Sam ist zu Anfang 17 Jahre alt, ihre Eltern sind reich und ihr von kleinauf bester Freund Robin, ist nun seit einem Jahr ihr fester Freund. In intimen Situationen merkt sie immer wieder, dass ihr irgendwas fehlt. In der Schule lernt Sam die neue Klassenkameradin Romy kennen, von ihrem Selbstbewussten Auftritt ist Sam von Anfang an sehr angetan.. Soweit so gut. Ich habe das Buch in 2 Tagen durchgelesen, 2 Tage in denen meine Meinung von: >>Oh, dass fängt gut an<< über >>uff, schon wieder? << und >>ich weiß nicht, gerade quäle ich mich eher durch das Buch.. << sprang. Was zu Anfang als guter Einstieg galt, verflüchtigte sich nach den ersten 100 Seiten. Sam, die immer nur kurz andeutete wie es ihr ging und ständig die gleichen Gedanken mit uns teilte. Romy, deren Charakter ich als gut empfand und dann in manchen Situation nur mit dem Kopf schütteln konnte über ihr Verhalten. Zu Beginn konnte ich Sam und ihren Gedanken noch folgen. Ich verstand wie sie sich fühlen musste und fieberte mit, dass sie den Absprung selbst finden würde. Je weiter ich aber Fortschritt, desto absurder fand ich das Verhalten der Protagonisten und die Handlungen im Buch und habe mich willkürlich gefragt ob die Autorin in diverse Suchmaschinen "Probleme einer (lesbischen) 17 Jährigen" eingetippt hatte und nun versuchte all dies unter einen Hut zu bekommen. Alle Probleme, wirkten immer nur oberflächlich angekratzt. (Mobbing, Nötigung, Missverständnisse, Manipulationen, uvm.) Es wirkte einfach nicht mehr schlüssig und die eben noch normale Sam verlor sich in einem Jungle voller Abgründe. Ein Buch, welches unglaublich viel Potenzial hatte, aber einfach nur mMn durch unzureichendes Wissen, leider den perfekten Absprung nicht geschafft hat. Man darf nicht vergessen, diese Handlung spielt 2017/2018 und nicht in der weiteren Vergangenheit. Ich finde vor allem, dass es einer Jugendlichen die eventuell noch Mut sammeln muss sich zu outen dadurch nur erschwert werden könnte und das Verhalten, vor allem von Romy, eine Klatsche für die LGBTQ+ Community ist. Alles in einem: Wenn man sich mit dieser Thematik auseinander gesetzt hätte, hätte dieses Buch ein Buch sein können, welches man gerne öfter liest. Momentan lese ich den zweiten Teil und leider ist auch dieser wieder mit Aktionen überhäuft, so dass man kaum aufatmen kann und man sich willkürlich fragt: Muss das wirklich sein?
20. Dez. 2023






