Sally
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Ein Kapitel der deutschen Nachkriegszeit. Opfer und Täter, so nah nebeneinander.
Heinrich Thies - Sally Das „Displaced Persons Camp“ in Bergen-Belsen. Sally Rosenstein, eine junge Frau, geflüchtet aus dem polnischen Lodz, wartet hier auf die Möglichkeit zur Ausreise nach Palästina. Sally spielt Theater und versucht, dem Leben wieder etwas positives abzugewinnen. Sie trifft Otto Heninger, einen jungen Mann, der wunderschön Geige spielt und Hühner züchtet. Doch dann trennen sich ihre Wege ohne dass Sally weiß, wer Otto wirklich wahr. Dies soll sie erst Jahre später erfahren. Ein Kapitel der deutschen Nachkriegszeit. Opfer und Täter, so nah nebeneinander. Der Schreibstil ist recht sachlich, wenig emotional, unaufgeregt, was mir im Grunde aber recht gut gefallen hat. Während Heinrich Thies Sally, ihre Gefühle, ihr Leid und auch ihre Unsicherheit, ihre innere Auseinandersetzung mit dem Erlebten ausführlich darstellt, blieben alle anderen Charaktere für mich doch recht blass. Was allerdings auch gewollt sein kann, denn es geht nun einmal um Sally. Sally stellvertretend für all die Opfer, die gezwungen waren, mit und neben den Tätern zu leben und damit umzugehen. Ein interessantes Buch. Hervorragend recherchiert, gefüllt mit interessanten Fakten. Ich habe tatsächlich etwas länger daran gelesen, was daran lag, das es (bedingt durch den Schreibstil und die Vielzahl an historischen Fakten) doch auch schon Züge eines Sachbuches hat. Nichtsdestotrotz habe ich „Sally“ gern gelesen 4/5*
Ein starker Roman über eine Überlebende des Holocausts, die Kraft des Neuanfangs und die Begegnung mit einem unscheinbaren NS Verbrecher. Die Sprache ist kraftvoll und sensibel. Der Roman ist nicht nur historisch relevant sondern auch emotional berührend durch die Erzählungen der DP Campbewohner und deren Alltag im Camp. Zudem wird ein Teil des Lebens von Adolf Eichmann - sein Leben in der Heide, neben dem DP Camp Belsen- und danach berichtet. Für mich war es besonders interessant, da es in meiner Heimatregion spielt. Empfehlenswert für alle, die Interesse an packend und emotional erzählter Geschichte haben.
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Ein Kapitel der deutschen Nachkriegszeit. Opfer und Täter, so nah nebeneinander.
Heinrich Thies - Sally Das „Displaced Persons Camp“ in Bergen-Belsen. Sally Rosenstein, eine junge Frau, geflüchtet aus dem polnischen Lodz, wartet hier auf die Möglichkeit zur Ausreise nach Palästina. Sally spielt Theater und versucht, dem Leben wieder etwas positives abzugewinnen. Sie trifft Otto Heninger, einen jungen Mann, der wunderschön Geige spielt und Hühner züchtet. Doch dann trennen sich ihre Wege ohne dass Sally weiß, wer Otto wirklich wahr. Dies soll sie erst Jahre später erfahren. Ein Kapitel der deutschen Nachkriegszeit. Opfer und Täter, so nah nebeneinander. Der Schreibstil ist recht sachlich, wenig emotional, unaufgeregt, was mir im Grunde aber recht gut gefallen hat. Während Heinrich Thies Sally, ihre Gefühle, ihr Leid und auch ihre Unsicherheit, ihre innere Auseinandersetzung mit dem Erlebten ausführlich darstellt, blieben alle anderen Charaktere für mich doch recht blass. Was allerdings auch gewollt sein kann, denn es geht nun einmal um Sally. Sally stellvertretend für all die Opfer, die gezwungen waren, mit und neben den Tätern zu leben und damit umzugehen. Ein interessantes Buch. Hervorragend recherchiert, gefüllt mit interessanten Fakten. Ich habe tatsächlich etwas länger daran gelesen, was daran lag, das es (bedingt durch den Schreibstil und die Vielzahl an historischen Fakten) doch auch schon Züge eines Sachbuches hat. Nichtsdestotrotz habe ich „Sally“ gern gelesen 4/5*





