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Romane

Ripley's Game oder Der amerikanische Freund

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Über das Buch

Tom Ripley ist ein sympathisch-unmoralischer Exil-Amerikaner, der südlich von Paris ein luxuriöses Leben führen will – um jeden Preis. Immer wieder gelingt es dem erfolgreichen Serienhelden, sich vor der Polizei und seinen Verfolgern hakenschlagend aus dem Staub zu machen und dem erwartbaren Verbrecherschicksal eine Nase zu drehen.

Editionen (6)

ISBN9783257064162
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum26.04.03
Seitenzahl416

Rezensionen & Bewertungen

17 Bewertungen

4 Rezensionen

4,3

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  • johneffeff
    johneffeff

    8 Follower

    4,5

    Ach diesen Frühling könnte man sich doch mal mit der Mafia anlegen.

    Tom Ripley verwickelt den nichtsahnenden Jonathan in seine neuste Unternehmung, die einige Mafiosi in Aufruhr versetzt. Jonathan verliert oder findet sich in dieser Selbstwirksamkeitsübung, die wahrscheinlich nicht nur vom lockenden Geld angetrieben ist. Ich bin nach dem dritten Ripley Roman noch mehr Patricia Highsmith Fan. Sie schreibt messerscharf und detailverliebt und das ohne sich in Kontext und Ausschmückung zu verlieren. Die Übersetzung spielt ganz toll mit der Mehrsprachigkeit die Ripley zu seinem Vorteil nutzt. Am Ende der Geschichte ist klar: Verbrechen lohnt sich nicht. Außer natürlich für Tom Ripley. Dem wäre eine Kreuzfahrt einfach zu langweilig gewesen. Gartenarbeit, Chembalo spielen und ein paar Morde, so lässt es sich aushalten.

    Ach diesen Frühling könnte man sich doch mal mit der Mafia anlegen.

    15. Juni 2025

  • _bookish_cat_
    _bookish_cat_

    28 Follower

    5,0

    Ein sehr spanender dritter Teil! Aber warum ist ein Schiff auf dem Cover? Das verstehe ich nicht.

    6. Jan. 2025

  • juliendopp
    juliendopp

    9 Follower

    5,0

    Das bisherige Highlight der Ripley-Reihe. Übertrifft meines Erachtens sogar "Der talentierte Mr. Ripley". Schön, dass dieser Teil formal etwas anders aufgebaut ist als die ersten beiden Bände und den figuralen Fokus etwas erweitert. Etwas weniger lakonisch, dafür umso brutaler, ist die ohnehin nicht zimperliche Patricia Highsmith hier wirklich "on fire". Eine derart furiose Szene wie die im Zug oder auch das sensationelle Finale habe ich lange nicht mehr in einem Kriminalroman gelesen. Fazit: ein absoluter Pageturner - furios, rasant, deutlich temporeicher als die Vorgänger und trotzdem mit klug geschriebenen, glaubwürdigen Figuren. Wenn schon Kriminalliteratur, dann bitte so! Große, literarische Unterhaltung!

    15. Sept. 2025

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Patricia Highsmith

Patricia Highsmith, geboren 1921 in Fort Worth/Texas, wuchs in Texas und New York auf und studierte Literatur und Zoologie. Erste Kurzgeschichten schrieb sie an der Highschool, den ersten Lebensunterhalt verdiente sie als Comictexterin, und den ersten Welterfolg erlangte sie 1950 mit ihrem Romanerstling ›Zwei Fremde im Zug‹, dessen Verfilmung von Alfred Hitchcock sie über Nacht weltberühmt machte. Patricia Highsmith starb 1995 in Locarno.

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