Romane

Rausch der Verwandlung

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Über das Buch

«Rausch der Verwandlung» ist ein in den dreißiger Jahren entstandenes Romanfragment von Stefan Zweig, das 1982 aus dem Nachlass herausgegeben wurde. Der Roman spielt im Sommer 1926. Hauptfigur ist Christine Hoflehner, eine junge Postassistentin in einem österreichischen Dorf. Eines Tages wird sie von Verwandten per Telegramm in ein feudales Hotel in Pontresina eingeladen, wo sie vorgibt, die reiche Nichte Christiane van Boolen zu sein, und das gesellschaftliche Leben genießt. Durch eine Intrige wird schließlich ihre wahre Identität bekannt…

Editionen (8)

ISBN9783746715346
Verlagepubli
Erscheinungsdatum10.04.18
Seitenzahl196

Rezensionen & Bewertungen

11 Bewertungen

2 Rezensionen

4,3

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  • buecherbaendiger
    buecherbaendiger

    12 Follower

    5,0

    Junge Frau aus ärmlichen Verhältnissen darf in reichen Verhältnissen urlauben und muss wieder zurück in ihre Armut. Zweimal Culture Clash innerhalb weniger Wochen und was das mit einem Menschen macht. Das ist in Kürze die Handlung des großartigen Romans, der Ende der 20er Jahre in Österreich und im mondänen Engadin spielt. Wie Zweig die Figuren beschreibt und kleine Psychogramme kreiert, ist einfach nur wow. Sicher, die Sprache ist altertümlich, aber wer sich drauf einlässt, wird belohnt!

    7. März 2023

  • natalielena
    natalielena

    2 Follower

    4,0

    dieser schreibstil ist ein absolutes meisterwerk

    1. Jan. 2026

Autorin / Autor

Über Stefan Zweig

Stefan Zweig (1881-1942) war ein österreichischer Schriftsteller. 1934 flüchtete er vor den Nationalsozialisten über London und New York nach Brasilien. In der Nacht vom 22. zum 23. Februar 1942 nahm sich Stefan Zweig in Petrópolis bei Rio de Janeiro das Leben. Depressive Zustände begleiteten ihn seit Jahren. Seine Frau Lotte folgte Zweig in den Tod. In seinem Abschiedsbrief hatte Zweig geschrieben, er werde „aus freiem Willen und mit klaren Sinnen“ aus dem Leben scheiden. Die Zerstörung seiner „geistigen Heimat Europa“ hatte ihn für sein Empfinden entwurzelt, seine Kräfte seien „durch die langen Jahre heimatlosen Wanderns erschöpft“. Stefan Zweig wurde ein Symbol für die Intellektuellen im 20. Jahrhundert auf der Flucht vor der Gewaltherrschaft.

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