Blick ins Buch
Über das Buch
Waldemar, genannt Putin, ein mäßig ambitionierter Schreiber in den Dreißigern, hat sich in seiner gemütlichen Existenz eingerichtet, Entscheidungen und ihre dämonischen Implikationen vermeidet er tunlichst. Doch als seine Freundin erst fremd- und dann auf Abstand geht, ist es mit Putins Seelenruhe vorbei: Er denkt über Liebesalternativen nach – und zwar über diejenigen, die er hatte, als diese Alternativen noch zögernd vertagte Gelegenheiten waren. Wo wäre er heute, wenn er damals mehr Mut gehabt hätte? Und wer wäre er jetzt? Putin begibt sich auf die Suche nach seinen Beinah-Vergangenheiten: Mareike, mittlerweile Psychotherapeutin mit Glücksdefizit; Marie, Ehefrau und Mutter in der Provinz; Mimi, deren Spur ihn bis nach Finnland führt. In seiner zaghaften Neugier trifft Putin das, was ihn erwartet, um so überraschender: Er wird von den Frauen einiges erfahren – und über sich selbst lernen müssen ... Stefan Gärtner erzählt komisch und hintersinnig von guten und schlechten Gründen, großen Fehlern und großer Liebe – und von der Schwierigkeit, vorher schlauer zu sein.
Editionen (1)
ISBN9783871347832
VerlagRowohlt Berlin
Erscheinungsdatum24.04.15
Seitenzahl288
Haupt-GenreRomane
Sub-GenreZeitgenössische Romane
FormatHardcover
SpracheDeutsch
Preis20.60 €
Autorin / Autor
Über Stefan Gärtner
Stefan Gärtner, geboren 1973, war von 1999 bis 2009 Redakteur der „Titanic“, für die er nach wie vor schreibt, heute arbeitet er als Schriftsteller und freier Journalist. Er veröffentlichte mehrere satirische und zeitkritische Bücher. „Putins Weiber“ ist sein literarisches Debüt.
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