Power Bottom

Power Bottom

Hardcover
3.527

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Über die Grenze zwischen subjektiver Lust, sexueller Identität & gesellschaftlicher Norm. In sechs literarischen Essays und einem Gespräch mit Lynn Takeo Musiol untersucht Evan Tepest unser Begehren und fragt, wo die Grenze zwischen subjektiver Lust, sexueller Identität und gesellschaftlicher Norm verläuft. Von Pornhub bis zu Erika Lust, von katholischem Kink bis hin zur Frage nach queerer Scham öffnen ihre Texte ein Kaleidoskop aus intimen Betrachtungen und kritischen Auseinandersetzungen. Evan Tepest interessiert sich dabei vor allem dafür, wie unsere Sprache, wie unsere eigenen Erzählungen von uns selbst Machtstrukturen nicht nur reproduzieren, sondern erst herstellen. So erhalten wir in einem suchenden, tastenden Text eine Idee davon, wie sexuelle Hierarchien sich im Privaten auflösen ließen: In dem titelgebenden Essay ›Power Bottom‹ wird so deutlich, dass Selbstzuschreibungen wie »Top« und »Bottom« letztlich kein starres Gefüge für die eigene Lust bieten können. Und in »Sie ist ein Touchdown ins Herz: Eine dykedoggische Enzyklopädie« imaginieren Lynn Takeo Musiol und Evan Tepest gleich eine ganze lesbische Parallelwelt. Am Ende stehen die Fragen: Gibt es so etwas wie sexuelle Identität überhaupt? Und wann wird Sprache zu Sex?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Literarische Essays
Format
Hardcover
Seitenzahl
160
Preis
18.50 €

Autorenbeschreibung

Evan Tepest, geboren im Rheinland, ist Autor:in und Journalist:in. Mit Lynn Takeo Musiol organisiert dey die Reihe DYKE DOGS. Eva Tepest war Finalist:in des Open Mikes und des Edit Essaypreises. Dey lebt in Berlin.

Beiträge

1
Alle
4

Experimentell, poetisch und sexy af.

In »Power Bottom« untersucht Eva Tepest in sechs eindrucksvollen, literarischen Essays Begehren, Sprache und sexuelle Identität. Wo liegen die Grenzen zwischen subjektiver Lust und gesellschaftlicher Norm? Müssen sexuelle Fantasien und die eigene politische Identität im Einklang stehen? Und wie hängen sexuelle Lust und Religion zusammen? Dies sind nur ein paar der zentralen Fragestellungen, die ich sehr spannend finde. Doch in diesem schmalen Büchlein geht es um so viel mehr. Umhüllt in poetischer, aber auch humorvoller Sprache, bewegen wir uns entlang persönlicher Abgründe. Tepest teilt intime Einblicke und Erfahrungen, hinterfragt kritisch und spielt mit autofiktiven Elementen. Es führt kein Weg dran vorbei, sich mit der eigenen sexuellen Identität zu beschäftigen. To be honest, eine sehr besondere Leseerfahrung, die definitiv zum Diskutieren einlädt! Experimentell, intellektuell, poetisch. Und sexy af.

Experimentell, poetisch und sexy af.
Beitrag erstellen