Portugiesische Tränen
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Beschreibung
Für den ehemaligen deutschen Ermittler Henrik Falkner sind die malerischen Gassen der Lissaboner Altstadt zur neuen Heimat geworden. Von seinem Onkel Martin hat er ein uriges Antiquariat geerbt – und zahlreiche Artefakte, die Teil von bislang ungeklärten Verbrechen sind. Eines Tages findet er im Laden eine kitschige Fahne, auf der ein seltener japanischer Fisch abgebildet ist, ein Koi. Henrik ahnt, dass er einem neuen Rätsel auf der Spur ist - einem tödlichen Rätsel, denn die Spur führt zu skrupellosen Sammlern des wertvollen Fisches, die vor nichts zurückschrecken. Schon bald steht Henrik zusammen mit der schönen Polizistin Helena vor der ersten Leiche. Es wird nicht die letzte sein …
Ungekürzte Lesung mit Richard Barenberg
ca. 9h 34min
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Luis Sellano ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Auch wenn Stockfisch bislang nicht als seine Leibspeise gilt, liebt Luis Sellano Pastéis de Nata und den Vinho Verde umso mehr. Schon sein erster Besuch in Lissabon entfachte seine große Liebe für die Stadt am Tejo. Luis Sellano lebt mit seiner Familie in Süddeutschland. Regelmäßig zieht es ihn auf die geliebte Iberische Halbinsel, um Land und Leute zu genießen und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Seine Lissabon-Krimis um Henrik Falkner stehen regelmäßig auf der Bestsellerliste.
Beiträge
Dass Frauenfiguren in Krimis von meist männlichen Autoren in der Regel hauptsächlich dafür gut sind, mit dem Protagonisten ins Bett zu gehen, bin ich von Genre ja leider gewöhnt. Der latente (anti-asiatische)(Alltags-)Rassismus hat das Lesevergnügen allerdings sehr getrübt. Daran ändert sich auch nichts dadurch, dass der Autor im Nachwort schreibt, dass "er sich mit der Kultur nicht so auskenne, aber niemandem zu nahe treten wolle". Hier wäre Sensitivity-Reading wirklich hilfreich gewesen! Die Handlung fand ich etwas zäh und nicht besonders herausragend, aber okay. Die Figuren des Protagonisten und seines Umfeldes mag ich jedoch sehr gerne; sie sind sehr sympathisch. Besonders Renato hat es mir angetan. Die Beschreibung von Lissabon ist wirklich großartig, man befindet sich mitten im Geschehen und sieht alles direkt vor sich. Aus diesem Grunde werde ich einem weiteren Band der Reihe vermutlich eine Chance geben, in der Hoffnung, dass dort sensibler mit der Handlung umgegangen wird.
Beschreibung
Für den ehemaligen deutschen Ermittler Henrik Falkner sind die malerischen Gassen der Lissaboner Altstadt zur neuen Heimat geworden. Von seinem Onkel Martin hat er ein uriges Antiquariat geerbt – und zahlreiche Artefakte, die Teil von bislang ungeklärten Verbrechen sind. Eines Tages findet er im Laden eine kitschige Fahne, auf der ein seltener japanischer Fisch abgebildet ist, ein Koi. Henrik ahnt, dass er einem neuen Rätsel auf der Spur ist - einem tödlichen Rätsel, denn die Spur führt zu skrupellosen Sammlern des wertvollen Fisches, die vor nichts zurückschrecken. Schon bald steht Henrik zusammen mit der schönen Polizistin Helena vor der ersten Leiche. Es wird nicht die letzte sein …
Ungekürzte Lesung mit Richard Barenberg
ca. 9h 34min
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Luis Sellano ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Auch wenn Stockfisch bislang nicht als seine Leibspeise gilt, liebt Luis Sellano Pastéis de Nata und den Vinho Verde umso mehr. Schon sein erster Besuch in Lissabon entfachte seine große Liebe für die Stadt am Tejo. Luis Sellano lebt mit seiner Familie in Süddeutschland. Regelmäßig zieht es ihn auf die geliebte Iberische Halbinsel, um Land und Leute zu genießen und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Seine Lissabon-Krimis um Henrik Falkner stehen regelmäßig auf der Bestsellerliste.
Beiträge
Dass Frauenfiguren in Krimis von meist männlichen Autoren in der Regel hauptsächlich dafür gut sind, mit dem Protagonisten ins Bett zu gehen, bin ich von Genre ja leider gewöhnt. Der latente (anti-asiatische)(Alltags-)Rassismus hat das Lesevergnügen allerdings sehr getrübt. Daran ändert sich auch nichts dadurch, dass der Autor im Nachwort schreibt, dass "er sich mit der Kultur nicht so auskenne, aber niemandem zu nahe treten wolle". Hier wäre Sensitivity-Reading wirklich hilfreich gewesen! Die Handlung fand ich etwas zäh und nicht besonders herausragend, aber okay. Die Figuren des Protagonisten und seines Umfeldes mag ich jedoch sehr gerne; sie sind sehr sympathisch. Besonders Renato hat es mir angetan. Die Beschreibung von Lissabon ist wirklich großartig, man befindet sich mitten im Geschehen und sieht alles direkt vor sich. Aus diesem Grunde werde ich einem weiteren Band der Reihe vermutlich eine Chance geben, in der Hoffnung, dass dort sensibler mit der Handlung umgegangen wird.






