Poesie und Gewalt
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Beschreibung
Im Mittelpunkt dieser Biographie steht eine extreme Person und ihr extremer Lebensweg. Ingeborg Gleichauf räumt mit den gängigen Klischees und Vorurteilen auf, die Gudrun Ensslin als Produkt eines provinziellen Pastorenhaushalts sehen. Sichtbar wird vielmehr eine vielseitig begabte Persönlichkeit der Zeitgeschichte. Souverän schildert die Autorin die Zeitumstände, die die Entwicklung einer Gewaltbereitschaft begünstigt haben. Ensslins Lebensweg prägten nicht sie allein. Ihre intensive Schreibtätigkeit und die Literaturbegeisterung waren zentral für ihre Weltanschauung. Die Autorin zeichnet alle Lebensstationen nach und widmet sich ausführlich den bisher vernachlässigten Kindheits- und Jugendjahren Ensslins. Eindringlich schildert sie Ensslins Beziehungen. In einer besonderen Verbindung von Erzählung und Analyse gelingt es ihr, uns eine ebenso schwierige wie vielschichtige Person nahezubringen, die unsere Gesellschaft radikalverändern wollte.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Ingeborg Gleichauf geboren 1953, studierte Philosophie und Germanistik und promovierte über Ingeborg Bachmann. Unter ihren zahlreichen Veröffentlichungen finden sich erfolgreiche Biographien über Max Frisch, Hannah Arendt und Simone de Beauvoir. Sie lebt in Freiburg.
Beiträge
Ein Versuch einer Biografie von Gudrun Ensslin, die vor 40 Jahren starb/sich das Leben nahm, während der Haft in Stammheim. Das Buch ist in Jahresetappen eingeteilt und versucht damit das gesamte Leben Ensslins wiederzugeben. Immer wieder kommt es zu vergleichen mit den bereits erschienenen Veröffentlichungen zur RAF und welche Rolle Ensslin in diesen zugesprochen wird. In diesem Buch wird der Mensch hinter dem Bild der Terroristin beleuchtet und versucht die Entwicklung hinzu dem, was auch immer man in ihr sehen will. Sehr gut geschrieben, trotz vieler Quellen und einiger Zitate gut leserliches Buch, das einen tiefen Einblick gibt und einiges beleuchtet.
Beschreibung
Im Mittelpunkt dieser Biographie steht eine extreme Person und ihr extremer Lebensweg. Ingeborg Gleichauf räumt mit den gängigen Klischees und Vorurteilen auf, die Gudrun Ensslin als Produkt eines provinziellen Pastorenhaushalts sehen. Sichtbar wird vielmehr eine vielseitig begabte Persönlichkeit der Zeitgeschichte. Souverän schildert die Autorin die Zeitumstände, die die Entwicklung einer Gewaltbereitschaft begünstigt haben. Ensslins Lebensweg prägten nicht sie allein. Ihre intensive Schreibtätigkeit und die Literaturbegeisterung waren zentral für ihre Weltanschauung. Die Autorin zeichnet alle Lebensstationen nach und widmet sich ausführlich den bisher vernachlässigten Kindheits- und Jugendjahren Ensslins. Eindringlich schildert sie Ensslins Beziehungen. In einer besonderen Verbindung von Erzählung und Analyse gelingt es ihr, uns eine ebenso schwierige wie vielschichtige Person nahezubringen, die unsere Gesellschaft radikalverändern wollte.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Ingeborg Gleichauf geboren 1953, studierte Philosophie und Germanistik und promovierte über Ingeborg Bachmann. Unter ihren zahlreichen Veröffentlichungen finden sich erfolgreiche Biographien über Max Frisch, Hannah Arendt und Simone de Beauvoir. Sie lebt in Freiburg.
Beiträge
Ein Versuch einer Biografie von Gudrun Ensslin, die vor 40 Jahren starb/sich das Leben nahm, während der Haft in Stammheim. Das Buch ist in Jahresetappen eingeteilt und versucht damit das gesamte Leben Ensslins wiederzugeben. Immer wieder kommt es zu vergleichen mit den bereits erschienenen Veröffentlichungen zur RAF und welche Rolle Ensslin in diesen zugesprochen wird. In diesem Buch wird der Mensch hinter dem Bild der Terroristin beleuchtet und versucht die Entwicklung hinzu dem, was auch immer man in ihr sehen will. Sehr gut geschrieben, trotz vieler Quellen und einiger Zitate gut leserliches Buch, das einen tiefen Einblick gibt und einiges beleuchtet.




