Persönliche Bibliothek
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Beschreibung
»Im Lauf der Zeit stellt unser Gedächtnis eine ungleiche Bibliothek zusammen, die aus Büchern oder Seiten besteht, deren Lektüre für uns Glück bedeutet hat und die wir gern teilen würden. Die Texte dieser intimen Bibliothek sind nicht zwangsläufig berühmt. Der Grund ist klar. Die Professoren, zuständig für die Zuteilung von Ruhm, interessieren sich weniger für Schönheit als für die Wechselfälle und Daten der Literatur und die weitschweifige Analyse von Büchern, die für diese Analyse, nicht für die Freude des Lesers geschrieben wurden.« Jorge Luis Borges
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jorge Luis Borges (* 1899 Buenos Aires, gestorben 1986 Genf) ist einer der wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts; ohne sein wegweisendes und bahnbrechendes Werk wäre die moderne hispanische Literatur undenkbar. Die Vielfalt seiner Themen und die Perfektion seiner Formen in Erzählung, Essay und Lyrik machten ihn schon zu Lebzeiten zum Klassiker der Weltliteratur auch außerhalb der spanischsprachigen Welt. Mit Joyce und Proust teilt er die Auszeichnung, den Nobelpreis nicht bekommen zu haben.
Beschreibung
»Im Lauf der Zeit stellt unser Gedächtnis eine ungleiche Bibliothek zusammen, die aus Büchern oder Seiten besteht, deren Lektüre für uns Glück bedeutet hat und die wir gern teilen würden. Die Texte dieser intimen Bibliothek sind nicht zwangsläufig berühmt. Der Grund ist klar. Die Professoren, zuständig für die Zuteilung von Ruhm, interessieren sich weniger für Schönheit als für die Wechselfälle und Daten der Literatur und die weitschweifige Analyse von Büchern, die für diese Analyse, nicht für die Freude des Lesers geschrieben wurden.« Jorge Luis Borges
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jorge Luis Borges (* 1899 Buenos Aires, gestorben 1986 Genf) ist einer der wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts; ohne sein wegweisendes und bahnbrechendes Werk wäre die moderne hispanische Literatur undenkbar. Die Vielfalt seiner Themen und die Perfektion seiner Formen in Erzählung, Essay und Lyrik machten ihn schon zu Lebzeiten zum Klassiker der Weltliteratur auch außerhalb der spanischsprachigen Welt. Mit Joyce und Proust teilt er die Auszeichnung, den Nobelpreis nicht bekommen zu haben.



