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"Parasyte Kiseijuu" ist vom Genre her eine Mischung aus Science Fiction und Horror. Die Reihe ist erstmalig 1990 bis 95 erschienen und wurde 2016 bis 18 bei Panini Manga in 8 Bänden neu aufgelegt. Das Artwork hat mir sehr gut gefallen und nicht zuletzt ein paar Farbseiten mittendrin machen diese Ausgabe überaus lesenswert. Der Zeichenstil ist klassisch und man sieht dem Manga sein Alter natürlich an, das hat mir aber sehr gut gefallen. Thematisch könnte er jedoch nicht aktueller sein. Schon auf den ersten Seiten des Manga kommt es zur Alieninvasion. Die Bilder haben mich sofort an den Film "Die Körperfresser kommen" aus den 70ern erinnert. Aber, und das macht den Manga einzigartig, es gibt da noch einen besonderen Twist. Einem der Invasoren, später Migi genannt, gelingt es nicht, das Gehirn seines Wirts zu besetzen und so verbleibt er in der rechten Hand des Jugendlichen Shin'Ichi. Im folgenden müssen sich die beiden zusammenraufen, da sie sich nun einen Körper teilen. Gleichzeitig müssen sie sich gegen andere Menschen zur Wehr setzen, die von den Außerirdischen übernommen wurden. Shin'Ichis Sorge gilt dabei auch seiner Familie und seinen Freunden. Der Schlagabtausch der beiden ist sehr amüsant zu lesen. Dabei wird es aber auch durch die von den Aliens herbeigeführt Verformungen der menschlichen Wirtskörper teilweise grotesk und durch ihre kannibalischen Ernährungsgewohnheiten auch eklig. Dazu gibt es einige Splatterelemente und dementsprechend wird es blutig. Gleichzeitig versteckt sich in dem Manga auch eine ernste Botschaft. Die Parasiten halten uns den Spiegel vor. Fazit Der erste Band der Mangareihe hat mir unglaublich gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, wusste mich immer wieder zu überraschen, und obwohl er sehr unterhaltsam ist, schwingen auch immer wieder ernste Themen mit.
21. Jan. 2024
"Parasyte Kiseijuu" ist vom Genre her eine Mischung aus Science Fiction und Horror. Die Reihe ist erstmalig 1990 bis 95 erschienen und wurde 2016 bis 18 bei Panini Manga in 8 Bänden neu aufgelegt. Das Artwork hat mir sehr gut gefallen und nicht zuletzt ein paar Farbseiten mittendrin machen diese Ausgabe überaus lesenswert. Der Zeichenstil ist klassisch und man sieht dem Manga sein Alter natürlich an, das hat mir aber sehr gut gefallen. Thematisch könnte er jedoch nicht aktueller sein. Schon auf den ersten Seiten des Manga kommt es zur Alieninvasion. Die Bilder haben mich sofort an den Film "Die Körperfresser kommen" aus den 70ern erinnert. Aber, und das macht den Manga einzigartig, es gibt da noch einen besonderen Twist. Einem der Invasoren, später Migi genannt, gelingt es nicht, das Gehirn seines Wirts zu besetzen und so verbleibt er in der rechten Hand des Jugendlichen Shin'Ichi. Im folgenden müssen sich die beiden zusammenraufen, da sie sich nun einen Körper teilen. Gleichzeitig müssen sie sich gegen andere Menschen zur Wehr setzen, die von den Außerirdischen übernommen wurden. Shin'Ichis Sorge gilt dabei auch seiner Familie und seinen Freunden. Der Schlagabtausch der beiden ist sehr amüsant zu lesen. Dabei wird es aber auch durch die von den Aliens herbeigeführt Verformungen der menschlichen Wirtskörper teilweise grotesk und durch ihre kannibalischen Ernährungsgewohnheiten auch eklig. Dazu gibt es einige Splatterelemente und dementsprechend wird es blutig. Gleichzeitig versteckt sich in dem Manga auch eine ernste Botschaft. Die Parasiten halten uns den Spiegel vor. Fazit Der erste Band der Mangareihe hat mir unglaublich gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, wusste mich immer wieder zu überraschen, und obwohl er sehr unterhaltsam ist, schwingen auch immer wieder ernste Themen mit.
21. Jan. 2024







