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Ich war im Imperium der Stürme unterwegs und ich muss sagen, ich hatte eine gute Zeit. Meinen Beitrag muss ich allerdings in zwei Aspekte aufteilen und möchte mit der eigentlichen Geschichte beginnen. Hope ist ein Waisenmädchen, das, nach der Ermordung ihrer Eltern durch die imperialen Magier, in einem Kloster Zuflucht findet. Dort nimmt sie eine der Mönche unter ihre Fittiche und bildet sie verbotenerweise in den Kampfkünsten der Vinchen aus, was traditionell nur Jungen und Männern erlaubt ist. Red, ebenfalls Waise, wächst hingegen als Straßenjunge in den Armenvierteln auf, verdingt sich als Taschendieb und schlägt sich so von Tag zu Tag durch. Wie man bereits zu Beginn vermuten kann, treffen diese beiden Charaktere dann irgendwann auf schicksalhafte Weise aufeinander und das Abenteuer kommt so richtig in Fahrt. Die Geschichte zieht einen durch den rasanten Schreibstil absolut in ihren Bann und ich fand die sehr eigene und manchmal ziemlich derbe Sprache passte extrem gut zum Setting und hat mir ein ums andere Mal ein Schmunzeln entlockt. Während wir Hope und Red auf ihrem Abenteuer folgen, treffen wir auf Magier, Piraten, Diebesbanden, Huren und viele weitere Gruppierungen, die jede für sich erstaunlich gut in diese düstere Welt eingebettet sind. Das Worldbuilding ist spannend und gut durchdacht und mir gefiel es sehr, dass das Imperium der Stürme aus vielen kleinen Inseln zusammengesetzt ist, die alle eine eigene Funktion haben. Jede ist wie eine Welt für sich und das fand ich sehr authentisch, ebenso wie die Andeutungen, dass es eventuell Reiche außerhalb des Imperiums geben könnte, die jedoch für die Einwohner aufgrund ihrer Abgeschiedenheit so weit entfernt scheinen, dass sie sich nur wenig Gedanken darüber machen. Die Handlung an sich ist recht klassisch, aber trotzdem zu keinem Zeitpunkt abgedroschen oder langweilig und ich hatte (meistens) großen Spaß beim Lesen. Warum „meistens“? Da käme nun der bereits erwähnte zweite Aspekt ins Spiel, denn ich habe mich stellenweise unfassbar über die deutsche Ausgabe geärgert. Falsch oder schlampig übersetzte Sätze, fehlende Worte oder Buchstaben, falsche Benennung der Figuren… das macht mich beim Lesen wütend und nimmt mir den Spaß. Insbesondere bei diesem Verlag fällt mir das häufig auf, dass hier scheinbar mit wenig Sorgfalt vorgegangen wird und gefühlt nicht fertig korrigierte Bücher in den Verkauf gehen. Ich möchte hier eigentlich nicht rumnörgeln, denn das hier ist sowas wie mein Happy Place, trotzdem möchte ich es erwähnen, damit man sich im Voraus darauf einstellen kann. Aktuell lese ich den zweiten Band und auch hier rege ich mich über diese Dinge wieder auf, sodass ich überlege, den dritten Teil im Original zu lesen. Ich möchte wirklich gerne deutsche Verlage unterstützen, aber das macht es mir nicht leicht. So, genug gemotzt. Abschließend sei nochmal gesagt, dass die Geschichte an sich wirklich sehr episch, unterhaltsam und spannend ist und es sich definitiv lohnt, das Buch zu lesen. Nur vielleicht nicht die deutsche Ausgabe.

3. Sept. 2023
Ich war im Imperium der Stürme unterwegs und ich muss sagen, ich hatte eine gute Zeit. Meinen Beitrag muss ich allerdings in zwei Aspekte aufteilen und möchte mit der eigentlichen Geschichte beginnen. Hope ist ein Waisenmädchen, das, nach der Ermordung ihrer Eltern durch die imperialen Magier, in einem Kloster Zuflucht findet. Dort nimmt sie eine der Mönche unter ihre Fittiche und bildet sie verbotenerweise in den Kampfkünsten der Vinchen aus, was traditionell nur Jungen und Männern erlaubt ist. Red, ebenfalls Waise, wächst hingegen als Straßenjunge in den Armenvierteln auf, verdingt sich als Taschendieb und schlägt sich so von Tag zu Tag durch. Wie man bereits zu Beginn vermuten kann, treffen diese beiden Charaktere dann irgendwann auf schicksalhafte Weise aufeinander und das Abenteuer kommt so richtig in Fahrt. Die Geschichte zieht einen durch den rasanten Schreibstil absolut in ihren Bann und ich fand die sehr eigene und manchmal ziemlich derbe Sprache passte extrem gut zum Setting und hat mir ein ums andere Mal ein Schmunzeln entlockt. Während wir Hope und Red auf ihrem Abenteuer folgen, treffen wir auf Magier, Piraten, Diebesbanden, Huren und viele weitere Gruppierungen, die jede für sich erstaunlich gut in diese düstere Welt eingebettet sind. Das Worldbuilding ist spannend und gut durchdacht und mir gefiel es sehr, dass das Imperium der Stürme aus vielen kleinen Inseln zusammengesetzt ist, die alle eine eigene Funktion haben. Jede ist wie eine Welt für sich und das fand ich sehr authentisch, ebenso wie die Andeutungen, dass es eventuell Reiche außerhalb des Imperiums geben könnte, die jedoch für die Einwohner aufgrund ihrer Abgeschiedenheit so weit entfernt scheinen, dass sie sich nur wenig Gedanken darüber machen. Die Handlung an sich ist recht klassisch, aber trotzdem zu keinem Zeitpunkt abgedroschen oder langweilig und ich hatte (meistens) großen Spaß beim Lesen. Warum „meistens“? Da käme nun der bereits erwähnte zweite Aspekt ins Spiel, denn ich habe mich stellenweise unfassbar über die deutsche Ausgabe geärgert. Falsch oder schlampig übersetzte Sätze, fehlende Worte oder Buchstaben, falsche Benennung der Figuren… das macht mich beim Lesen wütend und nimmt mir den Spaß. Insbesondere bei diesem Verlag fällt mir das häufig auf, dass hier scheinbar mit wenig Sorgfalt vorgegangen wird und gefühlt nicht fertig korrigierte Bücher in den Verkauf gehen. Ich möchte hier eigentlich nicht rumnörgeln, denn das hier ist sowas wie mein Happy Place, trotzdem möchte ich es erwähnen, damit man sich im Voraus darauf einstellen kann. Aktuell lese ich den zweiten Band und auch hier rege ich mich über diese Dinge wieder auf, sodass ich überlege, den dritten Teil im Original zu lesen. Ich möchte wirklich gerne deutsche Verlage unterstützen, aber das macht es mir nicht leicht. So, genug gemotzt. Abschließend sei nochmal gesagt, dass die Geschichte an sich wirklich sehr episch, unterhaltsam und spannend ist und es sich definitiv lohnt, das Buch zu lesen. Nur vielleicht nicht die deutsche Ausgabe.
3. Sept. 2023







