Origin 02
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Optisch beeindruckend, inhaltlich weiterhin eher öde.
🔥 Starke Bilder, schwache Story Schon Band 1 konnte mich nicht wirklich überzeugen – und leider setzt sich dieses Gefühl hier fort. Was mich bei Origin hält, ist vor allem eines: Boichis unfassbares Zeichentalent. Erzählerisch packt es mich dagegen weiterhin kaum. Die futuristische Version von Tokyo ist düster, technisch durchkalkuliert und voller unterschwelliger Bedrohung. Androiden leben unter Menschen, Gewalt bricht plötzlich aus, und überall schwingt diese Frage mit: Was bedeutet es, menschlich zu sein? Atmosphärisch ist das alles kühl, fast steril – was zur Thematik passt, mich aber emotional eher auf Abstand hält. Ich begleite Origin weiter auf seiner Suche nach Identität und Moral. Die Kämpfe sind brutal, dynamisch und visuell absolut beeindruckend inszeniert – anatomisch detailliert, mit viel Wucht und Bewegung. Genau hier zeigt sich, wie genial Boichi als Zeichner ist. Jede Action-Sequenz sitzt. Aber sobald es um Storyentwicklung oder Dialoge geht, verliert mich der Manga wieder. Vieles wirkt konstruiert oder unnötig pathetisch, ohne dass ich wirklich mit den Figuren mitfühlen kann. Die philosophischen Ansätze rund um Bewusstsein, Seele und Entscheidungsfreiheit sind interessant gedacht, aber sie bleiben für mich eher Behauptung als echte emotionale Erfahrung. Statt Spannung entsteht oft eine gewisse Monotonie. Ich merke, dass hier Tiefe angestrebt wird – nur erreicht sie mich nicht. Gegen Ende werden neue Fäden ausgelegt und die größere Bedrohung deutlicher umrissen, doch auch das fühlt sich mehr nach Vorbereitung als nach echtem Fortschritt an. Ich warte immer noch auf den Moment, der mich wirklich packt. Mein Fazit: Origin lebt für mich fast ausschließlich von der herausragenden Zeichenkunst von Boichi. Storytelling gehört für mich leider nicht zu seinen größten Stärken – zumindest nicht, wenn er seine eigenen Geschichten schreibt.

Dass ich Band 1 gelesen hab ist schon ewig her und irgendwie wollte ich die ganze zeit nicht an Band 2 gehen. Der hat mir leider jetzt auch nicht so gut gefallen, alles zu steif (klar der Main Charakter ist ein Roboter der ist halt nicht menschlich...) Aber damit breche ich die Reihe jetzt wirklich ab.
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Optisch beeindruckend, inhaltlich weiterhin eher öde.
🔥 Starke Bilder, schwache Story Schon Band 1 konnte mich nicht wirklich überzeugen – und leider setzt sich dieses Gefühl hier fort. Was mich bei Origin hält, ist vor allem eines: Boichis unfassbares Zeichentalent. Erzählerisch packt es mich dagegen weiterhin kaum. Die futuristische Version von Tokyo ist düster, technisch durchkalkuliert und voller unterschwelliger Bedrohung. Androiden leben unter Menschen, Gewalt bricht plötzlich aus, und überall schwingt diese Frage mit: Was bedeutet es, menschlich zu sein? Atmosphärisch ist das alles kühl, fast steril – was zur Thematik passt, mich aber emotional eher auf Abstand hält. Ich begleite Origin weiter auf seiner Suche nach Identität und Moral. Die Kämpfe sind brutal, dynamisch und visuell absolut beeindruckend inszeniert – anatomisch detailliert, mit viel Wucht und Bewegung. Genau hier zeigt sich, wie genial Boichi als Zeichner ist. Jede Action-Sequenz sitzt. Aber sobald es um Storyentwicklung oder Dialoge geht, verliert mich der Manga wieder. Vieles wirkt konstruiert oder unnötig pathetisch, ohne dass ich wirklich mit den Figuren mitfühlen kann. Die philosophischen Ansätze rund um Bewusstsein, Seele und Entscheidungsfreiheit sind interessant gedacht, aber sie bleiben für mich eher Behauptung als echte emotionale Erfahrung. Statt Spannung entsteht oft eine gewisse Monotonie. Ich merke, dass hier Tiefe angestrebt wird – nur erreicht sie mich nicht. Gegen Ende werden neue Fäden ausgelegt und die größere Bedrohung deutlicher umrissen, doch auch das fühlt sich mehr nach Vorbereitung als nach echtem Fortschritt an. Ich warte immer noch auf den Moment, der mich wirklich packt. Mein Fazit: Origin lebt für mich fast ausschließlich von der herausragenden Zeichenkunst von Boichi. Storytelling gehört für mich leider nicht zu seinen größten Stärken – zumindest nicht, wenn er seine eigenen Geschichten schreibt.






