Öpadia
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lea Catrina ist Autorin und Texterin. Sie hat Multimedia Production in Chur sowie Literarisches Schreiben in Zürich studiert. Zudem ist sie seit 2019 Mitglied des Literaturkollektivs «Jetzt». Catrina ist in Flims aufgewachsen, lebt heute in Zürich und verbringt einen Teil des Jahres in der San Francisco Bay Area.
Beiträge
"Öpadia" bedeutet "Manchmal" und manchmal passieren auch in verschlafenen Bergdörfern Dinge, die Leben verändern. Vielleicht nicht im Grossen, aber die Leben der Dorfbewohner auf jeden Fall. Im Mittelpunkt der Handlung steht Juli, die im September geboren wurde. Ihr Leben im Dorf ist tief verwurzelt, sie akzeptiert Veränderungen, beobachtet, hilft, wo es ihr angemessen scheint. Aber auch Juli hat Geheimnisse, oder besser gesagt: eine Kiste... Ich finde es ein wenig schwierig, das Buch zusammenzufassen. Es ist speziell, da auf Schriftdeutsch geschrieben, die Dialoge aber im Dialekt gehalten werden. Dazwischen sind immer wieder Gedichte in Mundart eingeschoben. Es ist ein ruhiges Buch. So, wie das Leben im Bündnerland funktioniert. Man hat seine Routinen, und wenn die durchbrochen werden (z.B. durch Diskussionen über eine geplante Gebetshalle an der Autobahn), wird dies zum Highlight. Wir treffen auf unterschiedliche Dorfbewohner, die alle liebevoll beschrieben sind, aber aufgrund der Kürze des Werkes leider auch etwas oberflächlich bleiben. Hier hätte man viel Potential gehabt, wenn man etwas mehr Umfang einberechnet hätte. Aber vielleicht ist das ja auch so gewollt. Immerhin sind wir Leser kein Teil des Dorfes. Wir bleiben ausserhalb der Gruppe und beobachten bloss. Liebevoll ist ein Wort, das sehr gut auf dieses Buch passt. Es wurde mit spürbar viel Liebe und Zuneigung geschrieben, Juli hat, auch wenn sie dies gut verbirgt, viel Zuneigung zu bieten, und verteilt diese auch heimlich im Dorf. Es ist ein kleines Wohlfühlbuch, das auch für Touristen interessant sein kann. Die Handlung lässt sich gut verfolgen und wer der bündnerischen Dialekte nicht mächtig ist, kann sich einen Spass daraus machen, die Gespräche zu identifizieren. Also ganz klar eine Empfehlung meinerseits für alle, die es auch mal unaufgeregt mögen, oder eben gerade eine kleine Auszeit aus dem hektischen Alltag suchen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lea Catrina ist Autorin und Texterin. Sie hat Multimedia Production in Chur sowie Literarisches Schreiben in Zürich studiert. Zudem ist sie seit 2019 Mitglied des Literaturkollektivs «Jetzt». Catrina ist in Flims aufgewachsen, lebt heute in Zürich und verbringt einen Teil des Jahres in der San Francisco Bay Area.
Beiträge
"Öpadia" bedeutet "Manchmal" und manchmal passieren auch in verschlafenen Bergdörfern Dinge, die Leben verändern. Vielleicht nicht im Grossen, aber die Leben der Dorfbewohner auf jeden Fall. Im Mittelpunkt der Handlung steht Juli, die im September geboren wurde. Ihr Leben im Dorf ist tief verwurzelt, sie akzeptiert Veränderungen, beobachtet, hilft, wo es ihr angemessen scheint. Aber auch Juli hat Geheimnisse, oder besser gesagt: eine Kiste... Ich finde es ein wenig schwierig, das Buch zusammenzufassen. Es ist speziell, da auf Schriftdeutsch geschrieben, die Dialoge aber im Dialekt gehalten werden. Dazwischen sind immer wieder Gedichte in Mundart eingeschoben. Es ist ein ruhiges Buch. So, wie das Leben im Bündnerland funktioniert. Man hat seine Routinen, und wenn die durchbrochen werden (z.B. durch Diskussionen über eine geplante Gebetshalle an der Autobahn), wird dies zum Highlight. Wir treffen auf unterschiedliche Dorfbewohner, die alle liebevoll beschrieben sind, aber aufgrund der Kürze des Werkes leider auch etwas oberflächlich bleiben. Hier hätte man viel Potential gehabt, wenn man etwas mehr Umfang einberechnet hätte. Aber vielleicht ist das ja auch so gewollt. Immerhin sind wir Leser kein Teil des Dorfes. Wir bleiben ausserhalb der Gruppe und beobachten bloss. Liebevoll ist ein Wort, das sehr gut auf dieses Buch passt. Es wurde mit spürbar viel Liebe und Zuneigung geschrieben, Juli hat, auch wenn sie dies gut verbirgt, viel Zuneigung zu bieten, und verteilt diese auch heimlich im Dorf. Es ist ein kleines Wohlfühlbuch, das auch für Touristen interessant sein kann. Die Handlung lässt sich gut verfolgen und wer der bündnerischen Dialekte nicht mächtig ist, kann sich einen Spass daraus machen, die Gespräche zu identifizieren. Also ganz klar eine Empfehlung meinerseits für alle, die es auch mal unaufgeregt mögen, oder eben gerade eine kleine Auszeit aus dem hektischen Alltag suchen.




