Nur ein Sterbenswort

Nur ein Sterbenswort

Taschenbuch
3.96

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Beschreibung

Wenn Gewalt unsichtbare Narben hinterlässt …

Ihr erster Fall in Stuttgart bringt die Stralsunder Kommissarin Meike Masur an ihre Grenzen: Die Theaterstudentin Katie liegt stranguliert in ihrer Wohnung – eine intime Form von Gewalt, doch es gibt keinen Hinweis auf den Täter. Ihre Ermittlungen führen Meike ans Set einer erfolgreichen Serie, in der Katies Rolle hart umkämpft schien. In der ersten Staffel war sie noch durch eine andere Studentin besetzt, die aber zu alldem schweigt. Hat es etwas mit dem Unidozenten zu tun, der angeblich für gefragte Rollen gewisse Gefälligkeiten erwartete?
Bald verhärtet sich allerdings Meikes Verdacht, dass die Frauen gar nicht wissen, was mit ihnen geschah – und wer anzuklagen ist. Die Kommissarin muss einen Balanceakt wagen, auch mit dem zuständigen Staatsanwalt … 

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Weibliche Ermittler
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
400
Preis
14.40 €

Beiträge

3
Alle
3.5

Solider Krimi mit spannenden Wendungen

Nur ein Sterbenswort ist der Auftakt einer Krimireihe von Britt Reissman. Der Einstieg ist meiner Meinung nach gut gelungen. Ich war schnell in der Geschichte drin und wollte erfahren, mit was für einem Fall wir es zu tun haben. Die Charaktere, besonders die Ermittlerin Meike Maussur lernt man gleich zu Beginn kennen, sodass man sich hier schonmal ein Bild machen kann. Auch die Emotionen werden beim Lesen gut rüber gebracht. Durch einige Wendungen baut sich immer wieder Spannung auf, welche sich bei mir aber nicht durchweg halten konnte. An manchen Stellen haben sich ein paar Längen eingebaut. Das Ende hat mich dann aber wieder richtig begeistert. Es war stimmig und ließ keine Fragen offen. Ein solider Krimi, der unterhält und neugierig auf weitere Fälle macht.

5

Ein Buch, das mich sehr schnell in seinen Bann gezogen hat und mega vertont wurde. Die Emotionen wurden so gut dargestellt, daß es ein echt tolles Hörerlebnis war. Ganz klar Empfehlung!

4.5

Eine Norddeutsche im Schwabenland

Ich mag die Krimis von Britt Reißmann, so auch ihren neuen Krimi "Nur ein Sterbenswort", den ich als Hörbuch gehört habe. Es ist der erste Band um Kommissarin Meike Masur. Kommissarin Meike Masur kommt aus Stralsund und hat ihre neue Stelle in Stuttgart angetreten. Sie hat Heimweh, kommt mit der schwäbischen Sprache nicht klar, stürzt sich aber trotz allem mit vollem Einsatz in ihren neuen Fall. Eine Schauspielstudentin wird in ihrer Wohnung erdrosselt aufgefunden, es gibt keine Hinweise auf einen möglichen Täter oder eine Täterin. So erforscht Meike das Umfeld des Opfers Katie und stößt dabei auf ein Synchronstudio, eine ehemalige Besetzung von Katies Rolle, einen Universitätsprofessor mit Vergangenheit und viel Schweigen. Der Schreibstil von Britt Reißmann ist wie gewohnt gut zu lesen. Sie schildert die Perspektiven aus der Sicht von Meike und der eines Unbekannten, der in seiner Kindheit Schreckliches erlebt hat. Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut und bietet immer wieder Überraschungen. Eine Protagonistin hätte ich immer wieder gerne mal geschüttelt, weil sie so naiv war. Mehr kann und will ich nicht zum Inhalt sagen, sonst wäre die Spannung weg. Das Ende und damit die (logische) Auflösung kam für mich dann doch überraschend. Gut dargestellt wird die mühsame Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizei. Katja Pilaski liest das Hörbuch mit angenehmer Stimme und gibt den Charakteren dadurch Leben. Abgesehen davon, dass ihr Schwäbisch noch verbesserungswürdig ist, hat es mir Spaß gemacht, ihr zuzuhören. Daher habe ich das Hörbuch in recht kurzer Zeit durchgehört. Auf jeden Fall eine Hörempfehlung, nicht nur für Fans von Britt Reißmann und sehr gute 4 Sterne!

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