Null bis unendlich
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Beschreibung
Fünfzehn Jahre lang hat Nils nichts von Sanela gehört. Dem wilden Mädchen, das aus Jugoslawien kam und im Krieg die Eltern verloren hatte. Beim ersten Wiedersehen weiß Nils sofort, wie sehr sie ihm all die Jahre gefehlt hat. Zusammen mit Sanelas Sohn, der wie Nils die Zahlen liebt, bilden sie bald eine Art Familie. Aber Sanela macht es Nils immer noch nicht leicht. Sie hat ihn auch nicht zufällig kontaktiert, denn sie ist sehr krank ...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland. Ihr Roman «Hochzeit in Jerusalem» (2007) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, «Mehr Schwarz als Lila» (2017) für den deutschen Jugendliteraturpreis. 2021 erschien ihr Roman «Wer wir sind» und wurde begeistert besprochen. Regelmäßig schreibt Lena Gorelik Essays zu gesellschaftlichen Themen, u.a. für die Süddeutsche Zeitung oder Die Zeit. 2024 wurde sie mit dem Heinrich-Mann-Preis für Essayistik ausgezeichnet, 2026 mit dem Preis der Literaturhäuser. Im selben Jahr erschien «Alle meine Mütter», ein neuer Roman.
Beiträge
Hervorragend tragische Geschichte
Durch den Klappentext war fast schon klar, was passiert jedoch haben mich die Charaktere sehr überrascht. Jeder einzelne der drei Protagonisten hatte seine Besonderheiten und Eigenarten. Nils und Sanela hatten auch ihre red Flags. Was sie aber nur noch menschlicher Naber gemacht hat. Der Schreibstil passt perfekt zu dieser Geschichte und ich denke das ist ein Buch ist das einem auch die Augen öffnen kann in vielen Hinsichten (Hochbegabung, Klischees, Krankheiten, Krieg, Tod und vieles mehr). Jeder der fiktive, aber nicht zu surreale, Geschichten mit tragischen und interessanten Charakteren mag, ist hier genau richtig.
Gut, aber echt hart!
Kennt ihr das, wenn ihr beim Lesen ununterbrochen zwischen Mitgefühl für und Ärger über die ProtagonistInnen schwankt, manchmal sogar beide Empfindungen gleichzeitig habt? Das hat dieses Buch definitiv ausgelöst bei mir. Ob Liebe und Verantwortungsgefühl tatsächlich so gewaltig sein können, dass man die ärgsten Kränkungen so stoisch erträgt, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Vielleicht ist das nur in der Literatur möglich. Auf jeden Fall habe ich mitgelitten und mitgeliebt, habe Formulierungen gefeiert und jede Seite gern gelesen. Was ich noch anmerken möchte: Ich finde das Cover und eigentlich auch den Klappentext äußerst unpassend. Nie hätte ich zu diesem Buch gegriffen, wenn ich es nicht empfohlen bekommen hätte, weil es nach eher schnulziger Liebesgeschichte aussieht. Und das wird der Intensität und Tiefe überhaupt nicht gerecht. Ich kann es empfehlen - vorausgesetzt man hält die Themen Krankheit und Kränkung, Tod und Liebe sehr gut aus.
Beschreibung
Fünfzehn Jahre lang hat Nils nichts von Sanela gehört. Dem wilden Mädchen, das aus Jugoslawien kam und im Krieg die Eltern verloren hatte. Beim ersten Wiedersehen weiß Nils sofort, wie sehr sie ihm all die Jahre gefehlt hat. Zusammen mit Sanelas Sohn, der wie Nils die Zahlen liebt, bilden sie bald eine Art Familie. Aber Sanela macht es Nils immer noch nicht leicht. Sie hat ihn auch nicht zufällig kontaktiert, denn sie ist sehr krank ...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland. Ihr Roman «Hochzeit in Jerusalem» (2007) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, «Mehr Schwarz als Lila» (2017) für den deutschen Jugendliteraturpreis. 2021 erschien ihr Roman «Wer wir sind» und wurde begeistert besprochen. Regelmäßig schreibt Lena Gorelik Essays zu gesellschaftlichen Themen, u.a. für die Süddeutsche Zeitung oder Die Zeit. 2024 wurde sie mit dem Heinrich-Mann-Preis für Essayistik ausgezeichnet, 2026 mit dem Preis der Literaturhäuser. Im selben Jahr erschien «Alle meine Mütter», ein neuer Roman.
Beiträge
Hervorragend tragische Geschichte
Durch den Klappentext war fast schon klar, was passiert jedoch haben mich die Charaktere sehr überrascht. Jeder einzelne der drei Protagonisten hatte seine Besonderheiten und Eigenarten. Nils und Sanela hatten auch ihre red Flags. Was sie aber nur noch menschlicher Naber gemacht hat. Der Schreibstil passt perfekt zu dieser Geschichte und ich denke das ist ein Buch ist das einem auch die Augen öffnen kann in vielen Hinsichten (Hochbegabung, Klischees, Krankheiten, Krieg, Tod und vieles mehr). Jeder der fiktive, aber nicht zu surreale, Geschichten mit tragischen und interessanten Charakteren mag, ist hier genau richtig.
Gut, aber echt hart!
Kennt ihr das, wenn ihr beim Lesen ununterbrochen zwischen Mitgefühl für und Ärger über die ProtagonistInnen schwankt, manchmal sogar beide Empfindungen gleichzeitig habt? Das hat dieses Buch definitiv ausgelöst bei mir. Ob Liebe und Verantwortungsgefühl tatsächlich so gewaltig sein können, dass man die ärgsten Kränkungen so stoisch erträgt, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Vielleicht ist das nur in der Literatur möglich. Auf jeden Fall habe ich mitgelitten und mitgeliebt, habe Formulierungen gefeiert und jede Seite gern gelesen. Was ich noch anmerken möchte: Ich finde das Cover und eigentlich auch den Klappentext äußerst unpassend. Nie hätte ich zu diesem Buch gegriffen, wenn ich es nicht empfohlen bekommen hätte, weil es nach eher schnulziger Liebesgeschichte aussieht. Und das wird der Intensität und Tiefe überhaupt nicht gerecht. Ich kann es empfehlen - vorausgesetzt man hält die Themen Krankheit und Kränkung, Tod und Liebe sehr gut aus.






