Now Is Not the Time to Panic
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Kevin Wilson zeigt uns, dass manche Sätze ein Echo entwickeln, das einen bis ins Erwachsenenalter verfolgt - besonders, wenn man sie nachts heimlich an Häuserwände klebt. Er fängt dieses flirrende, elektrische Gefühl ein, sechzehn zu sein und zum ersten Mal zu merken, dass die eigene Stimme eine ungeahnte Wucht hat, die unbeabsichtigt die ganze Nachbarschaft in Aufruhr versetzen kann. Dass dabei nicht jede Figur immer sympathisch bleibt, ist wohl Absicht: Jugend ist schließlich kein sauber erzählter Drei-Akter, sondern ein wildes Sammelsurium aus Größenwahn, nackter Angst, überbordender Neugier und glorreich schlechten Entscheidungen. Now Is Not the Time to Panic ist für mich eine Mischung aus Sommerabenteuer, künstlerischer Obsession und psychologischem Chaos. Wilson zeigt, wie Worte ein Eigenleben entwickeln, wie Bedeutung entsteht, kippt und sich verselbstständigt. Gleichzeitig ist es aber auch eine leise Liebeserklärung an jene Teenie-Momente, in denen wir uns wichtig und unbesiegbar fühlten - und eine sanfte Mahnung, dass manche Worte nie wieder ganz eingefangen werden können.
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Kevin Wilson zeigt uns, dass manche Sätze ein Echo entwickeln, das einen bis ins Erwachsenenalter verfolgt - besonders, wenn man sie nachts heimlich an Häuserwände klebt. Er fängt dieses flirrende, elektrische Gefühl ein, sechzehn zu sein und zum ersten Mal zu merken, dass die eigene Stimme eine ungeahnte Wucht hat, die unbeabsichtigt die ganze Nachbarschaft in Aufruhr versetzen kann. Dass dabei nicht jede Figur immer sympathisch bleibt, ist wohl Absicht: Jugend ist schließlich kein sauber erzählter Drei-Akter, sondern ein wildes Sammelsurium aus Größenwahn, nackter Angst, überbordender Neugier und glorreich schlechten Entscheidungen. Now Is Not the Time to Panic ist für mich eine Mischung aus Sommerabenteuer, künstlerischer Obsession und psychologischem Chaos. Wilson zeigt, wie Worte ein Eigenleben entwickeln, wie Bedeutung entsteht, kippt und sich verselbstständigt. Gleichzeitig ist es aber auch eine leise Liebeserklärung an jene Teenie-Momente, in denen wir uns wichtig und unbesiegbar fühlten - und eine sanfte Mahnung, dass manche Worte nie wieder ganz eingefangen werden können.





