Nothing but Spies 1: Nothing but Spies
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Beschreibung
Stell dir vor, dein Nachbar ist der größte Fake der Welt. Und stell dir vor, deine Nachbarin will dir die wichtigste Mission deines Lebens vermasseln.
Ohne Abenteuer geht es gar nicht, findet Celia . Leider lebt sie in der wohl langweiligsten Kleinstadt des Universums. Ihr neuer Mitschüler Vincent schiebt hingegen eine ruhige Kugel. Er ist gechillt, smart, sportlich, beliebt – einfach zu perfekt, um wahr zu sein.
Doch dann lockt Celia ihn aus der Reserve. Sie klaut ihm ein Kaugummi, das eine völlig andere Funktion hat, als frischen Atem zu verbreiten. Und bald wird ihr klar, dass auch Vincent eine völlig andere Funktion hat, als gechillt im Klassenzimmer rumzusitzen: Er ist Undercover-Agent und seine perfekte Familie nur ein großer Fake. Sie sind in Trockenstedt, um einen ebenso geheimnisvollen wie genialen Erfinder mit dem Decknamen Hypnos ausfindig zu machen.
Vincent bleibt keine Wahl. Wenn nicht herauskommen soll, dass er von einer neugierigen Teenagerin entlarvt wurde, muss er auf Celias Forderung eingehen: Sie will bei seiner Mission dabei sein! Ausgerechnet Celia, diese unkalkulierbare Sicherheitslücke. Und auch Celia ist reichlich genervt von Bilderbuchboy und seinen Agenten-Ticks. Eins steht also von Beginn an fest: Diese Mission wird ihre erste und einzige sein. Oder etwa doch nicht ...?
Garantiert ohne Agenten-Klischees. Dafür mit jeder Menge Action, Humor und Coolness.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mario Fesler, geboren 1978, zog es zum Studium der Theaterwissenschaft und Neueren Deutschen Literatur nach Berlin, wo er bis heute lebt, arbeitet und schreibt. Für sein Debüt wurde er als »Neues Talent« mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Achtung Spionage
Celia hasst Langeweile. Zu allem Überfluss wohnt sie auch noch in der langweiligsten Kleinstadt die es gibt. Als sich ihr neuer Mitschüler als ein Spion entpuppt ist das ihre Gelegenheit. Celia beschließt ihm keine andere Wahl zu lassen, sodass sie schon bald bei den geheimen Ermittlungen an Vincents Seite steht. Nur leider unterscheiden sich die beiden wie Tag und Nacht, sowohl bei ihrem Charakter als auch beim treffen ihrer Entscheidungen. Können sie dennoch gemeinsam den gefährlichen Erfinder stellen? Das erste Kapitel startet aus der Sicht des männlichen Protagonisten Vincent. Jedoch spielt dieses Kapitel 30 Tage vor dem eigentlichen Roman. Man rätselt schon am Anfang, wie das alles wohl zusammenhängen könnte. Es gibt bereits in diesem Kapitel schon viele Hinweise auf den Verlauf der Geschichte, die man aber einfach so hinnimmt und nicht hinterfragt. Das gefällt mir sehr gut. Am Ende der Geschichte habe ich auch nochmal das erste Kapitel gelesen. Warum? Das müsst ihr schon selbst herausfinden. Was mir auch direkt ins Auge geschossen ist, sind die Illustrationen auf dem Cover und der Rückseite, vorallem aber auch die Innenklappen Gestaltung. Beides verrät schon einiges über kleine, aber wichtige Details der Geschichte. Wenn man jetzt denken sollte, dass man durch das erste Kapitel und die Illustrationen ja bereits die ganze Geschichte kennt hat man sich getäuscht, denn der Zusammenhang erschließt sich einem erst am Ende bzw. im Laufe des Buches. Zu Beginn der Kapitel erkennt man jedes mal den Kopf von Vincent oder Celia, damit man weiß aus welcher Perspektive dieser Teil der Geschichte jetzt geschrieben ist. Das aller besonderste an diesem Buch ist allerdings, dass es nicht nur aus der Sicht von Celia und Vincent erzählt wird, sondern auch, dass Vincents Kapitel aus der 3.Person Singular und Celias Kapitel aus der 1.Person Singular geschrieben sind. Das verleiht dem Buch einen besonderen Touch. Natürlich ist auch die gesamte Handlung unglaublich spannend und macht Spaß zu lesen. Ich frage mich jedoch immer noch, was der Buchstabe L am Cover im Titel zu suchen hat, denn er ist nicht im offiziellen Namen des Buches, denn es heißt Nothing but Spies und dort ist kein einziges L. Wenn mir diese Frage irgendjemand beantworten kann würde ich mich darüber freuen. Auch wenn das Buch nicht mit einem schlimmen Cliffhanger endet will ich nicht auf den zweiten Band warten. Jedoch erscheint dieser erst im FRÜHJAHR 2025!!!!!! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle die Spannung und besondere Bücher lieben.
Humorvolle Agentenstory in der Kleinstadt
Für Celia ist das Leben in der Kleinstadt die Hölle, nämlich langweilig und vorhersehbar. Doch als Vincent mit seiner Familie in die Nachbarschaft zieht, ändert sich das schlagartig. Schon früh ahnt Celia, dass mit den neuen Nachbarn etwas nicht stimmt – und als sie herausfindet, dass Vincent ein Geheimagent ist, erpresst sie ihn: Wenn sie ihn bei seiner Mission nicht unterstützen darf, lässt sie ihn auffliegen. Also werden die beiden zu einem ungleichen Agenten-Duo... Celia war mir von Anfang an sympathisch, obwohl sie eigentlich von Anfang an alles dafür tut, dass man sie nicht mag. Sie ist immer schlecht gelaunt, gibt Kontra und ist einfach so, wie man sich einen pubertierenden Teenagers vorstellt. Mit ihrer großen Klappe und ihrer frechen Art sorgt sie aber für einen humorvollen Moment nach dem anderen. Dadurch macht es einfach so viel Spaß, die Story zu lesen. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm, flüssig und so, wie man sich die Story aus Sicht eines Teens vorstellt. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Celia in der ersten Person und von Vincent in der dritten Person, was mir gut gefallen hat. Dadurch erhält man als Leser Einblicke in das Leben der beiden und erhält auch einiges an Hintergrundinfos. Besonders toll fand ich, wie sich die Beziehung zwischen Celia und Vincent im Laufe der Story entwickelt. Celia will anfangs nichts mit dem Neuen zu tun haben, während Celia für für Vincent nur Mittel zum Zweck ist, um seine Mission zu erfüllen. Als die beiden aber gezwungenermaßen Zeit miteinander verbringen, lernen sie sich besser kennen, freunden sich an und entwickeln so eine Dynamik, sodass ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Was mir aber nicht ganz so gut gefallen hat, sind die vielen technischen Aspekte rund um Vincents Agententätigkeit. So ist POMPEJI beispielsweise eine Erfindung, die das Internet und Computer als dreidimensionale Räume abbildet. Der Orkus ist hingegen der Ort, der aus den Spuren von zig Millionen gelöschten Daten zusammengesetzt wird. Das alles war mir etwas zu technisch und zu abstrakt, sodass diese Szenen recht langatmig für mich waren und ich zwischendurch etwas das Interesse verloren hatte. Alles in allem ist "Nothing but Spies" aber eine tolle und kurzweilige Agentenstory für Jugendliche, die mit sympathischen Charakteren und einem flüssigen und temporeichen Erzählstil über überzeugt. Nach dem etwas fiesen Ende freue ich mich jetzt auf die Fortsetzung, die im Frühjahr 2025 erscheint.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Stell dir vor, dein Nachbar ist der größte Fake der Welt. Und stell dir vor, deine Nachbarin will dir die wichtigste Mission deines Lebens vermasseln.
Ohne Abenteuer geht es gar nicht, findet Celia . Leider lebt sie in der wohl langweiligsten Kleinstadt des Universums. Ihr neuer Mitschüler Vincent schiebt hingegen eine ruhige Kugel. Er ist gechillt, smart, sportlich, beliebt – einfach zu perfekt, um wahr zu sein.
Doch dann lockt Celia ihn aus der Reserve. Sie klaut ihm ein Kaugummi, das eine völlig andere Funktion hat, als frischen Atem zu verbreiten. Und bald wird ihr klar, dass auch Vincent eine völlig andere Funktion hat, als gechillt im Klassenzimmer rumzusitzen: Er ist Undercover-Agent und seine perfekte Familie nur ein großer Fake. Sie sind in Trockenstedt, um einen ebenso geheimnisvollen wie genialen Erfinder mit dem Decknamen Hypnos ausfindig zu machen.
Vincent bleibt keine Wahl. Wenn nicht herauskommen soll, dass er von einer neugierigen Teenagerin entlarvt wurde, muss er auf Celias Forderung eingehen: Sie will bei seiner Mission dabei sein! Ausgerechnet Celia, diese unkalkulierbare Sicherheitslücke. Und auch Celia ist reichlich genervt von Bilderbuchboy und seinen Agenten-Ticks. Eins steht also von Beginn an fest: Diese Mission wird ihre erste und einzige sein. Oder etwa doch nicht ...?
Garantiert ohne Agenten-Klischees. Dafür mit jeder Menge Action, Humor und Coolness.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mario Fesler, geboren 1978, zog es zum Studium der Theaterwissenschaft und Neueren Deutschen Literatur nach Berlin, wo er bis heute lebt, arbeitet und schreibt. Für sein Debüt wurde er als »Neues Talent« mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.
Beiträge
Achtung Spionage
Celia hasst Langeweile. Zu allem Überfluss wohnt sie auch noch in der langweiligsten Kleinstadt die es gibt. Als sich ihr neuer Mitschüler als ein Spion entpuppt ist das ihre Gelegenheit. Celia beschließt ihm keine andere Wahl zu lassen, sodass sie schon bald bei den geheimen Ermittlungen an Vincents Seite steht. Nur leider unterscheiden sich die beiden wie Tag und Nacht, sowohl bei ihrem Charakter als auch beim treffen ihrer Entscheidungen. Können sie dennoch gemeinsam den gefährlichen Erfinder stellen? Das erste Kapitel startet aus der Sicht des männlichen Protagonisten Vincent. Jedoch spielt dieses Kapitel 30 Tage vor dem eigentlichen Roman. Man rätselt schon am Anfang, wie das alles wohl zusammenhängen könnte. Es gibt bereits in diesem Kapitel schon viele Hinweise auf den Verlauf der Geschichte, die man aber einfach so hinnimmt und nicht hinterfragt. Das gefällt mir sehr gut. Am Ende der Geschichte habe ich auch nochmal das erste Kapitel gelesen. Warum? Das müsst ihr schon selbst herausfinden. Was mir auch direkt ins Auge geschossen ist, sind die Illustrationen auf dem Cover und der Rückseite, vorallem aber auch die Innenklappen Gestaltung. Beides verrät schon einiges über kleine, aber wichtige Details der Geschichte. Wenn man jetzt denken sollte, dass man durch das erste Kapitel und die Illustrationen ja bereits die ganze Geschichte kennt hat man sich getäuscht, denn der Zusammenhang erschließt sich einem erst am Ende bzw. im Laufe des Buches. Zu Beginn der Kapitel erkennt man jedes mal den Kopf von Vincent oder Celia, damit man weiß aus welcher Perspektive dieser Teil der Geschichte jetzt geschrieben ist. Das aller besonderste an diesem Buch ist allerdings, dass es nicht nur aus der Sicht von Celia und Vincent erzählt wird, sondern auch, dass Vincents Kapitel aus der 3.Person Singular und Celias Kapitel aus der 1.Person Singular geschrieben sind. Das verleiht dem Buch einen besonderen Touch. Natürlich ist auch die gesamte Handlung unglaublich spannend und macht Spaß zu lesen. Ich frage mich jedoch immer noch, was der Buchstabe L am Cover im Titel zu suchen hat, denn er ist nicht im offiziellen Namen des Buches, denn es heißt Nothing but Spies und dort ist kein einziges L. Wenn mir diese Frage irgendjemand beantworten kann würde ich mich darüber freuen. Auch wenn das Buch nicht mit einem schlimmen Cliffhanger endet will ich nicht auf den zweiten Band warten. Jedoch erscheint dieser erst im FRÜHJAHR 2025!!!!!! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle die Spannung und besondere Bücher lieben.
Humorvolle Agentenstory in der Kleinstadt
Für Celia ist das Leben in der Kleinstadt die Hölle, nämlich langweilig und vorhersehbar. Doch als Vincent mit seiner Familie in die Nachbarschaft zieht, ändert sich das schlagartig. Schon früh ahnt Celia, dass mit den neuen Nachbarn etwas nicht stimmt – und als sie herausfindet, dass Vincent ein Geheimagent ist, erpresst sie ihn: Wenn sie ihn bei seiner Mission nicht unterstützen darf, lässt sie ihn auffliegen. Also werden die beiden zu einem ungleichen Agenten-Duo... Celia war mir von Anfang an sympathisch, obwohl sie eigentlich von Anfang an alles dafür tut, dass man sie nicht mag. Sie ist immer schlecht gelaunt, gibt Kontra und ist einfach so, wie man sich einen pubertierenden Teenagers vorstellt. Mit ihrer großen Klappe und ihrer frechen Art sorgt sie aber für einen humorvollen Moment nach dem anderen. Dadurch macht es einfach so viel Spaß, die Story zu lesen. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm, flüssig und so, wie man sich die Story aus Sicht eines Teens vorstellt. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Celia in der ersten Person und von Vincent in der dritten Person, was mir gut gefallen hat. Dadurch erhält man als Leser Einblicke in das Leben der beiden und erhält auch einiges an Hintergrundinfos. Besonders toll fand ich, wie sich die Beziehung zwischen Celia und Vincent im Laufe der Story entwickelt. Celia will anfangs nichts mit dem Neuen zu tun haben, während Celia für für Vincent nur Mittel zum Zweck ist, um seine Mission zu erfüllen. Als die beiden aber gezwungenermaßen Zeit miteinander verbringen, lernen sie sich besser kennen, freunden sich an und entwickeln so eine Dynamik, sodass ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Was mir aber nicht ganz so gut gefallen hat, sind die vielen technischen Aspekte rund um Vincents Agententätigkeit. So ist POMPEJI beispielsweise eine Erfindung, die das Internet und Computer als dreidimensionale Räume abbildet. Der Orkus ist hingegen der Ort, der aus den Spuren von zig Millionen gelöschten Daten zusammengesetzt wird. Das alles war mir etwas zu technisch und zu abstrakt, sodass diese Szenen recht langatmig für mich waren und ich zwischendurch etwas das Interesse verloren hatte. Alles in allem ist "Nothing but Spies" aber eine tolle und kurzweilige Agentenstory für Jugendliche, die mit sympathischen Charakteren und einem flüssigen und temporeichen Erzählstil über überzeugt. Nach dem etwas fiesen Ende freue ich mich jetzt auf die Fortsetzung, die im Frühjahr 2025 erscheint.








