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Schwer zu fassen
Eine Tochter begibt sich auf die Spuren ihres Vaters, nachdem sie fast drei Jahrzehnte lang alles gemieden hat, was sie an seine sizilianische Herkunft erinnert. Die Ausgangsidee ist gut, mit der Umsetzung habe ich Mühe. Die Ausschnitte aus dem Leben des Vaters sind Erinnerungen aus dem Leben des Vaters der Autorin. Was die Tochter erlebt, ist erfunden. Dadurch entsteht ein uneinheitlicher Schreibstil. Die beiden Geschichten kommen nie zusammen, führen ein eigenständiges Leben. Schade, denn an sich beschreibt das Buch sehr gut, was für Folgen die Auswanderung sowohl für die Auswanderer als auch für ihre Kinder hat. Gianpietro Montano hat das meiner Meinung nach in „die Tote von Anglona“ deutlich besser umgesetzt. Beide Bücher behandeln das gleiche Thema, sprechen sehr oft die gleichen Punkte an. Inhaltlich sind beide Bücher gleich gut, aber stilistisch ist der Unterschied gross.
17. Sept. 2024
Schwer zu fassen
Eine Tochter begibt sich auf die Spuren ihres Vaters, nachdem sie fast drei Jahrzehnte lang alles gemieden hat, was sie an seine sizilianische Herkunft erinnert. Die Ausgangsidee ist gut, mit der Umsetzung habe ich Mühe. Die Ausschnitte aus dem Leben des Vaters sind Erinnerungen aus dem Leben des Vaters der Autorin. Was die Tochter erlebt, ist erfunden. Dadurch entsteht ein uneinheitlicher Schreibstil. Die beiden Geschichten kommen nie zusammen, führen ein eigenständiges Leben. Schade, denn an sich beschreibt das Buch sehr gut, was für Folgen die Auswanderung sowohl für die Auswanderer als auch für ihre Kinder hat. Gianpietro Montano hat das meiner Meinung nach in „die Tote von Anglona“ deutlich besser umgesetzt. Beide Bücher behandeln das gleiche Thema, sprechen sehr oft die gleichen Punkte an. Inhaltlich sind beide Bücher gleich gut, aber stilistisch ist der Unterschied gross.
17. Sept. 2024








