Blick ins Buch
Über das Buch
Noch heute bekannt ist das aus der Antike überkommmene Schema der vier Elemente (Erde, Wasser, Luft, Feuer) und ihrer Eigenschaften. Es war eine der wesentlichen Ordnungsformen im Weltbild der mittelalterlichen Menschen. Entstehung und Bestimmung der Natur und der Lebewesen, Gesundheit und Krankheit, Gut und Böse ließen sich aus ihr erklären, Gott bediente sich ihrer zur Ordnung der Schöpfung und sie gab den Rahmen vor für die Entfaltung menschlichen Willens. Im ausgehenden Mittelalter, der Renaissance, wurde dieses Denken aufgebrochen. Die Eigenart von Lebewesen und Naturvorgängen oder die Handlungsmöglichkeiten der Menschen konnten jetzt auch als Kraftübertragung oder durch die Gunst der Stunde erklärt werden. Völlig aufgegeben wurde die Ordnungsvorstellung der vier Elemente während des Mittelalters aber nie.
Inhalt:
Naturphilosophie: Antike Tradition - hochmittelalterliche Ausformung (Wilhelm von Conches, Albertus Magnus) — spätmittelalterliche Gestaltung (Raimund von Sabunde) und Veränderung (Marsilio Ficino, Leonardo da Vinci, Giordano Bruno, Paracelsus). Politisches Denken: spätmittelalterliche Gestaltung (Marsilius von Padua ) und Veränderung (Leonardo Bruni, Machiavelli)
ISBN9783515066228
VerlagFranz Steiner Verlag
Erscheinungsdatum01.01.94
Seitenzahl146
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenreNachschlagewerke
FormatTaschenbuch
SpracheDeutsch
Preis32.90 €
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