Night Hunters Quest

Night Hunters Quest

Taschenbuch
3.811

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Beschreibung

»Schließ alle Fenster und Türen vor Einbruch der Nacht. Sei leise. Stell dich tot. Bleib im Haus bis nach Sonnenaufgang. Werde niemals Jäger!« Außerhalb des idyllischen Küstenortes darf niemand von dem wiederkehrenden Grauen der Nacht erfahren. Doch die Plage wird hungriger und die Gegenwehr der Jäger schwächer. Als ein Neuer unter falschen Versprechungen zum Dienst angeworben wird, setzt eine abtrünnige Jägertochter alles daran, ihn zu vergraulen. Gegen die nächtliche Plage können sie jedoch nur als Team überleben.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Horror
Sub-Genre
Zeitgenössisch
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
328
Preis
16.50 €

Autorenbeschreibung

Geboren im Herbst 1987 wuchs Melanie Neubert im Erzgebirge auf und beschäftigte sich lieber mit diversen Medien, anstatt auf Berge zu steigen. Sie kann sich nichts beklemmender vorstellen als »Alltag« in ihre Schreibprojekte zu bringen. Darum springt sie zwischen den Genres hin und her. Kopf voran in Dystopien, Fantasywelten oder SciFi, gespickt mit Drama und Humor.

Beiträge

6
Alle
4

»Schließ alle Fenster und Türen vor Einbruch der Nacht. Sei leise. Stell dich tot. Bleib im Haus bis nach Sonnenaufgang. Werde niemals Jäger!« ⭐️⭐️⭐️⭐️(4) [Rezensionsexemplar/Werbung] —————————————————————— #Nr54 - Night Hunters Quest von Melanie Neubert Das war ein durchaus interessantes Buch! Die Idee neue Jäger über ein VR-Spiel zu rekrutieren ist ungewöhnlich und hat mir sehr gut gefallen. Wer hätte gedacht worauf Max sich da einlässt? Ich mochte die Geschichte gerne und die sich anbahnende Beziehung zwischen Max und Metha hat mir auch sehr gut gefallen. Eigentlich mag ich Grumpy x Sunshine nicht so gerne aber hier hat es gut gepasst und es hat mich doch amüsiert das ganze Geschehen zu verfolgen. Der flüssige Schreibstil hat das ganze natürlich noch begünstigt. Jeder Charakter ist einzigartig und ich habe das Gefühl gehabt, dass Metha und Max wie Arsch auf Eimer passen, auch durch anfängliche Schwierigkeiten. Ich finde schön wie hier ebenfalls deutlich gemacht wurde, dass egal wer, ob groß, klein, dick oder dünn oder sonst wo her sein Platz in der Gesellschaft hat und es definitiv einen Deckel zum Topf gibt. Ich muss auch anmerken dass ich sehr froh bin dass wir nicht solch einer Plage ausgeliefert sind. Das ist ganz schön gruselig. Ich wurde hier in eine Welt entführt, die so lebhaft beschrieben ist, dass ich aufgrund der Umstände dort nicht sein will😂 Die Geschichte hat Spaß gemacht zu lesen. Anfänglich hat es ein wenig gedauert um sich in die Story einzufinden und durchzublicken aber wenn man einmal drin ist, ist es ein Genuss. Auch im Nachhinein muss ich noch daran denken um alles etwas besser verstehen zu können. Manchmal ging es dann doch Schlag auf Schlag und einige Szenenwechsel waren sehr abrupt sodass ich mich nochmals neu einfinden musste. Im großen und ganzen jedoch eine aufregende Geschichte mit Denkanstoß. Dass mich so ein Ende erwartet hätte ich nicht gedacht. Zumal ich mir selber nicht ausmalen konnte wie die Geschichte Ihr Ende finden sollte. Ich werde bestimmt mehr lesen!

4

Wir bekommen, was geteasert wird: Spannende Dark Fantasy, Slow Burn und Grumpy meets Sunshine mit Horror in Kleinstadtidylle. Metha ist eine starke Protagonistin. Schön ist hier, den Stereotyp der Grazie gebrochen zu sehen, denn die Autorin thematisiert Schönheit fernab der angeblichen Norm und schenkt uns jemanden, der mit seinem Körper im Reinen ist, trotz fehlender Size 0. Auch Max ist niemand, der auf einem Zeitschriftencover als Sexiest man alive abgebildet werden würde. Viele Dinge spielen hier gut aufgebaut ineinander: Dezente Liebe, Spannung, Horror und zwei Figuren, die anfangs gar nicht weniger zueinander passen könnten. Erfrischend war hier, dass der Kerl mal der Sunshine und nicht der Grumpy war. Als Fan des Gamings kam ich auf meine Kosten und konnte die neuen Ideen genießen. Das Thema mit nächtlichen Grauen zu verbinden, war gelungen.

4

Rezensionsexemplar

Die Jägerstochter Metha hat es Max, einem neuen Jäger ziemlich angetan. Die Plage, welche den Küstenort in Finning-Gard überfällt, nimmt immer mehr Platz ein. Vor allem die Abenteuer, welche die Charaktere im Laufe des Buches erleben sind sehr spannend gestaltet und neben der Lovestory zwischen den beiden Hauptprotagonisten gibt es auch einige blutige Horrorszenen, die unter die Haut gehen. Beide Protagonisten habe ich als sehr verschieden erlebt und vor allem Metha empfand ich als besonders sympathisch. Besonders ihre Kritik an der Gesellschaft macht die Geschichte authentisch und es ist schön, auch eine Frau zwischen den Jägern zu haben. Und Max ist einfach lustig und furchtlos, während er auf seine Missionen geht. Vor allem das Wordbuilding empfand ich als sehr einzigartig, mit der Nähe zum Gaming, obwohl es sich nicht ausschließlich nur darum dreht. Das Buch hält definitiv, was es verspricht und wenn man mal etwas völlig Neues lesen möchte, dann kann ich euch dieses Buch definitiv empfehlen!

4

Unkonventionell und spannend! Das Dark Fantasy Buch „Night Hunters Quest“ von Melanie Neubert ist am 01.09.2024 als Print mit 328 Seiten erschienen. Es handelt von Metha und Max, zwei gegensätzlichen Charakteren, die beide auf ihre eigene Weise gegen etwas schreckliches kämpfen. Ein Nerd, der nie was auf die Reihe kriegt, eine übergewichtige Psychologin die von ihrer Familie ausgegrenzt wird und eine Kleine Stadt, die ein tiefes dunkles Geheimnis birgt. Finning Gard ist auf keiner Karte verzeichnet oder sonst wo zu finden. Trotzdem nimmt Max den Job an, der aus dieser nicht zu existieren scheinenden Stadt kommt und durch ein Videospiel angeboten wurde, da er sonst nirgends einen Job zu Ende brachte und er seinen Eltern nicht mehr auf der Tasche liegen will. Angekommen in der Stadt, die ähnlich wie sein Spiel klingt, versucht Max sich einzugewöhnen und trifft auf Metha. Diese scheint für ihn die wunderschönste Person auf der Welt zu sein. Deshalb versucht er sich ihr um jeden Preis zu nähern. Auch als er immer mehr in die Geschichte Finning Gards verstrickt wird und die Geheimnisse der Stadt herausfindet, bleibt Max obwohl Metha verzweifelt versucht ihn zu vertreiben. Die Protagonisten sind das beste überhaupt! Max ist ein sehr zierlicher, eher kleiner und nerdiger Junger Mann. Und Metha eine übergewichtige braunhaarige eher unbeliebte junge Frau. Die Bewohner der Stadt sind ebenfalls alle verschieden und haben ihre Stärken und Schwächen. Das habe ich wirklich sehr geliebt. Der Schreibstil war anfangs für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig aber nach ein paar Kapiteln habe ich mich daran gewöhnt und ich finde ihn toll. Die Geschichte ist sehr spannend. Das einzige was mich gestört hat, war der Schluss, da nur etwas angedeutet wurde und es nicht genau beschrieben war und es mir ein wenig zu abrupt vorkam. Das Cover ist wunderschön gestaltet und gefällt mir ebenfalls sehr gut. Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen und ich empfehle es auf jeden Fall weiter! Ich vergebe 4/5

3.5

Night Hunters Quest von Melanie Neubert

Schreibstil: Der Schreibstil war flüssig und einfach gehalten. Die Kapitel waren aus der Sicht von Max und Metha geschrieben aus der Erzählperspektive. Es gab leider einige Fehler. Inhalt: Ich war anfangs wirklich sehr skeptisch was das Buch anging, da ich um ehrlich zu sein nichts mit den beiden Protagonisten anfangen konnte. Das hat sich leider auch im Verlauf des Buches nicht geändert. Ich konnte weder zu Max noch zu Metha eine Bindung aufbauen weil man auch irgendwie nicht viel über sie erfahren hat. Zum Glück lag der Fokus eher auf dem Geschehen rund herum, was ich wieder sehr spannend fand. Was mich allerdings enorm gestört hat und was somit auch mein größter Kritikpunkt ist, ist dass man hier zwei Protagonisten hat die aus der Norm fallen und andauernd ihre Fehler betont. Ich meine damit, es ist gut außergewöhnliche Protagonisten zu haben aber ich verstehe nicht warum man ihre Besonderheiten andauernd erwähnen muss. Metha war dick, den Grund dafür fand ich ehrlich gesagt sehr an den Haaren herbei gezogen, aber darum geht es mir nicht. Nur kam es mir so vor als ob ihr gesamter Charakter nur darauf beruhte. Andauernd wurde es erwähnt und ich verstehe einfach nicht wieso man nicht eine starke weibliche curvy Protagonistin haben kann die das alles nicht interessiert und zufrieden mit sich ist. Genauso wie bei Max, er war schmächtig und etwas kleiner und andauernd wurde das erwähnt da er ja das und das deswegen nicht kann etc. oder die Überschriften zweier Kapitel „Anmut in XXL“ und „Charme in XS“ finde ich irgendwie nicht so schön. Was ich damit meine ist das ich es auch mal toll finden würde ist, wenn Menschen besonders sind und stolz drauf sind und das Leben meistern ohne auf andere zu hören und sich selbst runterzumachen und anderen Mut machen. Ich habe außerdem nicht so wirklich verstanden wieso Max und Metha so eine Bindung aufgebaut haben weil sie kaum Zeit miteinander verbrachten. Auch kam mir das Ende zu plötzlich und irgendwie gab es da auch einen Logikfehler bzw hat mir eine Erklärung gefehlt. Alles in allem zwar spannend aber wenig Tiefgang und einige Schwächen.

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