Neuschweinstein

Neuschweinstein

Taschenbuch
4.07
WitzigReiseerzählungUrlaubsbuchChinesen Auf Reisen

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Beschreibung

Selfies, Sissi, Souvenirs

Immer mehr Chinesen zieht es in den Ferien nach Europa. Christoph Rehage hat sich einer dieser Reisegruppen angeschlossen, um herauszufinden, was die Asiaten wirklich über uns und unsere Heimat denken. Er spricht fließend Mandarin und kann so die Erfahrungen der Gruppe intensiv miterleben. Auf dem Programm der dreizehntägigen Erkundungstour stehen kulturelle Pflichtstationen wie Schloss Neuschwanstein und der Eiffelturm in Paris, aber auch heimliche Lieblingsziele der Chinesen: Einkaufszentren und Luxusboutiquen.

In seinem klugen und zugleich witzigen Insider-Bericht erklärt Christoph Rehage nicht nur die Faszination von Kuckucksuhren und deutschem Babymilchpulver, sondern ermöglicht interessante Einblicke in eine uns manchmal noch fremde Kultur.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Gesellschaft & Sozialwissenschaften
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
272
Preis
12.40 €

Autorenbeschreibung

Christoph Rehage, Jahrgang 1981, verbrachte nach seinem Abitur ein Jahr in Paris, wo er unter anderem als Pommesmann bei McDonald’s und als Sicherheitsmann im Louvre arbeitete. Nach einer spontanen Wanderung durch Europa begann er, in München Sinologie zu studieren und verbrachte zwei Studienjahre in Peking, dem Ausgangspunkt seines bisher »längsten Weges« nach Hause. 2012 erschien sein Buch zur Reise unter dem Titel »The longest Way« bei Malik sowie der Bildband »China zu Fuß« bei National Geographic. Er wurde mit dem Globetrotter Reisebuchpreis und dem ITB-BuchAward ausgezeichnet.

Beiträge

3
Alle
4

Mein erster Reisebericht, den ich gelesen habe und ich muss sagen ich bin begeistert. Auch wenn ich die meisten Orte die von der Reisegruppe besucht wurden selbst schon kannte muss ich sagen dass die Perspektive aus einer Chinesischen Reisegruppe sehr interessant und vor allem amüsant war. Man hat auch einiges über die Kultur und Politik in China erfahren.

3

„Neuschweinstein- mit zwölf Chinesen durch Europa“, der Titel hat in mir Erwartungen an ein lustiges, anekdotenreiches Buch über einen Trip voller kultureller Unterschiede geweckt. Ganz erfüllt wurden sie aber nicht. Der Autor berichtet davon, wie er auf die Idee kam, Europa als Teil einer chinesischen Reisegruppe zu besuchen und alles aus ihren Augen zu sehen. Die Herausforderung dabei war ein wirklicher Teil der Gruppe zu werden und nicht als Beobachter daneben zu stehen und den anderen das Gefühl zu geben, sie seien seine Forschungsobjekte. Ich denke genau deswegen ist das Buch auch nicht eine Anreihung von Anekdoten, sondern ein richtiger Reisebericht, er will ernst genommen werden. Natürlich gibt es Stellen wo man schmunzeln muss und generell ist das Buch auch sehr unterhaltsam, aber es ist eben nicht auf Witze und Pointen ausgelegt, sondern ein realistischer, ehrlicher Bericht. Ich fand es schön zu lesen, wie die Gruppe aus so vielen unterschiedlichen Leuten zusammenwächst und auch den Autor (als Ausländer) als einen von ihnen aufnimmt. Es war interessant mal zu lesen, wie diese Reisegruppen, die wir ja nun alle vom Sehen kennen, sich fühlen, wenn sie so von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzen und eigentlich überall nur Fotos machen und Einkaufen sollen. Man bekommt einen Einblick in die chinesische Kultur. Unterhaltsam fand ich Sätze wie: (frei aus dem Gedächtnis zitiert) „Die Schweizer sind alle so korrekt, sogar die Busse fahren auf die Minute pünktlich, das ist anstrengend“. Schön fand ich auch, dass das Buch mit der Rückkehr von der Reise nicht endet, sondern der Autor noch erzählt, wie er die einzelnen Teilnehmer in den Monaten danach besucht hat und man so noch etwas privates über sie erfährt und hinter die Fassade blicken kann. Also auch wenn ich etwas anderes erwartet hatte, hat mich das Buch nicht enttäuscht, eine nette Lektüre bei der man auch noch ein bisschen was lernt.

4

Mein erster Reisebericht, den ich gelesen habe und ich muss sagen ich bin begeistert. Auch wenn ich die meisten Orte die von der Reisegruppe besucht wurden selbst schon kannte muss ich sagen dass die Perspektive aus einer Chinesischen Reisegruppe sehr interessant und vor allem amüsant war. Man hat auch einiges über die Kultur und Politik in China erfahren.

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