Neue Deutsche Gewalt

Neue Deutsche Gewalt

Taschenbuch
4.32

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Beschreibung

Jung, brutal, grenzenlos - die neue Gewalt in Deutschland

Deutschland wird von Anschlägen erschüttert, mal ist ein Auto die Waffe, oft ein Messer. Auch auf Schulhöfen und Straßen steigt die Gewalt. Doch wie unsicher ist das Land wirklich - was ist Fakt, was Fiktion? Die beiden WELT-Journalisten Philipp Woldin und Alexander Dinger begeben sich mit ihrem Report auf die Spur der neuen Gewaltkriminalität.

Auf so manchem Schulhof tragen Jugendliche heute ein Messer, Rap-Videos und Social Media verklären Gewalttaten zum Lifestyle. Gewaltkriminalität in Deutschland wird jünger, brutaler, grenzenloser. In diesem Buch machen sich die Reporter Philipp Woldin und Alexander Dinger auf eine Deutschlandreise zur neuen Kriminalität und entlarven gängige Mythen der Sicherheitsdebatte. Ihr Fazit: Es braucht dringend ein radikales Umdenken in der Inneren Sicherheit sonst drohen mörderische Verhältnisse im Land. Das Debattenbuch der Stunde.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Recht
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
207
Preis
18.50 €

Autorenbeschreibung

Philipp Woldin ist politischer Korrespondent der WELT/ WELT AM SONNTAG und schreibt seit Jahren über Themen der Inneren Sicherheit sowie Migration und berichtet aus den Gerichtssälen der Republik. Er hat Politikwissenschaften und Öffentliches Recht in Bamberg und Madrid studiert und die Deutsche Journalistenschule in München besucht. Seine Texte wurden mehrfach mit Journalistenpreisen ausgezeichnet, außerdem war er für den Deutschen Reporterpreis nominiert. Alexander Dinger ist stellvertretender Ressortleiter im Ressort Investigation und Reportage bei WELT/WELT AM SONNTAG und schreibt seit Jahren über Kriminalität. Er hat Germanistik, Berufs- und Wirtschaftspädagogik und Neuere und Neueste Geschichte studiert und bei der Lausitzer Rundschau in Cottbus volontiert. Danach hat er als Lokalreporter in Magdeburg und als Polizeireporter in Berlin gearbeitet.

Beiträge

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Ein hochspannendes, brandaktuelles Buch über die zunehmende Verrohung unserer Gesellschaft, die ebenso zunehmende Gewaltbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen und das unangenehme Gefühl der Verunsicherung in Stadt und Land, welches immer stärker wird. Die beiden Journalisten Philipp Woldin und Alexander Dinger schreiben fundiert und einleuchtend von den Messerangriffen der vergangenen Jahre, von Kindern und Jugendlichen, die durch Social Media, durch Gewalt verherrlichende Rapper und glorifizierende Crime- Influencer Gewalt und Brutalität normal bzw. cool finden und der Politik, die kein Mittel dagegen finden will. Sehr berührend und schmerzlich fand ich das Kapitel über die beiden jungen Opfer des Messerangriffs von Brokstedt und den Vater von Ann-Marie, Michael Kyrath, der gegen die Gleichgültigkeit der Politik darum kämpft, das derTod seiner Tochter nicht umsonst war, sondern sich Dinge endlich ändern. Ein wichtiges Buch, das auch Lösungswege aufzeigt.

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