Nennt mich nicht Ismael!

Nennt mich nicht Ismael!

Hardcover
2.9121
FreundschaftsgeschichteFreundschaftMobbing In Der SchuleUnterrichtslektüre

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Beschreibung

Hausaufgaben, Mobbing, Liebeskummer - mal abgesehen von diesen üblichen Schulproblemen trifft Ismael ein besonderes Schicksal: Sein Vorname macht ihn zum Gespött der Mitschüler. Zu allem Übel kann sein Vater nicht oft genug betonen, wie ihn die Lektüre von Moby Dick auf diesen Namen gebracht hat. Ismaels Reaktion: Abtauchen! Das ändert sich, als James Scobie in die Klasse kommt. Er hat seine ganz eigene Waffe gegen Klassenrowdys: die Sprache. James gründet einen Debattierclub. Auch Ismael soll mitmachen. Doch der hat panische Angst. Wären da nicht seine Debattier-Kollegen, würde das vermutlich auch so bleiben. Mit Hilfe ihres Einsatzes steht Ismaels verbalem Aufstand bald aber nichts mehr im Wege. Und die Tür für ein Gespräch mit der bezaubernden Kelly Faulkner ist so offen wie nie ...

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Weitere Themen
Format
Hardcover
Seitenzahl
304
Preis
13.30 €

Beiträge

12
Alle
3.5

Nennt mich nicht Ismael! - Wortgewalt gegen Schulfrust: Wenn Außenseiter das Reden lernen

„Nennt mich nicht Ismael!“ ist eine erfrischend humorvolle Auseinandersetzung mit den typischen Leiden des Erwachsenwerdens und dem ernsten Thema Schulmobbing. Das Buch begeistert von der ersten Seite an durch seine treffsichere Ironie und erweist sich als handwerklich solide sowie extrem unterhaltsame Lektüre, die sich stellenweise jedoch in bekannten Genremustern verliert. Ismaels innere Monologe über sein selbst ernanntes „Ismael-Leseur-Syndrom“ – die tiefe Überzeugung, dass sein ungewöhnlicher Name sein gesamtes Leben ruiniert – sind voller Pointen und machen ihn sofort sympathisch. Das absolute Herzstück der Geschichte ist jedoch die Dynamik innerhalb eines neu gegründeten Debattierclubs. Die Truppe aus skurrilen Außenseitern wächst einem schnell ans Herz, wobei besonders der furchtlose, neue Mitschüler James Scobie für großartige Momente sorgt. Dem Werk gelingt hier das Kunststück, das schwere Thema Mobbing ohne moralisierenden Zeigefinger anzupacken. Es zeigt auf kreative Weise, wie die Jugendlichen im Laufe der Geschichte lernen, sich gegen den brutalen Klassenrowdy Barry Bagsley zu behaupten – und zwar nicht mit Fäusten, sondern mit der Macht der Worte, Zusammenhalt und einem gestärkten Selbstbewusstsein. Auf der Kehrseite leidet die Geschichte unter einer recht vorhersehbaren Story-Formel. Der Plot folgt treu dem klassischen Schema typischer Coming-of-Age-Bücher: Ein schüchterner Junge leidet unter der Schule, findet eine verschworene Gemeinschaft schräger Freunde, wächst über sich hinaus und versucht, den Mut für seinen heimlichen Schwarm aufzubringen. Echte erzählerische Überraschungen sucht man hier vergebens. Zudem bleibt der Bösewicht Barry Bagsley als Charakter enttäuschend eindimensional. Er fungiert über weite Strecken lediglich als der schablonenhafte Schulschläger ohne tiefere Facetten oder eine spürbare Weiterentwicklung. Zuletzt schwankt das Erzähltempo im Mittelteil ein wenig, da sich die Beschreibungen der einzelnen Vorbereitungen und Debattenrunden streckenweise etwas in die Länge ziehen. Fazit: Insgesamt ist „Nennt mich nicht Ismael!“ ein warmherziges und sprachlich starkes Jugendbuch. Auch wenn dem Plot für eine absolute Spitzenbewertung der letzte Funke Originalität fehlt, überzeugt das Werk durch seine lebendigen Charaktere und den pointierten Humor, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Unabhängig davon, wie genau die Gruppe ihr großes Finale meistert und wie die Konfrontation mit Barry letztlich ausgeht, bleibt am Ende eine absolut lesenswerte und ermutigende Geschichte. Von mir daher 7 von 10 P. (Ein bereits rezensierter Titel aus meinem Bestand)

Nennt mich nicht Ismael! - Wortgewalt gegen Schulfrust: Wenn Außenseiter das Reden lernen
5

Cool

Es geht hauptsächlich um Teenager. Ismael erfährt über Mobbing. Dabei tritt er einem Debattierclub gegen Mobbing. Auch wird über sein Leben berichtet. Ich fand die Geschichte schön. Diese Lektüre habe ich auch in der Schule gelesen. Diese Lektüre war einer meiner ersten Lektüren überhaupt.

1

Nicht meins

Dieses Buch war unsere Lektüre, die wir in der Schule gelesen haben. Ich fand den Schreibstil nicht so wirklich gut und konnte in das Buch nicht reinkommen. Also insgesamt nicht spannend

2.5

Durchwachsen – wichtige Themen, aber nicht ganz überzeugend

Das Buch wirkt auf den ersten Blick wie ein typisches Schulbuch – aber immerhin ein einigermaßen angenehmes. Es spricht wichtige Themen wie Mobbing, Freundschaft und den Umgang mit Sprache an, was definitiv positiv hervorzuheben ist. Gerade für jüngere Leser*innen kann das Buch durchaus unterhaltsam und leicht zugänglich sein. Allerdings konnte mich der Stil nicht wirklich packen. Die Handlung plätscherte oft dahin und die Figuren blieben für meinen Geschmack zu blass. Auch der Schreibstil war stellenweise sehr einfach und wirkte etwas unbeholfen. Trotzdem: Das Buch vermittelt zentrale Werte und schafft es, junge Menschen für Sprache zu sensibilisieren – wie verletzend oder wohltuend Worte sein können.

1

Langweilig

War eine Lektüre und sehr langweilig

2.5

Schulbuch, aber sogar relativ angenehm. Wichtige Themen werden thematisiert und ich fand’s ziemlich unterhaltsam. Eher für jüngere Leser geeignet denke ich

3.5

Schöne Botschaften, hat aber auch viel Wut in mir ausgelöst und die Gerechtigkeit am Ende war mir nicht ausreichend.

4

Sehr gutes Buch manche Kapitel Überschriften nicht so passend und manche Kapitel zu lang

2

Gut geschrieben, leider ist jedoch ein Charakter (der sympathisch sein soll) sexistisch und betreibt Bodyshaming bei einem seiner Freunde. Finde ich für die heutige Zeit in Schulen nicht mehr angemessen.

3

Wichtiges Thema, allerdings langweilig aufs Papier gebracht.

Hab es als Schullektüre gelesen und fand das Thema erstmal sehr wichtig. Allerdings fand ich den Schreibstil ziemlich langweilig und die Story irgendwie auch. Darum gehts: Ismael wird in der Schule aufgrund seines Namens gemobbt, Barry Bagsley und seine Kumpels ärgern nicht nur ihn sondern auch viele seiner Mitschüler. Bald jedoch tritt er dem Debattierclub bei und schon beginnt sein Abenteuer irgendwo zwischen Freundschaft, seiner ersten Liebe und seiner ständigen Unsicherheit… Figuren: ⭐️⭐️⭐️ Humor: ⭐️⭐️,5 Story: ⭐️⭐️ Schreibstil: ⭐️ Thema und wie es behandelt wird: ⭐️⭐️⭐️⭐️ Nachdenkpotenzial: ⭐️⭐️⭐️ Over All: ⭐️⭐️⭐️ PS: Gab es noch jemanden der Orazio gehasst hat? Ich persönlich fand seinen Humor richtig doll ekelhaft, vorallem bei der Situation mit Kelly und Ismael 🤢

Wichtiges Thema, allerdings langweilig aufs Papier gebracht.
2

Ich musste es für die Schule lesen.

3.5

Ein gelungenes Lesevergnügen! Ein humorvoll geschriebenes Jugendbuch zu dem wichtigen Thema Mobbing unter Jugendlichen. Ich-Erzähler ist 14jährige Ismael Leseur (seine Eltern gaben ihm diesen Namen nach einer Figur im Roman Moby Dick) , eines von mehreren Mobbingopfern eines Mitschülers. Die Geschichte spielt in Australien und erzählt mit viel Selbstironie Ismaels Entwicklung innerhalb eines Schuljahres - weg vom angstvollen Verstecken hin zum mutigen Einstehen für sich und andere.

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