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Jugendbücher

Nennt mich nicht Ismael!

2,9(126)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Die perfekte Gebrauchsanweisung gegen Mobbing

Es gibt ungewöhnliche, unaussprechliche und unerträgliche Vornamen – und es gibt den Vornamen Ismael. Das ist der schlimmste – findet Ismael. Doch Ismael hat gelernt, auf Spott und Angriffe zu reagieren: Abtauchen! Das ändert sich schlagartig, als James Scoobie in die Klasse kommt. Im Gegensatz zu Ismael hat er vor niemandem Angst. Gegen Klassenrowdys hat er seine ganz eigene Waffe: die Sprache. Um sie zu schulen, gründet er einen Debattierclub. Doch Ismael hat panische Angst, vor Publikum zu sprechen. Wären da nicht seine eigenwilligen Debattier-Kollegen, würde das vermutlich auch so bleiben. Aber weil sie sich wortgewaltig für ihn einsetzen, steht auch Ismaels verbalem Aufstand bald nichts mehr im Wege.

Editionen (4)

ISBN9783423624350
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.12.09
Seitenzahl304

Merkmale

5 Bewertungen

EinfachAnschaulichMinimalistischUngewöhnlichLangsamMittel

Rezensionen & Bewertungen

126 Bewertungen

11 Rezensionen

2,9

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  • mark_007711
    mark_007711

    239 Follower

    5,0

    Cool

    Es geht hauptsächlich um Teenager. Ismael erfährt über Mobbing. Dabei tritt er einem Debattierclub gegen Mobbing. Auch wird über sein Leben berichtet. Ich fand die Geschichte schön. Diese Lektüre habe ich auch in der Schule gelesen. Diese Lektüre war einer meiner ersten Lektüren überhaupt.

    17. Sept. 2025

  • karagounis
    karagounis

    68 Follower

    3,5

    Nennt mich nicht Ismael! - Wortgewalt gegen Schulfrust: Wenn Außenseiter das Reden lernen

    „Nennt mich nicht Ismael!“ ist eine erfrischend humorvolle Auseinandersetzung mit den typischen Leiden des Erwachsenwerdens und dem ernsten Thema Schulmobbing. Das Buch begeistert von der ersten Seite an durch seine treffsichere Ironie und erweist sich als handwerklich solide sowie extrem unterhaltsame Lektüre, die sich stellenweise jedoch in bekannten Genremustern verliert. Ismaels innere Monologe über sein selbst ernanntes „Ismael-Leseur-Syndrom“ – die tiefe Überzeugung, dass sein ungewöhnlicher Name sein gesamtes Leben ruiniert – sind voller Pointen und machen ihn sofort sympathisch. Das absolute Herzstück der Geschichte ist jedoch die Dynamik innerhalb eines neu gegründeten Debattierclubs. Die Truppe aus skurrilen Außenseitern wächst einem schnell ans Herz, wobei besonders der furchtlose, neue Mitschüler James Scobie für großartige Momente sorgt. Dem Werk gelingt hier das Kunststück, das schwere Thema Mobbing ohne moralisierenden Zeigefinger anzupacken. Es zeigt auf kreative Weise, wie die Jugendlichen im Laufe der Geschichte lernen, sich gegen den brutalen Klassenrowdy Barry Bagsley zu behaupten – und zwar nicht mit Fäusten, sondern mit der Macht der Worte, Zusammenhalt und einem gestärkten Selbstbewusstsein. Auf der Kehrseite leidet die Geschichte unter einer recht vorhersehbaren Story-Formel. Der Plot folgt treu dem klassischen Schema typischer Coming-of-Age-Bücher: Ein schüchterner Junge leidet unter der Schule, findet eine verschworene Gemeinschaft schräger Freunde, wächst über sich hinaus und versucht, den Mut für seinen heimlichen Schwarm aufzubringen. Echte erzählerische Überraschungen sucht man hier vergebens. Zudem bleibt der Bösewicht Barry Bagsley als Charakter enttäuschend eindimensional. Er fungiert über weite Strecken lediglich als der schablonenhafte Schulschläger ohne tiefere Facetten oder eine spürbare Weiterentwicklung. Zuletzt schwankt das Erzähltempo im Mittelteil ein wenig, da sich die Beschreibungen der einzelnen Vorbereitungen und Debattenrunden streckenweise etwas in die Länge ziehen. Fazit: Insgesamt ist „Nennt mich nicht Ismael!“ ein warmherziges und sprachlich starkes Jugendbuch. Auch wenn dem Plot für eine absolute Spitzenbewertung der letzte Funke Originalität fehlt, überzeugt das Werk durch seine lebendigen Charaktere und den pointierten Humor, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Unabhängig davon, wie genau die Gruppe ihr großes Finale meistert und wie die Konfrontation mit Barry letztlich ausgeht, bleibt am Ende eine absolut lesenswerte und ermutigende Geschichte. Von mir daher 7 von 10 P. (Ein bereits rezensierter Titel aus meinem Bestand)

    Nennt mich nicht Ismael! - Wortgewalt gegen Schulfrust: Wenn Außenseiter das Reden lernen

    25. Mai 2026

  • 1,0

    Nicht meins

    Dieses Buch war unsere Lektüre, die wir in der Schule gelesen haben. Ich fand den Schreibstil nicht so wirklich gut und konnte in das Buch nicht reinkommen. Also insgesamt nicht spannend

    23. Mai 2024

3 von 11 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 10033%
adelereadsromance
adelereadsromance19. Nov. 2025

Muss es von der Schule aus lesen, aber bisher finde ich es tatsächlich solide, wenn man mal mit meinen privaten Büchern vergleicht. Und ich hatte definitiv schon schlimmere Schullektüre 🤝🥲

Autorin / Autor

Über Michael Gerard Bauer

Michael Gerard Bauer, geboren 1955, lebt mit seiner Familie in der australischen Stadt Brisbane als Kinder- und Jugendbuchautor. Sein Debüt ›Running Man‹ wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Das Jugendbuch ›Nennt mich nicht Ismael!‹ entwickelte sich rasch zu einem internationalen, vielfach ausgezeichneten Bestseller.

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