Negative Anthropologie in der literarischen Spätaufklärung
von Ralf Schneider
Taschenbuch
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Beschreibung
Was ist das Ich? Was ist der Mensch, was seine Bestimmung? Kaum eine andere Frage prägt das Denken der Aufklärung derart wie die nach Subjektivität, Individualität und Identität des Menschen. Die Suche nach den wahren Triebfedern menschlichen Handelns, nach seinem wahren inneren Wesen begründet einen alle Wissenschaften übergreifenden anthropologischen Schwerpunkt der Epoche, auch die Literatur jener Zeit ist geprägt von anthropologischen Fragestellungen. Ausgehend von dieser augustinischen Traditionslinie und deren Rezeption durch deutsche Autoren wird in dieser Arbeit die negative Anthropologie der Spätaufklärung rekonstruiert. Als Quellen dienen vor allem literarische und obiographische Texte von Friedrich Heinrich Jacobi, Karl Philipp Moritz und Ludwig Tieck, insbesondere deren Romane Woldemar, Anton Reiser und William Lovell. Statt reflexiven Selbstbewusstseins und rationaler Selbstbegründung im Denken stehen dabei Ich-Konzepte jenseits der Reflexion im Fokus: unmittelbare Selbstvertrheit, intuitives Selbstgefühl - Konzepte, die sich zwar leben, aber nicht auf einen Begriff bringen lassen und also durch Negativität charakterisiert sind.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Lyrik & Dramen
Sub-Genre
Kritiken & Literaturwissenschaft
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
510
Preis
100.80 €
Beschreibung
Was ist das Ich? Was ist der Mensch, was seine Bestimmung? Kaum eine andere Frage prägt das Denken der Aufklärung derart wie die nach Subjektivität, Individualität und Identität des Menschen. Die Suche nach den wahren Triebfedern menschlichen Handelns, nach seinem wahren inneren Wesen begründet einen alle Wissenschaften übergreifenden anthropologischen Schwerpunkt der Epoche, auch die Literatur jener Zeit ist geprägt von anthropologischen Fragestellungen. Ausgehend von dieser augustinischen Traditionslinie und deren Rezeption durch deutsche Autoren wird in dieser Arbeit die negative Anthropologie der Spätaufklärung rekonstruiert. Als Quellen dienen vor allem literarische und obiographische Texte von Friedrich Heinrich Jacobi, Karl Philipp Moritz und Ludwig Tieck, insbesondere deren Romane Woldemar, Anton Reiser und William Lovell. Statt reflexiven Selbstbewusstseins und rationaler Selbstbegründung im Denken stehen dabei Ich-Konzepte jenseits der Reflexion im Fokus: unmittelbare Selbstvertrheit, intuitives Selbstgefühl - Konzepte, die sich zwar leben, aber nicht auf einen Begriff bringen lassen und also durch Negativität charakterisiert sind.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Lyrik & Dramen
Sub-Genre
Kritiken & Literaturwissenschaft
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
510
Preis
100.80 €



