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Ernste Military Romance mit Startschwierigkeiten
⭐: 2.8/5 | 🌶️:3/5 | 💥: 2/5 [Spoilerfrei] 𝗘𝗶𝗻𝘇𝗲𝗹𝘄𝗲𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴: ✍🏻 Schreibstil: 3/5 🏛️ Atmosphäre & Setting: 4/5 📖 Story & Aufbau: 2.5/5 ⚡ Emotionale Spannung: 2/5 🫶 Charaktere: 3.5/5 👥 Beziehung/en: 2/5 🎢 Unterhaltung: 2,5/5 _______________________________ 🔎 𝗗𝗮𝘀 𝗲𝗿𝘄𝗮𝗿𝘁𝗲𝘁 𝗱𝗶𝗰𝗵: 𝐀𝐮𝐭𝐨𝐫𝐢𝐧: Lia Hope 𝐑𝐞𝐢𝐡𝐞: Naval Wars {Band 1 von 2} 𝐆𝐞𝐧𝐫𝐞: Reverse Harem / Military Romance 𝐃𝐚𝐫𝐤𝐧𝐞𝐬𝐬: 🖤🩶🩶🩶🩶 𝐏𝐎𝐕: 👫🏻 {Dual} 𝐓𝐡𝐞𝐦𝐞𝐧: Rassismus & Sexismus im Militär, Verdeckte Operationen, Militärgeheimnisse, PTSD 🖤 𝐓r𝐨𝐩𝐞𝐬: ✧Why Choose ✧Morally Grey Characters ✧Strong Female Lead ✧Brother's Best Friend ✧Stepbrother Romance ✧Shared Past / Second Chance ✧Forced Proximity ______________________________ 📝 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Ich muss gestehen: Ich fand den Start in dieses Buch etwas holprig. Es hat gut 100 Seiten gedauert, bis ich wirklich in der Geschichte ankam, denn ab da nahm die Handlung für mich erst wirklich Gestalt an. Vorher fand ich relativ unklar, wohin die Reise überhaupt geht. 😩 𝗪𝗼 𝗲𝘀 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗵𝗮𝗸𝘁 𝗵𝗮𝘁: - 𝐃𝐢𝐞 𝐂𝐡𝐚𝐫𝐚𝐤𝐭𝐞𝐫𝐟𝐥𝐮𝐭: Die größte Hürde war für mich die Menge an (durchaus interessanten!) Charakteren. Gerade am Anfang fiel es mir schwer, die einzelnen Gruppenmitglieder auseinanderzuhalten – es waren einfach sehr viele Namen auf einmal. Leider konnte ich auch im weiteren Verlauf keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen. Das lag vor allem daran, dass man ohne großes Vorgeplänkel direkt in die Geschichte geworfen wird. Alle wichtigen Beziehungen (wie zum Stiefbruder oder zum Ex-Freund) sind bereits etabliert, ohne dass wir die Vorgeschichte miterleben. Es gab auch noch andere Charaktere in der Einheit, die blieben aber leider situationsbedingt blasse Randfiguren, die mit unserer Kerngruppe recht wenig zutun hatten. - 𝐅𝐞𝐡𝐥𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐂𝐡𝐞𝐦𝐢𝐞: Dadurch wahrscheinlich habe ich die Chemie zwischen Mireya und ihren drei Männern absolut nicht gefühlt. Sie soll eine riesige Entwicklung von ihrem stillen Kindheits-Ich zur selbstbewussten Nacy Seal durchgemacht haben. Das wird uns zwar erzählt, und alle drei himmeln sie daher nun umso mehr an, aber gefühlt habe ich die emotionale Anziehung leider gar nicht 🙁 Hier fehlte mir der emotionale Unterbau. Und der recht starre Story Aufbau sorgte auch nicht unbedingt dafür, dass sich die Interaktionen natürlicher angefühlt hätten. Generell hätte ich mir ein wenig mehr "Show, don't tell" gewünscht. 💫 𝐋𝐨𝐠𝐢𝐤𝐥ü𝐜𝐤𝐞𝐧: Auch die Logik hat mich stellenweise rausgebracht. Sie trägt eine seltene, neumodische Technologie im Gehirn, die sie theoretisch unverzichtbar und extrem wertvoll für das Militär macht. Warum man so jemanden dann aber an vorderster Front in den Außeneinsatz schickt, hat sich mir nicht ganz erschlossen. Ich weiß, Soldaten befolgen auch nur ihre Befehle, aber ich hätte mir da schon ein bisschen mehr Klarheit, oder zumindest ein paar Andeutungen oder Zweifel seitens der Charaktere erhofft. Besonders die Flucht mittendrin wirkte auf mich etwas unrealistisch und zu schnell abgehandelt. Es gab stellenweise zu viel Hin und Her, was sich teils langatmig und leider wirr anfühlte, aber die echte Bedrohung kam bei mir nicht an. ❤️ 𝗪𝗮𝘀 𝗺𝗶𝗿 𝗱𝗮𝗳ü𝗿 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝘂𝘁 𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗵𝗮𝘁: - 𝐄𝐢𝐧𝐳𝐢𝐠𝐚𝐫𝐭𝐢𝐠𝐞𝐬 𝐒𝐞𝐭𝐭𝐢𝐧𝐠: „Naval War“ ist definitiv keine 08/15-Story. Das Setting ist erfrischend anders: Es geht für alle vier Protagonisten zurück in Mireyas Heimat nach Hawaii, wo ihnen ein emotionales Wiedersehen bevorsteht. Man merkt sofort, dass die Autorin viel Herzblut in die Recherche gesteckt hat. Die hawaiianischen Einflüsse in der Sprache und im Alltag sorgen zusammen mit dem diversen Cast für ein tolles Worldbuilding – mein persönliches Highlight ❤️ - 𝐓𝐡𝐞𝐦𝐞𝐧 𝐦𝐢𝐭 𝐓𝐢𝐞𝐟𝐠𝐚𝐧𝐠: Die Charaktere sind als Individuen sehr interessant konzipiert, und auch der Sci-Fi-Aspekt mit der Technologie ist eine spannende Idee. Zudem scheut das Buch sich nicht vor ernsten Themen. Es werden Rassismus, Ungerechtigkeit und Gewalt gegen Frauen thematisiert, was zum Nachdenken anregt. Allerdings hat mich die Kombination aus diesen schweren Themen und dem Spice/Romance-Anteil hier nicht ganz gepackt. Meiner Meinung nach hätte dem Buch weniger Romance und dafür mehr langsamer, logischer Aufbau gutgetan. 🏁 𝗣𝗲𝗿𝘀ö𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Insgesamt war das Buch leider nicht ganz das, was ich erwartet habe. Ich fühlte mich stellenweise etwas verloren, und obwohl es kein schlechtes Buch ist, wollte der Funke einfach nicht überspringen. Das Ende kam für mich sehr plötzlich und lässt viele Fragen offen, die zwar neugierig machen, mich aber nicht vollends überzeugen konnten. Da ich zudem ahne, worauf die Auflösung hinausläuft, werde ich Band 2 wahrscheinlich nicht weiterverfolgen. 🌊Aber vielleicht gefällt es euch ja besser, wenn ihr Fans von Military-Romance mit ernstem Background seid? In dem Fall macht ihr euch am besten selbst ein Bild ☺️

15. Feb. 2026
Ernste Military Romance mit Startschwierigkeiten
⭐: 2.8/5 | 🌶️:3/5 | 💥: 2/5 [Spoilerfrei] 𝗘𝗶𝗻𝘇𝗲𝗹𝘄𝗲𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴: ✍🏻 Schreibstil: 3/5 🏛️ Atmosphäre & Setting: 4/5 📖 Story & Aufbau: 2.5/5 ⚡ Emotionale Spannung: 2/5 🫶 Charaktere: 3.5/5 👥 Beziehung/en: 2/5 🎢 Unterhaltung: 2,5/5 _______________________________ 🔎 𝗗𝗮𝘀 𝗲𝗿𝘄𝗮𝗿𝘁𝗲𝘁 𝗱𝗶𝗰𝗵: 𝐀𝐮𝐭𝐨𝐫𝐢𝐧: Lia Hope 𝐑𝐞𝐢𝐡𝐞: Naval Wars {Band 1 von 2} 𝐆𝐞𝐧𝐫𝐞: Reverse Harem / Military Romance 𝐃𝐚𝐫𝐤𝐧𝐞𝐬𝐬: 🖤🩶🩶🩶🩶 𝐏𝐎𝐕: 👫🏻 {Dual} 𝐓𝐡𝐞𝐦𝐞𝐧: Rassismus & Sexismus im Militär, Verdeckte Operationen, Militärgeheimnisse, PTSD 🖤 𝐓r𝐨𝐩𝐞𝐬: ✧Why Choose ✧Morally Grey Characters ✧Strong Female Lead ✧Brother's Best Friend ✧Stepbrother Romance ✧Shared Past / Second Chance ✧Forced Proximity ______________________________ 📝 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Ich muss gestehen: Ich fand den Start in dieses Buch etwas holprig. Es hat gut 100 Seiten gedauert, bis ich wirklich in der Geschichte ankam, denn ab da nahm die Handlung für mich erst wirklich Gestalt an. Vorher fand ich relativ unklar, wohin die Reise überhaupt geht. 😩 𝗪𝗼 𝗲𝘀 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗵𝗮𝗸𝘁 𝗵𝗮𝘁: - 𝐃𝐢𝐞 𝐂𝐡𝐚𝐫𝐚𝐤𝐭𝐞𝐫𝐟𝐥𝐮𝐭: Die größte Hürde war für mich die Menge an (durchaus interessanten!) Charakteren. Gerade am Anfang fiel es mir schwer, die einzelnen Gruppenmitglieder auseinanderzuhalten – es waren einfach sehr viele Namen auf einmal. Leider konnte ich auch im weiteren Verlauf keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen. Das lag vor allem daran, dass man ohne großes Vorgeplänkel direkt in die Geschichte geworfen wird. Alle wichtigen Beziehungen (wie zum Stiefbruder oder zum Ex-Freund) sind bereits etabliert, ohne dass wir die Vorgeschichte miterleben. Es gab auch noch andere Charaktere in der Einheit, die blieben aber leider situationsbedingt blasse Randfiguren, die mit unserer Kerngruppe recht wenig zutun hatten. - 𝐅𝐞𝐡𝐥𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐂𝐡𝐞𝐦𝐢𝐞: Dadurch wahrscheinlich habe ich die Chemie zwischen Mireya und ihren drei Männern absolut nicht gefühlt. Sie soll eine riesige Entwicklung von ihrem stillen Kindheits-Ich zur selbstbewussten Nacy Seal durchgemacht haben. Das wird uns zwar erzählt, und alle drei himmeln sie daher nun umso mehr an, aber gefühlt habe ich die emotionale Anziehung leider gar nicht 🙁 Hier fehlte mir der emotionale Unterbau. Und der recht starre Story Aufbau sorgte auch nicht unbedingt dafür, dass sich die Interaktionen natürlicher angefühlt hätten. Generell hätte ich mir ein wenig mehr "Show, don't tell" gewünscht. 💫 𝐋𝐨𝐠𝐢𝐤𝐥ü𝐜𝐤𝐞𝐧: Auch die Logik hat mich stellenweise rausgebracht. Sie trägt eine seltene, neumodische Technologie im Gehirn, die sie theoretisch unverzichtbar und extrem wertvoll für das Militär macht. Warum man so jemanden dann aber an vorderster Front in den Außeneinsatz schickt, hat sich mir nicht ganz erschlossen. Ich weiß, Soldaten befolgen auch nur ihre Befehle, aber ich hätte mir da schon ein bisschen mehr Klarheit, oder zumindest ein paar Andeutungen oder Zweifel seitens der Charaktere erhofft. Besonders die Flucht mittendrin wirkte auf mich etwas unrealistisch und zu schnell abgehandelt. Es gab stellenweise zu viel Hin und Her, was sich teils langatmig und leider wirr anfühlte, aber die echte Bedrohung kam bei mir nicht an. ❤️ 𝗪𝗮𝘀 𝗺𝗶𝗿 𝗱𝗮𝗳ü𝗿 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝘂𝘁 𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗵𝗮𝘁: - 𝐄𝐢𝐧𝐳𝐢𝐠𝐚𝐫𝐭𝐢𝐠𝐞𝐬 𝐒𝐞𝐭𝐭𝐢𝐧𝐠: „Naval War“ ist definitiv keine 08/15-Story. Das Setting ist erfrischend anders: Es geht für alle vier Protagonisten zurück in Mireyas Heimat nach Hawaii, wo ihnen ein emotionales Wiedersehen bevorsteht. Man merkt sofort, dass die Autorin viel Herzblut in die Recherche gesteckt hat. Die hawaiianischen Einflüsse in der Sprache und im Alltag sorgen zusammen mit dem diversen Cast für ein tolles Worldbuilding – mein persönliches Highlight ❤️ - 𝐓𝐡𝐞𝐦𝐞𝐧 𝐦𝐢𝐭 𝐓𝐢𝐞𝐟𝐠𝐚𝐧𝐠: Die Charaktere sind als Individuen sehr interessant konzipiert, und auch der Sci-Fi-Aspekt mit der Technologie ist eine spannende Idee. Zudem scheut das Buch sich nicht vor ernsten Themen. Es werden Rassismus, Ungerechtigkeit und Gewalt gegen Frauen thematisiert, was zum Nachdenken anregt. Allerdings hat mich die Kombination aus diesen schweren Themen und dem Spice/Romance-Anteil hier nicht ganz gepackt. Meiner Meinung nach hätte dem Buch weniger Romance und dafür mehr langsamer, logischer Aufbau gutgetan. 🏁 𝗣𝗲𝗿𝘀ö𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Insgesamt war das Buch leider nicht ganz das, was ich erwartet habe. Ich fühlte mich stellenweise etwas verloren, und obwohl es kein schlechtes Buch ist, wollte der Funke einfach nicht überspringen. Das Ende kam für mich sehr plötzlich und lässt viele Fragen offen, die zwar neugierig machen, mich aber nicht vollends überzeugen konnten. Da ich zudem ahne, worauf die Auflösung hinausläuft, werde ich Band 2 wahrscheinlich nicht weiterverfolgen. 🌊Aber vielleicht gefällt es euch ja besser, wenn ihr Fans von Military-Romance mit ernstem Background seid? In dem Fall macht ihr euch am besten selbst ein Bild ☺️
15. Feb. 2026









