Nachtangst
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mit ihrem Debüt-Roman "Nachtangst – Das Wesen der Stille" verarbeitet die Autorin die Schrecken der eigenen Kindheit. Sie erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, von physischer aber vor allem seelischer Gewalt im eigenen Elternhaus und von einer Angst, die uns allen innewohnt: der Furcht vor dem Übernatürlichen. Emely Dark verließ ihr Elternhaus bereits im Alter von 15 Jahren. Sie lebt allein in einer kleinen Stadtwohnung. Zu ihrem Vater hat die Autorin nur selten Kontakt. Noch heute kehrt sie Nacht für Nacht in das Grauen ihrer Kindheitstage zurück. Instagram: @EmelyDark_Autorin
Beiträge
mutiges Buch mit autobiografischem Hintergrund, manchmal gibt es kein Richtig oder Falsch
"Nachtangst - Das Wesen der Stille", so lautet der Titel des Debüts von Emely Dark – einem Werk, das sich stark an ihrer eigenen Kindheit und Jugend orientiert und dem Leser einen schonungslosen Einblick in eine düstere Vergangenheit gewährt. Kommen wir aber doch zuerst einmal zum Inhalt: Nacht für Nacht kämpft Emely mit den Dämonen ihrer Kindheit. Vom wahnhaft christlichen Vater jahrelang seelisch misshandelt, kann sie auch als Teenager die widersinnige Angst vor Hexen und Wiedergängern nicht abschütteln, die er in ihr gesät hat. In ihren Träumen erwachen die Wesen der Dunkelheit zum Leben und verzehren sich nach ihrem Blut. Als ein schwerer Schicksalsschlag die junge Frau gänzlich aus der Bahn wirft, beginnen Vision und Realität zu verschmelzen – bis es kein Entrinnen mehr gibt und Emely sich der Wahrheit stellen muss. Der Wahrheit über die Angst. Aber vor allem über sich selbst. Die Autorin verwendet einen durchweg schlichten Schreibstil, der ziemlich treffend ist. Die Sprache ist weder zu anspruchsvoll noch zu simpel, sondern genau richtig, um die Handlung greifbar zu machen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Emely, die man durch verschiedene Abschnitte ihres Lebens begleitet. Ihr großer Wunsch nach Stille und Geborgenheit zieht sich immer wieder (sichtbar) als roter Faden durch die gesamte Geschichte. Die Autorin gewährt dem Leser hierbei tiefe Einblicke in ihre seelische Welt, wobei sich immer wieder Realität, Träume und Halluzinationen vermischen. Genau hier liegt für mich eine der größten Hürden: Oft ist es einfach sehr schwer zu unterscheiden, in welchem geistigen Zustand sich Emely gerade befindet... Die Charaktere sind insgesamt recht gut ausgearbeitet. Doch insbesondere die Beziehung zwischen Mutter und Tochter wirft für mich äußerst viele Fragen auf, die leider auch bis zum Schluss unbeantwortet bleiben. Dieser Umstand hat mich doch etwas unzufrieden zurück gelassen. Thematisch bewegt sich das Buch in einem durchwachsenen Feld aus (vergeblicher) Hoffnung, (unerfüllten) Träumen, Freundschaft, Neuanfang, Stärke, Mut, Liebe und so viel mehr. Ich finde auch nicht, dass sich das Buch einem klaren Genre zuordnen lässt. Speziell das Ende wirkt auf mich allerdings ziemlich überzogen und hat die abschließende Wirkung etwas getrübt. Was "Nachtangst - Das Wesen der Stille" jedoch irgendwie besonders macht, ist der autobiografische Hintergrund. Mir als Leser zeigt es durch diesen Umstand eine ganz neue Perspektive auf die Geschehnisse. Es ist demnach ein sehr mutiges Buch, das nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern auch ein Stück gelebtes Leben verarbeitet. Ich wünsche der Autorin jedenfalls alles Gute und hoffe, dass sie ihren Weg gefunden hat. Ich werde mir nun tatsächlich auch den (fiktionalen) Folgeband zulegen und schauen, wie die Geschichte weitergeht. Manchmal gibt es kein Richtig oder Falsch – manchmal muss man einfach für sich selbst entscheiden, was richtig ist.
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mit ihrem Debüt-Roman "Nachtangst – Das Wesen der Stille" verarbeitet die Autorin die Schrecken der eigenen Kindheit. Sie erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, von physischer aber vor allem seelischer Gewalt im eigenen Elternhaus und von einer Angst, die uns allen innewohnt: der Furcht vor dem Übernatürlichen. Emely Dark verließ ihr Elternhaus bereits im Alter von 15 Jahren. Sie lebt allein in einer kleinen Stadtwohnung. Zu ihrem Vater hat die Autorin nur selten Kontakt. Noch heute kehrt sie Nacht für Nacht in das Grauen ihrer Kindheitstage zurück. Instagram: @EmelyDark_Autorin
Beiträge
mutiges Buch mit autobiografischem Hintergrund, manchmal gibt es kein Richtig oder Falsch
"Nachtangst - Das Wesen der Stille", so lautet der Titel des Debüts von Emely Dark – einem Werk, das sich stark an ihrer eigenen Kindheit und Jugend orientiert und dem Leser einen schonungslosen Einblick in eine düstere Vergangenheit gewährt. Kommen wir aber doch zuerst einmal zum Inhalt: Nacht für Nacht kämpft Emely mit den Dämonen ihrer Kindheit. Vom wahnhaft christlichen Vater jahrelang seelisch misshandelt, kann sie auch als Teenager die widersinnige Angst vor Hexen und Wiedergängern nicht abschütteln, die er in ihr gesät hat. In ihren Träumen erwachen die Wesen der Dunkelheit zum Leben und verzehren sich nach ihrem Blut. Als ein schwerer Schicksalsschlag die junge Frau gänzlich aus der Bahn wirft, beginnen Vision und Realität zu verschmelzen – bis es kein Entrinnen mehr gibt und Emely sich der Wahrheit stellen muss. Der Wahrheit über die Angst. Aber vor allem über sich selbst. Die Autorin verwendet einen durchweg schlichten Schreibstil, der ziemlich treffend ist. Die Sprache ist weder zu anspruchsvoll noch zu simpel, sondern genau richtig, um die Handlung greifbar zu machen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Emely, die man durch verschiedene Abschnitte ihres Lebens begleitet. Ihr großer Wunsch nach Stille und Geborgenheit zieht sich immer wieder (sichtbar) als roter Faden durch die gesamte Geschichte. Die Autorin gewährt dem Leser hierbei tiefe Einblicke in ihre seelische Welt, wobei sich immer wieder Realität, Träume und Halluzinationen vermischen. Genau hier liegt für mich eine der größten Hürden: Oft ist es einfach sehr schwer zu unterscheiden, in welchem geistigen Zustand sich Emely gerade befindet... Die Charaktere sind insgesamt recht gut ausgearbeitet. Doch insbesondere die Beziehung zwischen Mutter und Tochter wirft für mich äußerst viele Fragen auf, die leider auch bis zum Schluss unbeantwortet bleiben. Dieser Umstand hat mich doch etwas unzufrieden zurück gelassen. Thematisch bewegt sich das Buch in einem durchwachsenen Feld aus (vergeblicher) Hoffnung, (unerfüllten) Träumen, Freundschaft, Neuanfang, Stärke, Mut, Liebe und so viel mehr. Ich finde auch nicht, dass sich das Buch einem klaren Genre zuordnen lässt. Speziell das Ende wirkt auf mich allerdings ziemlich überzogen und hat die abschließende Wirkung etwas getrübt. Was "Nachtangst - Das Wesen der Stille" jedoch irgendwie besonders macht, ist der autobiografische Hintergrund. Mir als Leser zeigt es durch diesen Umstand eine ganz neue Perspektive auf die Geschehnisse. Es ist demnach ein sehr mutiges Buch, das nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern auch ein Stück gelebtes Leben verarbeitet. Ich wünsche der Autorin jedenfalls alles Gute und hoffe, dass sie ihren Weg gefunden hat. Ich werde mir nun tatsächlich auch den (fiktionalen) Folgeband zulegen und schauen, wie die Geschichte weitergeht. Manchmal gibt es kein Richtig oder Falsch – manchmal muss man einfach für sich selbst entscheiden, was richtig ist.




