Nacht und Morgen
Taschenbuch
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Beschreibung
Nacht und Morgen entfaltet einen breit angelegten Roman der Übergänge: aus Dunkel und Entbehrung wächst die Suche nach Herkunft, Recht und moralischer Selbstbehauptung. Bulwer-Lytton verbindet melodramatische Spannung mit sozialanalytischer Beobachtung und zeichnet ein Panorama von Erbschaftsintrigen, urbaner Armut und bürgerlicher Aspiration. Sein Stil ist zugleich rhetorisch glanzvoll, sentimental beweglich und erzählerisch diszipliniert; im Kontext des frühen viktorianischen Romans steht das Werk zwischen Newgate-Nähe, Bildungsroman und Gesellschaftskritik. Edward Bulwer-Lytton, 1803 geboren und 1873 gestorben, war nicht nur Romancier, sondern auch Dramatiker, Essayist und Politiker. Seine Erfahrung mit Parlament, Presse und Öffentlichkeit schärfte den Blick für Institutionen, Rangordnungen und die verletzliche Stellung des Einzelnen vor Gesetz und Besitz. Gerade diese Verbindung aus aristokratischer Nähe, reformerischem Interesse und literarischem Ehrgeiz erklärt die moralische Energie, mit der er private Schicksale als Symptome gesellschaftlicher Ordnung gestaltet. Empfehlenswert ist der Roman für Leser, die den viktorianischen Gesellschaftsroman nicht nur als Unterhaltung, sondern als historische Denkform begreifen möchten. Nacht und Morgen bietet starke Figuren, dramatische Wendungen und eine ernsthafte Reflexion über Identität, Gerechtigkeit und sozialen Aufstieg. Wer Dickens oder Disraeli schätzt, findet hier eine eigenständige, intellektuell anregende Stimme des 19. Jahrhunderts.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Klassiker
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
360
Preis
19.30 €
Beschreibung
Nacht und Morgen entfaltet einen breit angelegten Roman der Übergänge: aus Dunkel und Entbehrung wächst die Suche nach Herkunft, Recht und moralischer Selbstbehauptung. Bulwer-Lytton verbindet melodramatische Spannung mit sozialanalytischer Beobachtung und zeichnet ein Panorama von Erbschaftsintrigen, urbaner Armut und bürgerlicher Aspiration. Sein Stil ist zugleich rhetorisch glanzvoll, sentimental beweglich und erzählerisch diszipliniert; im Kontext des frühen viktorianischen Romans steht das Werk zwischen Newgate-Nähe, Bildungsroman und Gesellschaftskritik. Edward Bulwer-Lytton, 1803 geboren und 1873 gestorben, war nicht nur Romancier, sondern auch Dramatiker, Essayist und Politiker. Seine Erfahrung mit Parlament, Presse und Öffentlichkeit schärfte den Blick für Institutionen, Rangordnungen und die verletzliche Stellung des Einzelnen vor Gesetz und Besitz. Gerade diese Verbindung aus aristokratischer Nähe, reformerischem Interesse und literarischem Ehrgeiz erklärt die moralische Energie, mit der er private Schicksale als Symptome gesellschaftlicher Ordnung gestaltet. Empfehlenswert ist der Roman für Leser, die den viktorianischen Gesellschaftsroman nicht nur als Unterhaltung, sondern als historische Denkform begreifen möchten. Nacht und Morgen bietet starke Figuren, dramatische Wendungen und eine ernsthafte Reflexion über Identität, Gerechtigkeit und sozialen Aufstieg. Wer Dickens oder Disraeli schätzt, findet hier eine eigenständige, intellektuell anregende Stimme des 19. Jahrhunderts.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Klassiker
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
360
Preis
19.30 €



