Nach Kenadsa
Hardcover
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Beschreibung
Seit sieben Jahren durchstreift Isabelle rastlos die Wüsten Algeriens und Marokkos, auf der Suche nach einer fremden Welt, einer dunklen, geheimnisvollen Kultur, einer Religion, von der sie sich Erfüllung verspricht. Geprägt von der Orientalismus-Welle des fin de siécle ist die Tochter einer wohlhabenden russischen Adeligen, kaum 20-jährig, in schwärmerischer Begeisterung für die Wüste, das Nomadentum und den Islam aufgebrochen, um ihren Traum von der reisenden Schriftstellerin zu verwirklichen. Tatsächlich schlägt sie sich als Reporterin für lokale Zeitungen durch, wird sowohl von den französischen Kolonialherren mit Mißtrauen beäugt, als auch von den Einheimischen, denen ihre Sympathie gilt, der Spionage verdächtigt. Denn um sich in dieser männerdominierten Welt bewegen zu können, hat sie schon längst ihre wahre Identität abgelegt, versteckt ihre Weiblichkeit hinter der Maskerade des Koranstudenten Si Mamoud, der ihr mehr und mehr zum alter ego wird. Alexandra Lavizzari beschreibt die letzten Lebensmonate der Schriftstellerin Isabelle Eberhardt (1877-1904), einer unkonventionellen Nomadin und Grenzgängerin zwischen Kulturen, Sprachen und Religionen, die sie in einem Kloster von Kenadsa verbracht hat. Sie entwickelt in eindrucksvollen Momentaufnahmen eine präzise Charakterstudie zwischen unbändiger Lebensgier und Selbstzweifeln und entwirft gleichzeitig ein atmosphärisch dichtes Stimmungsbild vom Leben in der Wüste.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
128
Preis
18.30 €
Beschreibung
Seit sieben Jahren durchstreift Isabelle rastlos die Wüsten Algeriens und Marokkos, auf der Suche nach einer fremden Welt, einer dunklen, geheimnisvollen Kultur, einer Religion, von der sie sich Erfüllung verspricht. Geprägt von der Orientalismus-Welle des fin de siécle ist die Tochter einer wohlhabenden russischen Adeligen, kaum 20-jährig, in schwärmerischer Begeisterung für die Wüste, das Nomadentum und den Islam aufgebrochen, um ihren Traum von der reisenden Schriftstellerin zu verwirklichen. Tatsächlich schlägt sie sich als Reporterin für lokale Zeitungen durch, wird sowohl von den französischen Kolonialherren mit Mißtrauen beäugt, als auch von den Einheimischen, denen ihre Sympathie gilt, der Spionage verdächtigt. Denn um sich in dieser männerdominierten Welt bewegen zu können, hat sie schon längst ihre wahre Identität abgelegt, versteckt ihre Weiblichkeit hinter der Maskerade des Koranstudenten Si Mamoud, der ihr mehr und mehr zum alter ego wird. Alexandra Lavizzari beschreibt die letzten Lebensmonate der Schriftstellerin Isabelle Eberhardt (1877-1904), einer unkonventionellen Nomadin und Grenzgängerin zwischen Kulturen, Sprachen und Religionen, die sie in einem Kloster von Kenadsa verbracht hat. Sie entwickelt in eindrucksvollen Momentaufnahmen eine präzise Charakterstudie zwischen unbändiger Lebensgier und Selbstzweifeln und entwirft gleichzeitig ein atmosphärisch dichtes Stimmungsbild vom Leben in der Wüste.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
128
Preis
18.30 €



