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Im zweiten Band legt Horikoshi den Fokus auf die erste große Bewährungsprobe der Klasse 1 A: das Training im Häuserkampf. Hier wird deutlich, dass My Hero Academia kein reines Effektgewitter ist, sondern die taktische Komponente von Superkräften in den Vordergrund rückt. Der Konflikt zwischen Izuku und seinem Rivalen Bakugo erreicht eine neue, schmerzhafte Intensität. Pro: Die Charakterentwicklung von Bakugo ist bemerkenswert; er ist kein eindimensionaler Bully, sondern ein tief verunsichertes Genie, dessen Weltbild durch Izuku ins Wanken gerät. Die Kämpfe sind visuell clever choreografiert und nutzen die Umgebung sowie die spezifischen physikalischen Grenzen der „Quirks" hervorragend aus. Contra: Der Einstieg in die Schurken Thematik am Ende des Bandes wirkt im Vergleich zum intensiven Schultraining etwas hastig. Zudem neigt die Serie in diesem frühen Stadium noch dazu, Nebencharaktere lediglich als Stichwortgeber zu nutzen, während die Bühne fast ausschließlich dem zentralen Duo gehört. Fazit: Eine konsequente und starke Fortsetzung. Der Band schafft es, die Spannung des Auftakts zu halten und die moralischen Grauzonen des Heldendaseins anzudeuten. Wer den ersten Teil mochte, wird hier endgültig an die Reihe gefesselt, auch wenn das volle Potenzial des Ensembles noch nicht ganz ausgeschöpft wird.
20. Apr. 2026
Im zweiten Band legt Horikoshi den Fokus auf die erste große Bewährungsprobe der Klasse 1 A: das Training im Häuserkampf. Hier wird deutlich, dass My Hero Academia kein reines Effektgewitter ist, sondern die taktische Komponente von Superkräften in den Vordergrund rückt. Der Konflikt zwischen Izuku und seinem Rivalen Bakugo erreicht eine neue, schmerzhafte Intensität. Pro: Die Charakterentwicklung von Bakugo ist bemerkenswert; er ist kein eindimensionaler Bully, sondern ein tief verunsichertes Genie, dessen Weltbild durch Izuku ins Wanken gerät. Die Kämpfe sind visuell clever choreografiert und nutzen die Umgebung sowie die spezifischen physikalischen Grenzen der „Quirks" hervorragend aus. Contra: Der Einstieg in die Schurken Thematik am Ende des Bandes wirkt im Vergleich zum intensiven Schultraining etwas hastig. Zudem neigt die Serie in diesem frühen Stadium noch dazu, Nebencharaktere lediglich als Stichwortgeber zu nutzen, während die Bühne fast ausschließlich dem zentralen Duo gehört. Fazit: Eine konsequente und starke Fortsetzung. Der Band schafft es, die Spannung des Auftakts zu halten und die moralischen Grauzonen des Heldendaseins anzudeuten. Wer den ersten Teil mochte, wird hier endgültig an die Reihe gefesselt, auch wenn das volle Potenzial des Ensembles noch nicht ganz ausgeschöpft wird.
20. Apr. 2026







