Museum der Mörder und Lebensretter

Museum der Mörder und Lebensretter

Hardcover
3.52

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Norwegen 1942. Rakel und Jacob Feldmann wagen den mutigen Versuch, vor dem nationalsozialistischen Regime nach Schweden zu fliehen. Doch kurz vor dem Ziel werden sie von ihren eigenen Fluchthelfern ermordet. Nur wenige Wochen darauf gelingt einer anderen jüdischen Familie die Flucht; sie übersteht den Krieg im Exil. Zwei Generationen später entdeckt der Autor Simon Stranger, dass die Schicksale dieser beiden Familien eng miteinander verbunden sind - eine Erkenntnis, die auch seine eigene Familiengeschichte in ein völlig neues Licht rückt. Eindringlich schildert Stranger, wie eng Gut und Böse oft beieinanderliegen und wozu Menschen fähig sind, wenn das eigene Leben bedroht ist. Ein kluger, bewegender Roman von trauriger Aktualität. »Ein Buch wie ein Stolperstein« Frankfurter Rundschau über Vergesst unsere Namen nicht

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
368
Preis
22.70 €

Autorenbeschreibung

Simon Stranger, geboren 1976, hat seit 2003 mehrere Romane, Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Sein Roman VERGESST UNSERE NAMEN NICHT (2018) erhielt den norwegischen Buchhandelspreis und den Riksmål-Preis und erschien in über zwanzig Ländern. MUSEUM DER MÖRDER UND LEBENSRETTER war für den norwegischen Buchhandelspreis 2023 nominiert. Simon Stranger lebt mit seiner Familie in Oslo.

Beiträge

1
Alle
3

Kleine, aber dennoch wichtiges zeitgeschichtliches Thema

Vorweg will ich betonen, wie wichtig ich es finde, dass auch die kleinen Geschichten von Flüchtlingen in den 40er Jahren erzählt werden sollen und müssen. Feldmanns und Glotts sind nur kleine Rädchen, aber sie sind stellvertrenden für tausend andere Schicksale. Warum ich dennoch nur 3 Sterne vergeben habe? Weil der Schreibstil wirklich nicht meines war. Ich find es dennoch faszinierend, wie der Autor mit historischen Schnipseln einen echt gut historischen belegten Kriminalfall geschrieben hat. Ich verstehe zwar, warum es keine fortlaufende story war, aber dennoch war es mir zeitenweise zu sprunghaft. Ich hatte auch oft das Gefühl, dass Bilder beschrieben wurden, wo aber die Bilder fehlten. Naja ..das Ende der des Gerichtsverfahrens war echt unerhört, die Interpretation der Zeitungen sehr treffend und zugleich traurig. Wer sich für wahre Einzelschicksale interessiert ist mit dem Buch sehr gut beraten.

Beitrag erstellen