Mütter Europas
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Beschreibung
Wie lebten Frauen in der Stein- und Bronzezeit? Wie waren die Geschlechterverhältnisse in der Zeit vor Erfindung der Schrift? Bis vor Kurzem beruhten alle Antworten auf diese Fragen mehr oder weniger auf Spekulation. Doch seit DNA-Analysen für die prähistorische Forschung zur Verfügung stehen, hat sich dies geändert. Dieses Buch trägt die neuesten Ergebnisse zusammen und fragt, wann und warum in Europa das Patriarchat entstand.
Die Prähistorikerin Marija Gimbutas entwickelte in den 1950er Jahren eine Theorie, nach der in «Alteuropa» eher friedliche, matrilineare Gesellschaften existiert hätten, die einem Kult der Muttergöttin huldigten und eher gleiche Geschlechterverhältnisse produzierten. Diese Gesellschaften seien durch patriarchalisch orientierte Reitervölker aus dem Osten verdrängt worden. Gimbutas Thesen wurden lange Zeit weitgehend abgelehnt, doch die neuesten DNA-Analysen stützen sie teilweise. Sie weisen die von ihr beschriebenen Wanderungsbewegungen nach und auch einen Wandel in den Geschlechterbeziehungen. Karin Bojs führt an die Ausgrabungsorte, analysiert die Funde und sucht nach den Faktoren, die patriarchalische Strukturen begünstigten. Eine spannend geschriebene Entdeckungsreise in die Welt der Archäologie.
"Wir stehen noch am Anfang einer wissenschaftlichen Revolution, aber immerhin hat sie schon begonnen."
Wie die DNA-Forschung unser Wissen über die Menschheitsgeschichte verändert Eine Bevölkerungsgeschichte Europas mit besonderem Fokus auf die Frauen Wie unterschieden sich die Lebensverhältnissen von Frauen und Männern in der Stein- und Bronzezeit? Geschlechterrollen in der Frühgeschichte der Menschheit Gab es das Patriarchat schon immer oder ist es erst unter bestimmten Bedingungen entstanden? Eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der Archäologie
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Karin Bojs war bis 2013 Leiterin der Wissenschaftsredaktion der auflagenstärksten schwedischen Tageszeitung "Dagens Nyheter" und schreibt immer noch Kolumnen für die Zeitung. Sie hat die Ehrendoktorwürde der Universität Stockholm und wurde für ihre Arbeit mit einer Reihe bedeutender Preise ausgezeichnet. 2015 erschien ihr Bestseller "Meine europäische Familie. Die letzten 54000 Jahre".
Beiträge
Wie lebten Frauen in der Stein- und Bronzezeit? Wann und warum entstand das Patriarchat? Dieses Buch über die Entwicklung der Vorgeschichte der Menschheit ist durchgehend spannend. Warum das Patriarchat entstand, wird zwar gar nicht geklärt, doch sind viele Ansätze so spannend, als läse man einen Roman. Die Rolle des Mannes, welcher lange im Fokus der Altertumsforscher stand, wird nicht (nur) aufgebrochen durch neue DNA Techniken u.ä. sondern vor allem durch eine neue Perspektive (v.a. weiblicher) Archäologinnen die nicht nach erhaltenen Steinäxten (Männer), sondern nach kaum erhaltenen Textil- und Schmuckgegenständen (Frauen) forschten. Lediglich manche Passagen sind zäh, wenn die verschiedenen DNA Stränge als Beweisführung genutzt werden. Dies sollte jedoch niemanden abschrecken.
Viel Neues gelernt
Hätte nicht gedacht das das Buch auch so viele verschiedene Aspekte anspricht wie z.B Bierbrauerei, domestizierung von Hunden und viele weitere Themen die die Autorin mit einem roten Faden zusammen verknüpft und den Leser schnell durch viele tausend Jahre mitnimmt. Ich fand es gut das die Autorin auch beschrieben hat welche Sachen eher wiederlegt sind und welche mit mehr Hinweisen unterstützt sind und auch wie viele Forscher es verschieden interpretieren und warum.

Beschreibung
Wie lebten Frauen in der Stein- und Bronzezeit? Wie waren die Geschlechterverhältnisse in der Zeit vor Erfindung der Schrift? Bis vor Kurzem beruhten alle Antworten auf diese Fragen mehr oder weniger auf Spekulation. Doch seit DNA-Analysen für die prähistorische Forschung zur Verfügung stehen, hat sich dies geändert. Dieses Buch trägt die neuesten Ergebnisse zusammen und fragt, wann und warum in Europa das Patriarchat entstand.
Die Prähistorikerin Marija Gimbutas entwickelte in den 1950er Jahren eine Theorie, nach der in «Alteuropa» eher friedliche, matrilineare Gesellschaften existiert hätten, die einem Kult der Muttergöttin huldigten und eher gleiche Geschlechterverhältnisse produzierten. Diese Gesellschaften seien durch patriarchalisch orientierte Reitervölker aus dem Osten verdrängt worden. Gimbutas Thesen wurden lange Zeit weitgehend abgelehnt, doch die neuesten DNA-Analysen stützen sie teilweise. Sie weisen die von ihr beschriebenen Wanderungsbewegungen nach und auch einen Wandel in den Geschlechterbeziehungen. Karin Bojs führt an die Ausgrabungsorte, analysiert die Funde und sucht nach den Faktoren, die patriarchalische Strukturen begünstigten. Eine spannend geschriebene Entdeckungsreise in die Welt der Archäologie.
"Wir stehen noch am Anfang einer wissenschaftlichen Revolution, aber immerhin hat sie schon begonnen."
Wie die DNA-Forschung unser Wissen über die Menschheitsgeschichte verändert Eine Bevölkerungsgeschichte Europas mit besonderem Fokus auf die Frauen Wie unterschieden sich die Lebensverhältnissen von Frauen und Männern in der Stein- und Bronzezeit? Geschlechterrollen in der Frühgeschichte der Menschheit Gab es das Patriarchat schon immer oder ist es erst unter bestimmten Bedingungen entstanden? Eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der Archäologie
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Karin Bojs war bis 2013 Leiterin der Wissenschaftsredaktion der auflagenstärksten schwedischen Tageszeitung "Dagens Nyheter" und schreibt immer noch Kolumnen für die Zeitung. Sie hat die Ehrendoktorwürde der Universität Stockholm und wurde für ihre Arbeit mit einer Reihe bedeutender Preise ausgezeichnet. 2015 erschien ihr Bestseller "Meine europäische Familie. Die letzten 54000 Jahre".
Beiträge
Wie lebten Frauen in der Stein- und Bronzezeit? Wann und warum entstand das Patriarchat? Dieses Buch über die Entwicklung der Vorgeschichte der Menschheit ist durchgehend spannend. Warum das Patriarchat entstand, wird zwar gar nicht geklärt, doch sind viele Ansätze so spannend, als läse man einen Roman. Die Rolle des Mannes, welcher lange im Fokus der Altertumsforscher stand, wird nicht (nur) aufgebrochen durch neue DNA Techniken u.ä. sondern vor allem durch eine neue Perspektive (v.a. weiblicher) Archäologinnen die nicht nach erhaltenen Steinäxten (Männer), sondern nach kaum erhaltenen Textil- und Schmuckgegenständen (Frauen) forschten. Lediglich manche Passagen sind zäh, wenn die verschiedenen DNA Stränge als Beweisführung genutzt werden. Dies sollte jedoch niemanden abschrecken.
Viel Neues gelernt
Hätte nicht gedacht das das Buch auch so viele verschiedene Aspekte anspricht wie z.B Bierbrauerei, domestizierung von Hunden und viele weitere Themen die die Autorin mit einem roten Faden zusammen verknüpft und den Leser schnell durch viele tausend Jahre mitnimmt. Ich fand es gut das die Autorin auch beschrieben hat welche Sachen eher wiederlegt sind und welche mit mehr Hinweisen unterstützt sind und auch wie viele Forscher es verschieden interpretieren und warum.








