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𝙼𝚊𝚗𝚌𝚑𝚎 𝙵ä𝚕𝚕𝚎 𝚕𝚊𝚜𝚜𝚎𝚗 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚊𝚋𝚜𝚌𝚑𝚕𝚒𝚎ß𝚎𝚗…
Letztes Jahr habe ich ein Reread der Cupido-Reihe nach zig zig Jahren gestartet. Nun ging es weiter mit dem 2. Teil nämlich Morpheus. Ehrlicherweise konnte ich mich an diesen Teil der Reihe gar nicht mehr erinnern. Nach den ersten 100 Seiten wusste ich auch wieder, warum. Der Einstieg fiel mir überraschend schwer. Es wird viel über Polizeistrukturen, Zuständigkeiten und später auch über das amerikanische Rechtssystem gesprochen. Das sorgt zwar für Authentizität, empfand ich hier aber als sehr theoretisches Geplänkel, was die Spannung für mich irgendwie ausgebremst hat. Gerade am Anfang musste ich mich deshalb etwas durchbeißen. Dabei startet die Geschichte eigentlich mit einer starken Ausgangslage: Drei Jahre nach dem Cupido-Fall werden mehrere Polizisten ermordet, die damals mehr oder weniger mit den Ereignissen in Verbindung standen. Schnell wird klar, dass die Vergangenheit noch lange nicht begraben ist und der Schatten von Cupido weiterhin über allem schwebt. Genau das war für mich auch die größte Stärke des Buches. Morpheus ist keine Fortsetzung, die einfach nur dieselben Figuren erneut auf einen Fall ansetzt. Stattdessen beschäftigt sich die Geschichte mit den Nachwirkungen des Cupido-Falls und den Fragen, die bis heute offen geblieben sind. Schuld, Rache, Korruption und Moral spielen dabei eine zentrale Rolle. Immer wieder stellt sich die Frage, welches Handeln eigentlich noch gerechtfertigt ist und ob der Zweck wirklich jedes Mittel heiligt. Sobald die Grundlagen gelegt sind, zieht die Spannung deutlich an. Wie schon in Cupido tappt man lange im Dunkeln und versucht herauszufinden, wer hinter den Morden steckt. Ich hatte gleich mehrere Verdächtige auf meiner Liste. Neben den Ermittlungen erfährt man außerdem mehr über das Privatleben von C.J. Townsend und Falconetti, was die Figuren noch greifbarer macht. Gegen Ende nimmt das Buch dann endlich richtig Fahrt auf und erinnerte mich wieder daran, weshalb mir Teil 1 so gut gefallen hat. 🇫🇦🇿🇮🇹⦂ Kommt Morpheus für mich an Cupido heran? Nein. Dafür gibt es gerade zu Beginn einige Längen. Trotzdem ist es eine solide Fortsetzung, die den Schatten des ersten Falls geschickt nutzt und die Reihe sinnvoll weiterführt. Und ein Cliffhanger sorgt natürlich dafür, dass ich auch den dritten Band wieder zur Hand nehmen werde.

10. Juni 2026
𝙼𝚊𝚗𝚌𝚑𝚎 𝙵ä𝚕𝚕𝚎 𝚕𝚊𝚜𝚜𝚎𝚗 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚊𝚋𝚜𝚌𝚑𝚕𝚒𝚎ß𝚎𝚗…
Letztes Jahr habe ich ein Reread der Cupido-Reihe nach zig zig Jahren gestartet. Nun ging es weiter mit dem 2. Teil nämlich Morpheus. Ehrlicherweise konnte ich mich an diesen Teil der Reihe gar nicht mehr erinnern. Nach den ersten 100 Seiten wusste ich auch wieder, warum. Der Einstieg fiel mir überraschend schwer. Es wird viel über Polizeistrukturen, Zuständigkeiten und später auch über das amerikanische Rechtssystem gesprochen. Das sorgt zwar für Authentizität, empfand ich hier aber als sehr theoretisches Geplänkel, was die Spannung für mich irgendwie ausgebremst hat. Gerade am Anfang musste ich mich deshalb etwas durchbeißen. Dabei startet die Geschichte eigentlich mit einer starken Ausgangslage: Drei Jahre nach dem Cupido-Fall werden mehrere Polizisten ermordet, die damals mehr oder weniger mit den Ereignissen in Verbindung standen. Schnell wird klar, dass die Vergangenheit noch lange nicht begraben ist und der Schatten von Cupido weiterhin über allem schwebt. Genau das war für mich auch die größte Stärke des Buches. Morpheus ist keine Fortsetzung, die einfach nur dieselben Figuren erneut auf einen Fall ansetzt. Stattdessen beschäftigt sich die Geschichte mit den Nachwirkungen des Cupido-Falls und den Fragen, die bis heute offen geblieben sind. Schuld, Rache, Korruption und Moral spielen dabei eine zentrale Rolle. Immer wieder stellt sich die Frage, welches Handeln eigentlich noch gerechtfertigt ist und ob der Zweck wirklich jedes Mittel heiligt. Sobald die Grundlagen gelegt sind, zieht die Spannung deutlich an. Wie schon in Cupido tappt man lange im Dunkeln und versucht herauszufinden, wer hinter den Morden steckt. Ich hatte gleich mehrere Verdächtige auf meiner Liste. Neben den Ermittlungen erfährt man außerdem mehr über das Privatleben von C.J. Townsend und Falconetti, was die Figuren noch greifbarer macht. Gegen Ende nimmt das Buch dann endlich richtig Fahrt auf und erinnerte mich wieder daran, weshalb mir Teil 1 so gut gefallen hat. 🇫🇦🇿🇮🇹⦂ Kommt Morpheus für mich an Cupido heran? Nein. Dafür gibt es gerade zu Beginn einige Längen. Trotzdem ist es eine solide Fortsetzung, die den Schatten des ersten Falls geschickt nutzt und die Reihe sinnvoll weiterführt. Und ein Cliffhanger sorgt natürlich dafür, dass ich auch den dritten Band wieder zur Hand nehmen werde.
10. Juni 2026







