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Spanned , aber brutal
Cupido hat mich wirklich positiv überrascht. Die Geschichte war von Anfang bis Ende spannend und vor allem nicht vorhersehbar. Ich wurde mehrfach auf falsche Fährten gelockt und konnte bis zum Schluss nicht sicher sagen, wie sich alles auflösen würde – genau das macht für mich einen guten Thriller aus. Besonders gelungen fand ich die Figuren. Die Protagonisten waren glaubhaft dargestellt, ohne dabei typische Sympathieträger zu sein. Gerade das hat sie authentisch wirken lassen. Auch den inneren Konflikt und den beruflichen sowie persönlichen Struggle der Staatsanwältin konnte ich sehr gut nachvollziehen. Erfrischend anders war außerdem der Schauplatz. Dass sich ein großer Teil der Handlung im Gericht abspielt, hebt das Buch von vielen anderen Thrillern ab und sorgt für eine interessante Dynamik. Man sollte allerdings wissen, dass das Buch stellenweise sehr brutal ist. Die detaillierten Beschreibungen der Gewalt – insbesondere gegen Frauen – sind nichts für schwache Nerven. Obwohl ich normalerweise ziemlich viel aushalte, sind mir einige Szenen wirklich an die Nieren gegangen und haben ein ungutes Gefühl hinterlassen. Gerade Leserinnen könnten sich an manchen Stellen dadurch sehr unwohl fühlen. Mein einziger Kritikpunkt betrifft das Ende. Nachdem die Spannung über das gesamte Buch hinweg so gekonnt aufgebaut wurde, kam das Finale für meinen Geschmack etwas zu abrupt. Die Auflösung wurde recht schnell abgehandelt, sodass bei mir einige Fragen zum Warum und Wieso offenblieben. Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Teil etwas ausführlicher erzählt wird. Insgesamt hat mich Cupido aber sehr gut unterhalten. Wer einen spannenden, intelligent aufgebauten Thriller mit glaubwürdigen Figuren und einem ungewöhnlichen Setting sucht, sollte dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben – sollte sich aber bewusst sein, dass der Roman stellenweise sehr explizite Gewaltdarstellungen enthält.
5 Tage vor
Spanned , aber brutal
Cupido hat mich wirklich positiv überrascht. Die Geschichte war von Anfang bis Ende spannend und vor allem nicht vorhersehbar. Ich wurde mehrfach auf falsche Fährten gelockt und konnte bis zum Schluss nicht sicher sagen, wie sich alles auflösen würde – genau das macht für mich einen guten Thriller aus. Besonders gelungen fand ich die Figuren. Die Protagonisten waren glaubhaft dargestellt, ohne dabei typische Sympathieträger zu sein. Gerade das hat sie authentisch wirken lassen. Auch den inneren Konflikt und den beruflichen sowie persönlichen Struggle der Staatsanwältin konnte ich sehr gut nachvollziehen. Erfrischend anders war außerdem der Schauplatz. Dass sich ein großer Teil der Handlung im Gericht abspielt, hebt das Buch von vielen anderen Thrillern ab und sorgt für eine interessante Dynamik. Man sollte allerdings wissen, dass das Buch stellenweise sehr brutal ist. Die detaillierten Beschreibungen der Gewalt – insbesondere gegen Frauen – sind nichts für schwache Nerven. Obwohl ich normalerweise ziemlich viel aushalte, sind mir einige Szenen wirklich an die Nieren gegangen und haben ein ungutes Gefühl hinterlassen. Gerade Leserinnen könnten sich an manchen Stellen dadurch sehr unwohl fühlen. Mein einziger Kritikpunkt betrifft das Ende. Nachdem die Spannung über das gesamte Buch hinweg so gekonnt aufgebaut wurde, kam das Finale für meinen Geschmack etwas zu abrupt. Die Auflösung wurde recht schnell abgehandelt, sodass bei mir einige Fragen zum Warum und Wieso offenblieben. Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Teil etwas ausführlicher erzählt wird. Insgesamt hat mich Cupido aber sehr gut unterhalten. Wer einen spannenden, intelligent aufgebauten Thriller mit glaubwürdigen Figuren und einem ungewöhnlichen Setting sucht, sollte dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben – sollte sich aber bewusst sein, dass der Roman stellenweise sehr explizite Gewaltdarstellungen enthält.
5 Tage vor






