Mordshunger
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Gut lesbarer Krimi für zwischendurch! 😊
„Mordshunger“ zeigt schon sehr deutlich den typischen Frank-Schätzing-Stil: bildhaft, detailverliebt und mit dieser besonderen Mischung aus Spannung, Humor und gesellschaftlicher Beobachtung. Gleichzeitig merkt man dem Roman an, dass er noch aus seiner frühen Schaffensphase stammt – tatsächlich war „Mordshunger“ sogar sein erster geschriebener Roman, auch wenn „Tod und Teufel“ früher veröffentlicht wurde, wie er selber im Vorwort schreibt. Die Geschichte spielt in Köln – Schätzings Herzensstadt – und genau das spürt man auf beinahe jeder Seite. Straßennamen, Restaurants und reale Orte verleihen dem Krimi eine sehr authentische Atmosphäre. Inhaltlich dreht sich alles um einen Mordfall, der aufgeklärt werden muss. Doch eigentlich geht es um weit mehr als nur um das Verbrechen selbst. Jeder der Beteiligten trägt seinen ganz eigenen „Mordshunger“ in sich: nach Essen, Geld, Liebe, Einfluss oder Anerkennung. Gerade diese unterschiedlichen Sehnsüchte und Abgründe machen die Figuren interessant und verleihen dem Krimi seinen besonderen Charakter. Zusammenfassend hat mir das Buch gut gefallen. Man merkt, dass es nicht mehr in der heutigen Zeit spielt, was aber der Geschichte ganz gut tut. Oftmals musste ich schmunzeln und die typisch rheinischen (Koch-) Rezepte find ich durchaus ein nettes Add-On. Den Sauerbraten werd ich sicher mal ausprobieren 😁😉
Das Buch hat eindeutig kleine Höhepunkte (wie die Kaffee-Verschwörung oder die Kölner Stockfisch-Morde) und ist sehr humorvoll geschrieben. Trotzdem trifft es für mich nicht ganz den Ton. Irgendetwas fehlt die ganze Zeit, manchmal reagieren die Figuren schlicht und ergreifend über, manchmal auch einfach gar nicht. Vom Schreibstil her liest sich alles hübsch und leicht, vor allem die Figurenentwicklung ist für mich aber nicht ganz flüßig. Definitiv ist das Buch ganz anders als der Rest, den ich bisher von Frank Schätzing gelesen habe. Pluspunkte: viel viel Essen und viel viel Köln und ein paar (große) Katzen.
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Gut lesbarer Krimi für zwischendurch! 😊
„Mordshunger“ zeigt schon sehr deutlich den typischen Frank-Schätzing-Stil: bildhaft, detailverliebt und mit dieser besonderen Mischung aus Spannung, Humor und gesellschaftlicher Beobachtung. Gleichzeitig merkt man dem Roman an, dass er noch aus seiner frühen Schaffensphase stammt – tatsächlich war „Mordshunger“ sogar sein erster geschriebener Roman, auch wenn „Tod und Teufel“ früher veröffentlicht wurde, wie er selber im Vorwort schreibt. Die Geschichte spielt in Köln – Schätzings Herzensstadt – und genau das spürt man auf beinahe jeder Seite. Straßennamen, Restaurants und reale Orte verleihen dem Krimi eine sehr authentische Atmosphäre. Inhaltlich dreht sich alles um einen Mordfall, der aufgeklärt werden muss. Doch eigentlich geht es um weit mehr als nur um das Verbrechen selbst. Jeder der Beteiligten trägt seinen ganz eigenen „Mordshunger“ in sich: nach Essen, Geld, Liebe, Einfluss oder Anerkennung. Gerade diese unterschiedlichen Sehnsüchte und Abgründe machen die Figuren interessant und verleihen dem Krimi seinen besonderen Charakter. Zusammenfassend hat mir das Buch gut gefallen. Man merkt, dass es nicht mehr in der heutigen Zeit spielt, was aber der Geschichte ganz gut tut. Oftmals musste ich schmunzeln und die typisch rheinischen (Koch-) Rezepte find ich durchaus ein nettes Add-On. Den Sauerbraten werd ich sicher mal ausprobieren 😁😉
Das Buch hat eindeutig kleine Höhepunkte (wie die Kaffee-Verschwörung oder die Kölner Stockfisch-Morde) und ist sehr humorvoll geschrieben. Trotzdem trifft es für mich nicht ganz den Ton. Irgendetwas fehlt die ganze Zeit, manchmal reagieren die Figuren schlicht und ergreifend über, manchmal auch einfach gar nicht. Vom Schreibstil her liest sich alles hübsch und leicht, vor allem die Figurenentwicklung ist für mich aber nicht ganz flüßig. Definitiv ist das Buch ganz anders als der Rest, den ich bisher von Frank Schätzing gelesen habe. Pluspunkte: viel viel Essen und viel viel Köln und ein paar (große) Katzen.








