Mörderisches Puzzle

Mörderisches Puzzle

Taschenbuch
4.03
Saarbrücken-KrimiTäterprofilSommerlektüreKrimi

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Beschreibung

Die Kriminalkommissare Lukas Baccus und Theo Borg bekommen es mit einem äußerst schwierigen Fall zu tun, der ihnen im wahrsten Sinne des Wortes nahe geht. Als Postpakete mit Körperteilen eines noch lebenden Opfers auftauchen beginnt ein Nerven strapazierender Wettlauf gegen die Zeit. "Elke Schwab ist auf dem besten Weg, ihren Ruf als „saarländische Jacqueline Berndorf“ zu festigen." (Saarbrücker Zeitung) Saarbrücken heute. Die Polizeibeamten Lukas Baccus und Theo Borg bekommen es mit einem äußerst schwierigen Fall zu tun: Erwin Frisch, Chefredakteur der führenden Saarländischen Tageszeitung, verschwindet spurlos. Kurze Zeit später treffen Postpakete bei den Ermittlern ein, obwohl sie nichts bestellt haben. Diese Pakete beinhalten abgetrennte Körperteile eines Mannes, die der Pathologe dem Vermissten zuordnen kann. Weiterhin stellt er zum Entsetzen aller fest, dass das Opfer noch leben muss. Damit beginnt für Baccus und Borg ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Polizisten hoffen, das Opfer noch lebend zu finden. Doch schon bald verschwindet ein zweiter Mitarbeiter der „Neuen Zeit“. Und abermals trifft ein menschlicher Körperteil bei der Kriminalpolizei ein. Die Untersuchungen ergeben, dass es sich um mehrere Täter handeln muss. Damit entwickelt sich der Fall zu einem echten Leichenpuzzle. Von mittlerweile insgesamt neunzehn Krimis der Saarländerin Elke Schwab ist "Mörderisches Puzzle" der zweite Teil der bislang sechsbändigen Krimireihe mit Lukas Baccus und Theo Borg (Prequel "Gewagter Einsatz", "Mörderisches Puzzle", "Eisige Rache", "Blutige Mondscheinsonate", "Tödliche Besessenheit", "Tickende Zeitbombe"). Die beiden übermütigen Kriminalkommissare klären mit lockeren Sprüchen spektakuläre Fälle auf.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
384
Preis
16.50 €

Beiträge

2
Alle
4

Viel Spannung bis zur letzten Seite

Es gibt viele Opfer, viel psychopathische Taten und tatsächlich hält sich der Spannungsbogen bis zum Schluss. Etwas verstörend fand ich jedoch die Männer- und Frauenfeindlichkeit, die im Ermittlerteam und den Zeitungsangestellten herrscht. Aus meiner Sicht hat es die Lesebegeisterung etwas geschmälert. Ohne die Klischees wäre es für mich auch gegangen.

3

Kurzbeschreibung: Die Kriminalkommissare Lukas Baccus und Theo Borg bekommen es mit einem äußerst schwierigen Fall zu tun, der ihnen im wahrsten Sinne des Wortes nahegeht. Als Postpakete mit Teilen eines noch lebenden Opfers auftauchen, beginnt ein Nerven strapazierender Wettlauf gegen die Zeit. Zur Autorin: Im Nordosten von Frankreich in einem alten Bauernhaus entstehen die spannenden Krimis der gebürtigen Saarländerin Elke Schwab. In der Nähe zur saarländischen Grenze schreibt und lebt sie zusammen mit Lebensgefährte samt Pferden, Esel und Katze. Schwab wurde 1964 in Saarbrücken geboren und ist im Saarland aufgewachsen. Nach dem Gymnasium in Saarlouis arbeitete sie über zwanzig Jahre im Saarländischen Sozialministerium, Abteilung Altenpolitik. Schon als Kind schrieb sie über Abenteuer, als Jugendliche natürlich über Romanzen. Später entschied sie sich für Kriminalromane. Ihre Krimis sind Polizeiromane in bester "Whodunit"-Tradition. Rezension: Der Zeitungsverleger Erwin Frisch verschwindet eines Tages spurlos. Kurz darauf gehen bei der Polizei in Abständen mehrere Päckchen mit abgetrennten Körperteilen ein, die der Pathologe eindeutig dem Verschwundenen zuordnen kann. Auch scheint das Opfer noch am Leben zu sein. Als dann noch ein weiterer Mitarbeiter der Tageszeitung verschwindet und wiederum ein Päckchen bei der Polizei eingeht, ermitteln die Kommissare Lukas Baccus und Theo Borg auf Hochtouren, denn sie wollen die Opfer unbedingt in noch lebendem Zustand finden. Bald wird klar, dass es sich um mehrere Täter handeln muss und beide Kommissare versuchen alles, um dieses Puzzle zu lösen, bevor die Zeit abläuft... Mit "Mörderisches Puzzle" und ihrem mittlerweile achten Buch gelingt Elke Schwab wiederum ein spannender Regionalkrimi, der rasant anfängt und bis zum Ende hin spannend bleibt. Die zahlreichen Akteure und Verdächtigen, die allesamt gewisse Leichen im Keller haben, machen das Mitermitteln des Lesers richtig interessant, da zahlreiche Wendungen geschickt und clever miteingebaut wurden. Somit bleibt bis zum Schluss offen, wer nun für die Entführung und Verstümmelung Erwin Frischs verantwortlich ist, was mich begeistern konnte. Definitiver Pluspunkt des Buches ist auch, dass es sich hierbei zwar um den zweiten Band rund um die Kommissare Baccus und Borg handelt, sich dies aber keineswegs bemerkbar macht. Es braucht keinerlei Vorkenntnisse vom ersten Band der Reihe und "Mörderisches Puzzle" ist ebenso in sich abgeschlossen. Leider habe ich auch etwas an Kritik vorzubringen: Die Ermittler Baccus und Borg waren mir definitiv zu lax und locker. Ihre oftmals vorgetragenen Frauengeschichten (beide scheinen nicht wirklich Kinder von Traurigkeit zu sein, was das angeht) fand ich eher unangebracht und fehl am Platz. Manches Mal empfand ich auch ihre Herangehensweise an den Fall nicht unbedingt glaubwürdig und erinnerte mich etwas an diese plakativen Polizei-Fernsehserien. Auch die anderen Charaktere fanden nicht unbedingte Sympathie bei mir. Die Frauen, die in "Mörderisches Puzzle" agieren, waren richtiggehend nervig und glänzten mit Gekeife und Gezicke. Trotzdem fand ich den Fall an sich spannend und auch die Lösung recht unvermutet. Doch leider können Baccus & Borg meiner Meinung nach nicht mit der Kullmann-Reihe von Elke Schwab mithalten. Einen unterhaltsamen Kriminalroman mit Lokalkolorit bietet "Mörderisches Puzzle" aber allemal. Zur Gestaltung des Buchs: Das in Grüntönen gehaltene Cover zeigt ein maskiertes Gesicht, bei dem ein Auge stechend herausschaut, das in Spotlackoptik hervorgehoben wurde. Fazit: "Mörderisches Puzzle" überzeugt zwar durch einen gut durchdachten Kriminalfall, doch waren meiner Meinung nach die Charaktere, allen voran Baccus und Borg, in ihrem Verhalten zu überzogen und mir daher leider recht unsympathisch.

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