Mitten im Krieg

Mitten im Krieg

Hardcover

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Beschreibung

Mitten im Krieg ist das erste Prosabuch von Irina Liebmann hierzulande: das Debut einer gewandten, faszinierenden Erzählerin. Die Erzählungen dieses Bandes ergeben einen Roman der Geschwindigkeit, des Reisens und der Grenzen; ein persönliches Buch um Zeit und Ort. Irina Liebmann erzählt von einer langen Reise von der DDR nach Rom, von den Landschaften und Menschen, vom Leben in Rom. Sie schildert einen Sommer auf einer Mühle in Mecklenburg, aber so, dass nicht das Idyllische im Vordergrund steht, sondern das irritierend Alltägliche: »Ich schreibe nur, wenn ich etwas rauskriegen will, wenn mir etwas rätselhaft ist, und das will ich vermitteln, also das Geheimnis, dem ich nachgehe, herstellen und nicht zerstören, und zwar andauernd. Die Frage, was mich an einem Sachverhalt, an dem ich beteiligt war, so sehr interessiert, dass ich darüber schreiben muss, bestimmt alles Weitere. Ich werde der Erzähler sein, der sich ein Bild erklären will, in dem er selbst erscheint.« Zu den Erzählungen gehört auch das »imponierende Kunstprodukt, das in suggestiver Sprachbewegung apokalyptische Bedrohung einfängt« (Ulrich Weinzierl, Frankfurter Allgemeine Zeitung), die Erzählung Hast du die Nacht genutzt, für die Irina Liebmann mit dem Ernst-Willner-Preis im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Preises ausgezeichnet wurde. Die Musikalität dieser Prosa zieht den Leser sofort in ihren Bann, durch den Rhythmus und die Geschwindigkeit des Erzählens wird Irina Liebmanns Prosa »erlebbar«. Die stilistisch präzisen und genau komponierten Texte beweisen nachdrücklich den Rang der Erzählerin Irina Liebmann.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
120
Preis
N/A

Autorenbeschreibung

Irina Liebmann, geboren 1943 in Moskau. Studium der Sinologie in Leipzig. Seit 1975 lebt Irina Liebmann als freie Schriftstellerin in Berlin. 1981 erschien ihr erstes Buch Berliner Mietshaus, es folgten Reportagen, Hörspiele und Theaterstücke, 1987 erhielt Irina Liebmann während des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbes in Klagenfurt den Ernst-Willner-Preis.

Mitten im Krieg