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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Wilfried Gottschalch war in den 1970er bis 90er Jahren im deutschsprachigen Raum einer der produktivsten Sozialisationsforscher und namhafter Vertreter einer psychodynamisch orientierten Erziehungswissenschaft. Er gehörte 1977 zu den 48 Unterzeichnern der Veröffentlichung des Buback-Nachrufes, den ein Student unter dem Pseudonym »Mescalero« auf den von der RAF ermordeten Generalbundesanwalt Buback veröffentlicht hatte (vgl. H.-J. Wirth: Hitlers Enkel oder Kinder der Demokratie). Im Gefolge des Nachrufs wurden unter Mitwirkung der niedersächsischen Landesregierung an den Universitäten disziplinarische Maßnahmen gegen diejenigen Unterzeichner ergriffen, die nicht bereit waren, sich von diesem Nachruf zu distanzieren. Wie die »Zeitschrift für Politische Psychologie« (ZfPP), in der Gottschalch häufig publizierte, in einem Nachruf auf ihn schreibt, »erlebte auch Gottschalch mit der Einschränkung von Denk- und Gestaltungsspielräumen nach dem Deutschen Herbst die Universität zunehmend weniger als sinnvollen Arbeitskontext und emigrierte, hatte aber noch mehrere Gastprofessuren inne, u.a. in Amsterdam. Er ließ nicht ab vom Verfassen zahlreicher, noch immer lesenswerter und grundlegender Werke über Sozialisation und Anpassung, über Bedingungen politischen Standvermögens und verantwortlicher Handlungsfähigkeit.« Gottschalch war regelmäßiger Teilnehmer an den Tagungen des Arbeitskreises »Politische Psychologie« (POPSY) am Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt am Main. Gottschalch starb am 24. Juli 2006 in seinem Heimatort Bussum.
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Autorenbeschreibung
Wilfried Gottschalch war in den 1970er bis 90er Jahren im deutschsprachigen Raum einer der produktivsten Sozialisationsforscher und namhafter Vertreter einer psychodynamisch orientierten Erziehungswissenschaft. Er gehörte 1977 zu den 48 Unterzeichnern der Veröffentlichung des Buback-Nachrufes, den ein Student unter dem Pseudonym »Mescalero« auf den von der RAF ermordeten Generalbundesanwalt Buback veröffentlicht hatte (vgl. H.-J. Wirth: Hitlers Enkel oder Kinder der Demokratie). Im Gefolge des Nachrufs wurden unter Mitwirkung der niedersächsischen Landesregierung an den Universitäten disziplinarische Maßnahmen gegen diejenigen Unterzeichner ergriffen, die nicht bereit waren, sich von diesem Nachruf zu distanzieren. Wie die »Zeitschrift für Politische Psychologie« (ZfPP), in der Gottschalch häufig publizierte, in einem Nachruf auf ihn schreibt, »erlebte auch Gottschalch mit der Einschränkung von Denk- und Gestaltungsspielräumen nach dem Deutschen Herbst die Universität zunehmend weniger als sinnvollen Arbeitskontext und emigrierte, hatte aber noch mehrere Gastprofessuren inne, u.a. in Amsterdam. Er ließ nicht ab vom Verfassen zahlreicher, noch immer lesenswerter und grundlegender Werke über Sozialisation und Anpassung, über Bedingungen politischen Standvermögens und verantwortlicher Handlungsfähigkeit.« Gottschalch war regelmäßiger Teilnehmer an den Tagungen des Arbeitskreises »Politische Psychologie« (POPSY) am Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt am Main. Gottschalch starb am 24. Juli 2006 in seinem Heimatort Bussum.



