Mistral
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Maria Borrély wurde 1890 in Marseille geboren und lebte ein Leben voller Kämpfe. »Das letzte Feuer«, der zweite von insgesamt vier Romanen, die innerhalb weniger Jahre entstanden, wurde 1931 bei Gallimard veröffentlicht. Maria Borrélys Wunsch, selbst zu schreiben, reifte in der Künstler-Gruppe, der sie neben Jean Giono, dem Maler Bernard Thévenet, Gabriel Péri, Édouard Peisson und Paul Maurel angehörte.
Beiträge
Schade, diese Geschichte konnte mich aufgrund ihrer sehr romantischen Sprache nicht wirklich mitnehmen, dabei ist es eine wirklich schöne Geschichte. Marie lebt ihn einem malerischen Dorf in Frankreich. Sie ist ein sehr fleißiges Mädchen, die älteste Tochter, bis sie Oliver kennenlernt und sich unglücklich in ihn verliebt. Danach fällt Marie in eine tiefe Trauer. Die Umgebung, die Natur, die Veränderung der Umwelt, das wird alles sehr bildlich beschrieben, dass Innenleben mit der Natur gleichgesetzt. Für mich leider an manchen Stellen zu bildlich, zu blumig. Beeindruckend das schon 1930 eine Autorin in ihrem Buch beschreibt, wie die Natur sich verändert. Ich würde es jedem empfehlen, der klassische Literatur mag. Ich hab die Geschichte sehr gemocht, den Wind gespürt, aber die Sprache nicht gefühlt.
Stürmische Liebe
Die junge Marie findet sich inmitten der wunderschönen Natur der Haute Provence wieder und gerät im Laufe der Geschichte nicht nur in die Verwirbelungen des hiesigen Mistrals, sondern auch der Liebe. Maria Borrély ist dabei ein ruhiger aber dennoch eindringlicher Text gelungen, der viele Ebenen der Lektüre zulässt und daher mit Recht als Klassiker der französischen Literatur bezeichnet wird. Angefangen bei Marie selbst, deren Entwicklung wir in der Natur und im Fallwind hinter dem Berg widergespiegelt sehen, über Olivier, der der jungen Frau das Herz bricht und nicht durch Zufall auch sein Geld mit Oliv(i)e(r)n verdient, bis hin zum einfachen und abergläubischen Leben der bäuerlichen Bevölkerung, die die längste Zeit mit der Natur im Einklang gelebt hat. Auf den Punkt gebracht, spricht Maria Borrély von den Stellschrauben des Lebens: Der Natur, die wir zähmen wollen und die uns läutert; der Liebe, nach der wir uns sehnen und die uns niederschlägt und der Kraft einer Frau, „sich einen Ruck“ zu geben, wie die Autorin selbst so schön sagt - und damit einen gleichsam modernen wie versöhnlichen Schluss findet.
„Wenn ihr Kreuz schwer wird, richtet sie sich im frischen Wind auf und regt die Arme wie eine Pflanze, die sich entfaltet.“ Marie, ein noch junges Mädchen, lebt in Puimoisson, einem kleinen Dorf in der Haut-Provence zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie wächst im Kreis ihrer Familie auf, reift als Frau heran und auch ihre Gefühle erwachen. Nämlich für einen jungen Mann namens Olivier. Raschen fühlen sich die beiden zueinander hingezogen, ein großer Fauxpas zur damaligen Zeit. Als Olivier zurück in sein Dorf muss und Marie zurücklassen muss, bricht der Liebeskummer wie ein Tsunami über die junge Frau herein. Thematisch werden wichtige Themen aufgenommen, wie die Rolle der Frau, Klimawandel, kleines Dorf mit großer Meinung, Einmischung, etc. Die Geschichte ist wunderbar geschrieben und trifft mit ihren bildlichen Metaphern eigentlich genau mein Denken, etwas dass mich normalerweise sehr anspricht, mich abdriften lässt und meine Phantasie enorm anregen kann. Doch hier hat es sich leider nicht ganz so verhalten, denn ich tat mir irre schwer mit dem blumigen Schreibstil und ich konnte so gar keine Brücke bauen zwischen der Geschichte und mir. Es könnte hier natürlich auch sein, dass ich nicht tiefgründig genug denken kann, oder nicht verstehe, was die Autorin ausdrücken will. Dieses zauberhafte Buch und der Neuübersetzung von Amelie Thoma kann sicher viele Menschen abholen und warm umarmen, nur diesmal war ich nicht dabei, was auch vollkommen in Ordnung ist.

Die schönste/tragischste Liebesgeschichte seit langer Zeit.
Marie lebt in einer kleinen Gemeinde inmitten der Haute-Provence, umgeben von Lavendelfeldern, Oliven- und Mandelbäumen. Sie ist das älteste Geschwister, fleißig, gutherzig und durchaus verträumt. Als sie Olivier begegnet ist es um sie geschehen und auch er scheint ihre Gefühle zu erwidern. Und doch sieht sie in eines Abends mit einem anderen Mädchen. Ihr gebrochenes Herz stürzt Marie in tiefe Trauer, sie vernachlässigt die Ernte und auch sich selbst. Ihre Familie setzt alles daran, sie aus ihrem Sumpf herauszuziehen. Das Buch ist eine romantische Erzählung, ohne kitschig zu sein. Sehr poetisch und nicht immer leicht zu lesen, vermittelt es eindrücklich das Leben um 1930 auf dem Land, wo mensch abhängig von Ernte, Wind und Wetter ist. Bis zuletzt schwankte ich zwischen Hoffen und Bangen. Ob es wohl ein Happy End gibt? Lest es am besten selbst. Und lest bitte auch unbedingt das Nachwort der Übersetzerin Amelie Thoma!

Ein sehr literarisch-poetischer Roman, zu dem ich leider keinen wirklichen Zugang finden konnte.
Ein malerisches Dorf in den Hügeln der Haut-Provence Anfang des 20. Jahrhunderts. Marie lebt glücklich im Kreis ihrer Familie, sie ist der Augenstern ihrer Eltern, denn sie ist fleißig, ruhig und gewissenhaft. Gleichzeitig ist Marie jung. Und schön. Männer allen Alters begehren sie. Doch Marie zeigt an keinem von ihnen Interesse. Bis ihr eines Tages der junge, attraktive und charmante Olivier begegnet. Unerhört zu der Zeit, kommen sich die beiden rasch näher. Doch schon bald muss Olivier zurück in sein Dorf. Und hinterlässt eine vor Sehnsucht niedergeschmetterte Marie, deren Liebeskummer wie eine Naturgewalt über sie und ihre Familie hereinbricht. Ich glaube, thematisch – Klimawandel, Rolle der Frau, Ausleben der Leidenschaft – war »Mistral« seiner Zeit voraus. Doch leider habe ich mich schwer getan mit dem Buch. Im Nachwort beschreibt die Übersetzerin Amelie Thoma den Schreibstil von Borrély als »dicht und physisch, dann wieder reich an poetischen Metaphern und doch immer auf der Suche nach klassischer Strenge.« Ich denke, dass das mein Problem war. Ich bin hin- und hergerissen. Ich wollte den Roman mögen, aber ich konnte keine Verbindung aufbauen, habe das Gefühl, viel von dem, das die Autorin vermitteln wollte, nicht verstanden bzw. nicht wahrgenommen zu haben. Es war mir zu literarisch, zu blumig, gleichzeitig zu wenig Handlung. Ich glaube, »Mistral« findet eine begeisterte Leser*innenschaft, die diese Geschichte über die Schönheit der Natur und weiblichen Mut mehr als zu schätzen weiß. Ich gehöre nur leider nicht dazu.

Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Maria Borrély wurde 1890 in Marseille geboren und lebte ein Leben voller Kämpfe. »Das letzte Feuer«, der zweite von insgesamt vier Romanen, die innerhalb weniger Jahre entstanden, wurde 1931 bei Gallimard veröffentlicht. Maria Borrélys Wunsch, selbst zu schreiben, reifte in der Künstler-Gruppe, der sie neben Jean Giono, dem Maler Bernard Thévenet, Gabriel Péri, Édouard Peisson und Paul Maurel angehörte.
Beiträge
Schade, diese Geschichte konnte mich aufgrund ihrer sehr romantischen Sprache nicht wirklich mitnehmen, dabei ist es eine wirklich schöne Geschichte. Marie lebt ihn einem malerischen Dorf in Frankreich. Sie ist ein sehr fleißiges Mädchen, die älteste Tochter, bis sie Oliver kennenlernt und sich unglücklich in ihn verliebt. Danach fällt Marie in eine tiefe Trauer. Die Umgebung, die Natur, die Veränderung der Umwelt, das wird alles sehr bildlich beschrieben, dass Innenleben mit der Natur gleichgesetzt. Für mich leider an manchen Stellen zu bildlich, zu blumig. Beeindruckend das schon 1930 eine Autorin in ihrem Buch beschreibt, wie die Natur sich verändert. Ich würde es jedem empfehlen, der klassische Literatur mag. Ich hab die Geschichte sehr gemocht, den Wind gespürt, aber die Sprache nicht gefühlt.
Stürmische Liebe
Die junge Marie findet sich inmitten der wunderschönen Natur der Haute Provence wieder und gerät im Laufe der Geschichte nicht nur in die Verwirbelungen des hiesigen Mistrals, sondern auch der Liebe. Maria Borrély ist dabei ein ruhiger aber dennoch eindringlicher Text gelungen, der viele Ebenen der Lektüre zulässt und daher mit Recht als Klassiker der französischen Literatur bezeichnet wird. Angefangen bei Marie selbst, deren Entwicklung wir in der Natur und im Fallwind hinter dem Berg widergespiegelt sehen, über Olivier, der der jungen Frau das Herz bricht und nicht durch Zufall auch sein Geld mit Oliv(i)e(r)n verdient, bis hin zum einfachen und abergläubischen Leben der bäuerlichen Bevölkerung, die die längste Zeit mit der Natur im Einklang gelebt hat. Auf den Punkt gebracht, spricht Maria Borrély von den Stellschrauben des Lebens: Der Natur, die wir zähmen wollen und die uns läutert; der Liebe, nach der wir uns sehnen und die uns niederschlägt und der Kraft einer Frau, „sich einen Ruck“ zu geben, wie die Autorin selbst so schön sagt - und damit einen gleichsam modernen wie versöhnlichen Schluss findet.
„Wenn ihr Kreuz schwer wird, richtet sie sich im frischen Wind auf und regt die Arme wie eine Pflanze, die sich entfaltet.“ Marie, ein noch junges Mädchen, lebt in Puimoisson, einem kleinen Dorf in der Haut-Provence zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie wächst im Kreis ihrer Familie auf, reift als Frau heran und auch ihre Gefühle erwachen. Nämlich für einen jungen Mann namens Olivier. Raschen fühlen sich die beiden zueinander hingezogen, ein großer Fauxpas zur damaligen Zeit. Als Olivier zurück in sein Dorf muss und Marie zurücklassen muss, bricht der Liebeskummer wie ein Tsunami über die junge Frau herein. Thematisch werden wichtige Themen aufgenommen, wie die Rolle der Frau, Klimawandel, kleines Dorf mit großer Meinung, Einmischung, etc. Die Geschichte ist wunderbar geschrieben und trifft mit ihren bildlichen Metaphern eigentlich genau mein Denken, etwas dass mich normalerweise sehr anspricht, mich abdriften lässt und meine Phantasie enorm anregen kann. Doch hier hat es sich leider nicht ganz so verhalten, denn ich tat mir irre schwer mit dem blumigen Schreibstil und ich konnte so gar keine Brücke bauen zwischen der Geschichte und mir. Es könnte hier natürlich auch sein, dass ich nicht tiefgründig genug denken kann, oder nicht verstehe, was die Autorin ausdrücken will. Dieses zauberhafte Buch und der Neuübersetzung von Amelie Thoma kann sicher viele Menschen abholen und warm umarmen, nur diesmal war ich nicht dabei, was auch vollkommen in Ordnung ist.

Die schönste/tragischste Liebesgeschichte seit langer Zeit.
Marie lebt in einer kleinen Gemeinde inmitten der Haute-Provence, umgeben von Lavendelfeldern, Oliven- und Mandelbäumen. Sie ist das älteste Geschwister, fleißig, gutherzig und durchaus verträumt. Als sie Olivier begegnet ist es um sie geschehen und auch er scheint ihre Gefühle zu erwidern. Und doch sieht sie in eines Abends mit einem anderen Mädchen. Ihr gebrochenes Herz stürzt Marie in tiefe Trauer, sie vernachlässigt die Ernte und auch sich selbst. Ihre Familie setzt alles daran, sie aus ihrem Sumpf herauszuziehen. Das Buch ist eine romantische Erzählung, ohne kitschig zu sein. Sehr poetisch und nicht immer leicht zu lesen, vermittelt es eindrücklich das Leben um 1930 auf dem Land, wo mensch abhängig von Ernte, Wind und Wetter ist. Bis zuletzt schwankte ich zwischen Hoffen und Bangen. Ob es wohl ein Happy End gibt? Lest es am besten selbst. Und lest bitte auch unbedingt das Nachwort der Übersetzerin Amelie Thoma!

Ein sehr literarisch-poetischer Roman, zu dem ich leider keinen wirklichen Zugang finden konnte.
Ein malerisches Dorf in den Hügeln der Haut-Provence Anfang des 20. Jahrhunderts. Marie lebt glücklich im Kreis ihrer Familie, sie ist der Augenstern ihrer Eltern, denn sie ist fleißig, ruhig und gewissenhaft. Gleichzeitig ist Marie jung. Und schön. Männer allen Alters begehren sie. Doch Marie zeigt an keinem von ihnen Interesse. Bis ihr eines Tages der junge, attraktive und charmante Olivier begegnet. Unerhört zu der Zeit, kommen sich die beiden rasch näher. Doch schon bald muss Olivier zurück in sein Dorf. Und hinterlässt eine vor Sehnsucht niedergeschmetterte Marie, deren Liebeskummer wie eine Naturgewalt über sie und ihre Familie hereinbricht. Ich glaube, thematisch – Klimawandel, Rolle der Frau, Ausleben der Leidenschaft – war »Mistral« seiner Zeit voraus. Doch leider habe ich mich schwer getan mit dem Buch. Im Nachwort beschreibt die Übersetzerin Amelie Thoma den Schreibstil von Borrély als »dicht und physisch, dann wieder reich an poetischen Metaphern und doch immer auf der Suche nach klassischer Strenge.« Ich denke, dass das mein Problem war. Ich bin hin- und hergerissen. Ich wollte den Roman mögen, aber ich konnte keine Verbindung aufbauen, habe das Gefühl, viel von dem, das die Autorin vermitteln wollte, nicht verstanden bzw. nicht wahrgenommen zu haben. Es war mir zu literarisch, zu blumig, gleichzeitig zu wenig Handlung. Ich glaube, »Mistral« findet eine begeisterte Leser*innenschaft, die diese Geschichte über die Schönheit der Natur und weiblichen Mut mehr als zu schätzen weiß. Ich gehöre nur leider nicht dazu.













