Middle England

Middle England

Taschenbuch
3.734

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Beschreibung

Tornano alcuni personaggi de "La banda dei brocchi" e di "Circolo chiuso": Benjamin e Lois Trotter e i loro amici, che ritroviamo qui ormai alle prese con le grane dell'età che avanza. Ma l'attenzione del nuovo tragicomico romanzo si concentra sui membri più giovani della famiglia Trotter, come la figlia di Lois, Sophie, ricercatrice universitaria idealista, che dopo un matrimonio poco probabile fatica a rimanere fedele al marito, soprattutto da quando le rispettive idee politiche si sono fatte sempre più distanti. Intanto la nazione sfrigola e questioni come il nazionalismo, l'austerità, il politicamente corretto e l'identità politica incendiano il dibattito e gli animi.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
400
Preis
22.50 €

Beiträge

1
Alle
5

Middle England hat mich überrascht. Und zwar im besten Sinn. Coe erzählt hier nicht einfach einen Roman über den Brexit, sondern zeigt, wie tief politische Entscheidungen in das Leben einzelner Menschen schneiden. Im Mittelpunkt steht Benjamin Trotter, ein Autor, der 30 Jahre an einem monströsen Manuskript gesessen hat. Er kürzt es schließlich auf Anraten seines Umfelds und landet damit plötzlich einen Erfolg. Genau in diesem Moment gerät er mitten in die Wirren des Brexit. Coe begleitet ihn durch diese Zeit voller Spannungen, Unsicherheiten und politischer Brüche, und man spürt, wie sehr ihn das Geschehen im Land beschäftigt und erschüttert. Besonders mochte ich die Nebenfiguren. Vor allem Charlie, ein Clown für Kindergeburtstage, dessen Lebensgeschichte völlig anders ist. Und trotzdem berührt sie Benjamins Weg auf eine merkwürdig passende Art. Diese Begegnung erweitert den Roman um eine Perspektive, die man so nicht erwartet. Auch das Thema Cancel Culture spielt eine Rolle. Coe behandelt es ohne Drama, aber mit spürbarer Reibung. Man merkt, wie schnell moralische Debatten persönliche Beziehungen sprengen können. Für mich ist Middle England weniger ein Roman über Politik als ein Roman über Menschen, die versuchen, in einer bröckelnden Welt nicht selbst den Halt zu verlieren. Er ist ehrlich, scharf beobachtet und gleichzeitig überraschend warm.

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